OnVista-Bank führt neue ETF-Sparpläne und 3,99 € Festpreis-Order ein

Die OnVista-Bank hat 48 neue ETF-Sparpläne eingeführt und ihr Angebot damit auf nunmehr 88 sparplanfähige Indexfonds aufgestockt. Außerdem rückt ein weiteres Neukundenangebot mit einer pauschalen Ordergebühr in Höhe von 3,99 Euro an Inlandsbörsen für die ersten sechs Monate nach der Kontoeröffnung wieder stärker in den Mittelpunkt.

Neue ETF-Sparpläne

Seit dem 05.05.  können Kunden der OnVista Bank Sparpläne in 48 weiteren börsengehandelten Indexfonds (ETFs) anlegen. Damit stieg die Zahl der verfügbaren ETF Sparpläne auf 88. Die Bank begründet dies mit dem wachsenden Interesse an Indexfonds vor allem unter jüngeren Kunden. Hier übersteige die Zahl der Käufer jene im klassischen Fondsgeschäft teilweise um das Fünffache.

ETF Sparpläne sind vor allem bei kostenbewussten Anlegern beliebt. Die Gesamtkosten fallen deutlich geringer aus als bei klassischen Investmentfonds, bei denen beim Erwerb ein Ausgabeaufschlag und im Anschluss daran eine jährliche Verwaltungsgebühr in Höhe von bis zu 1,5 Prozent anfällt. Günstige ETFs sehen jährliche Verwaltungskosten unter 0,1 Prozent vor und können zu denselben Konditionen der Börse gehandelt werden wie Aktien. Die OnVista Bank verlangt für ETF Sparpläne keine Ausführungsgebühr. Möglich sind Sparraten von 50 bis 1000 Euro pro Ausführung.

Das 3,99 Euro Festpreis Depot für Neukunden

Der Broker hat zudem ein seit Oktober 2014 bestehendes Angebot wieder etwas stärker in den Mittelpunkt gerückt: Geworben wird nun mit dem 3,99 Euro Festpreisdepot. Das Angebot: Neukunden handeln in den ersten sechs Monaten nach der Kontoeröffnung an inländischen Börsenplätzen zu einer pauschalen Ordergebühr in Höhe von 3,99 Euro zuzüglich Handelsplatzentgelt (1,50 Euro über Xetra).

Im Anschluss an die Vergünstigung gelten die regulären Konditionen des FreeBuy Cash Depots. Dieses sieht eine kostenlose Depotführung und Ordergebühren in Höhe von 5,99 Euro plus 0,23 Prozent (maximal 39 Euro) zuzüglich Handelsplatzentgelt vor. An ausländischen Börsenplätzen kommen andere Gebühren zur Anwendung.

Ein zentraler Bestandteil der Gebührenformel der OnVista Bank sind FreeBuys. Diese werden Bestandskunden jeden Monat zur Verfügung gestellt und ermöglichen den kostenlosen Kauf von Wertpapieren. Lediglich Handelsplatzentgelte und gegebenenfalls Offlinezuschläge fallen an. Die Anzahl der monatlich eingebuchten FreeBuys richtet sich nach dem durchschnittlichen Guthaben auf dem Verrechnungskonto im jeweiligen Vormonat. Beläuft sich dieses auf 2000 Euro, werden zwei FreeBuys eingebucht. Bis zu 30 Freikäufe pro Monat sind vorgesehen.

Die OnVista-Bank lässt Neukunden für 3,99 € handeln

Alternativ zum FreeBuy Cash Depot kann das 5-Euro-Festpreisdepot eröffnet werden. Hier beläuft sich die Ordergebühr an inländischen Börsenplätzen pauschal auf 5 Euro zuzüglich 1,50 Euro Handelsplatzentgelt. An US Börsen werden 10 Euro plus 2,50 Euro Handelsplatzentgelt, an sonstigen Börsen 25 Euro plus 5 Euro Handelsplatzentgelt abgerechnet. Die Konditionen gelten dauerhaft. Das FreeBuy-Prinzip kommt bei diesem Depotmodell allerdings nicht zur Anwendung.

Apple IPAD Aktion läuft weiter

Auch nach der Einführung des 3,99 Euro-Festpreisdepots kann das wie FreeBuy Cash Depot unverändert im Rahmen der iPad Aktion eröffnet werden. Dann gelten von Beginn an die regulären Ordergebühren. Neukunden erhalten jedoch ein Apple iPad, wenn bis zum Ende des übernächsten auf die Kontoeröffnung folgen Kalendermonats mindestens 50 Transaktionen ab 1000 Euro Marktwert an inländischen Börsenplätzen durchgeführt werden.

Auch die Fondsaktion des Brokers läuft weiter: Werden aktiv verwaltete Investmentfonds ab 8000 Euro Marktwert zur OnVista Bank übertragen, gewährt der Broker dafür eine Gutschrift in Höhe von 100 Euro. Weitere 50 Euro werden als Gegenleistung für die Schließung des bisherigen Depots bei der Fremdbank gutgeschrieben.

 

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