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Online Broker für IHR Depot.

Die besten Aktiendepots für jeden Anlegertypen
1
Aktienhandel ab 2 € - Kontoeröffnung in 10 Min. - mehr als 700 ETFs kostenlos handeln
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2
Niedrige und pauschale Gebühren an Inlandsbörsen - Wertpapierhandel, CFDs und FX
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3
Keine Depotgebühren - Günstige Ordergebühren in D + USA - Neukundenangebote
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Zum vollständigen Online Broker Vergleich

Online Broker Vergleich – Den besten Broker 2017 finden

Sie sind auf der Suche nach einem Online Broker?

Auf OnlineBroker.net finden Sie alle relevanten Informationen zu Aktienbrokern, Forex Brokern und CFD Brokern. Egal ob Sie sich für Sparpläne, die Möglichkeiten der Online-Geldanlage, Daytrading oder Social Trading interessieren: Unsere Datenbank hat ganz sicher hilfreiche Informationen für Sie.

Wenn Sie ein Aktiendepot suchen, finden Sie in unseren Listen die Gebühren aller wichtigen Broker für Depotführung und Wertpapierorders im In- und Ausland. Wir haben die Gebühren der Broker nicht nur in Bezug auf Aktien, sondern auch für Zertifikate und ETFs untersucht.

DAX-Dividenden

Wenn Sie sich für ein Konto bei einem Forex- oder CFD Broker interessieren, müssen Sie einen Blick hinter die Handelsoberfläche werfen, weil nicht alle Broker fair handeln. In unserem Vergleich finden Sie nicht nur verlässliche Aussagen dazu, ob es sich bei einem CFD/FX Broker um einen Market Maker oder einen DMA/STP/ECN Broker handelt. Wir haben für Sie auch alle wichtigen Informationen zu Spreads, Kommissionen, Nachschusspflichten, Regulierung und Handelsplattform aufbereitet.

Die meisten Vergleichsportale und Branchendienste beschränken sich auf die konzentrierte Darstellung der Werbeversprechen der Broker. Das spart Ihnen zwar etwas Zeit, verschafft Ihnen aber noch keinen Zugang zu den wichtigsten Informationen. OnlineBroker.net geht einen Schritt weiter: Die Informationen in unseren Vergleichstools wurden analysiert, hinterfragt und überprüft.

Drei Schritte zum idealen Online Broker

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WELCHER TRADER-TYP SIND SIE?

Kein Anbieter ist universell „bester Broker“  – es gibt aber den optimalen Broker für jeden Trader-Typen. Die entscheidenden Fragen: Wie vieles Transaktionen pro Jahr führen Sie durch? An welchen Börsenplätzen (Xetra, USA usw.) werden Sie handeln? Sind Anlagen in Zertifikaten oder Sparpläne geplant? Interessieren Sie sich für CFDs, Forex oder Social Trading? Sie wissen nicht, welcher Trader-Typs Sie sind? Dann hilft Ihnen unser Ratgeber-Bereich bei der Suche nach einer geeigneten Strategie weiter.

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BROKER VERGLEICH

Mit unserem Online Broker Vergleich finden Sie schnell den Anbieter, der zu Ihren ganz konkreten Plänen passt. Vergleichen Sie tagesaktuelle und gut aufbereitete Informationen zu Depotgebühren, Orderentgelten, Handelsplattformen, Einlagensicherung, Weiterbildungsangeboten und vielen weiteren Leistungsmerkmalen. Erscheint Ihnen ein Broker interessant, können Sie in ausführlichen Testberichten Hintergrundinformationen einholen.

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KONTOERÖFFNUNG

Haben Sie sich mithilfe unserer Listen, Testberichte und Ratgeber für einen bestimmten Anbieter entschieden, können Sie ohne Umwege ein Depot eröffnen und schon in wenigen Tagen Aktien kaufen, CFDs handeln und Sparpläne anlegen. Die Eröffnung eines Depots ist so unkompliziert wie ein Tagesgeldkonto: Notwendig sind lediglich ein Antragsformular und eine Identifikationsprüfung mittels Postident.

Unser vollständiger Aktiendepot Vergleich

RangAnbieterOrder Inter­nationalEinlagen­sicherungDepot­gebührOrder­gebühr InlandTestberichtZum Anbieter
0,50 €20.000 €0,00 €2,08 €Degiro
Erfahrungen
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9,90 €100.000 €0,00 €5,90 €flatex
Erfahrungen
Zum Anbieter
12,50 €4,1 Mio. €0,00 €6,50 €OnVista Bank
Erfahrungen
Zum Anbieter
424,95 €120 Mio. €0,00 €4,95 €Consorsbank
Erfahrungen
Zum Anbieter
522,40 € 1,04 Mrd. €0,00 €9,90 €ING-DiBa
Erfahrungen
Zum Anbieter
6-279 Mio. €30,00 €8,90 €TARGOBANK
Erfahrungen
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724,47 €unbegrenzt0,00 €9,97 €SBroker
Erfahrungen
Zum Anbieter
812,90 €81 Mio. €0,00 €9,90 €comdirect
Erfahrungen
Zum Anbieter
949,95 €unbegrenzt0,00 €9,90 €1822direkt
Erfahrungen
Zum Anbieter
1014,95 €100.000 €0,00 €9,95 €Vi-Trade
Erfahrungen
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1115,00 €12 Mrd. €0,00 €8,90 €DB maxblue
Erfahrungen
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1275,00 €unbegrenzt0,00 €10,00 €DKB
Erfahrungen
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Anbieter-Checkliste

Geschäftsmodell des Brokers

Dieser Punkt ist insbesondere im FX und CFD Handel wichtig. Der Handel findet nicht über regulierte Börsen, sondern außerbörslich statt. Ein entscheidendes Kriterium für die Beurteilung von Brokern stellt deren Geschäftsmodell dar. Im Handel mit Market Makern besteht ein potentieller Interessenkonflikt, da die Anbieter die Kurse selbst stellen und von außen nicht immer nachvollziehbar ist, ob überhängende Nettopositionen nach der internen Verrechnung der Kundenorders extern abgesichert werden. Ist dies nicht der Fall, handelt der Market Maker de facto gegen seine Kunden. Im FX Handel sind STP Broker bzw. ECN Broker die bessere Alternative zu Market Makern. STP Broker leiten Orders an einen Bankenpool durch und verdienen Geld im besten Fall ausschließlich durch Kommissionen, ECN Broker verbinden ihre Kunden direkt mit einem Handelsnetzwerk. Im CFD Handel bieten DMA Broker die höchstmögliche Transparenz: Hier wird zu den Kursen der Referenzbörse gehandelt.

Sitz, Regulierungsumfeld und Einlagensicherung

Hat ein Broker seinen Hauptsitz nicht in Deutschland, erfolgt keine automatische Abführung der Abgeltungssteuer. Vor allem für aktive Trader ist das ein Vorteil, weil die Steuer in diesem Fall deutlich später an das Finanzamt gezahlt werden muss. Zwingend notwendig ist allerdings ein seriöses Regulierungsumfeld – Broker aus Übersee scheiden aus. Ideal sind Anbieter mit Sitz an einem der etablierten Finanzstandorte in Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Hier finden Kunden das zuverlässigste Regulierungsumfeld vor.

Neben Sitz und Regulierung spielt auch die Einlagensicherung eine entscheidende Rolle. Verfügt ein Broker nicht selbst über eine Banklizenz, werden die Kundengelder bei fremden Instituten angelegt. Dagegen spricht nichts, solange die Anlage auf segregierten Kundenkonten und ausschließlich bei Banken mit Anbindung an eine belastbare Einlagensicherung erfolgt. Achtung: In offenen Positionen investierte Gelder sind im Falle einer Pleite des Brokers nicht durch die reguläre Einlagensicherung geschützt. Viele Broker sind aber an entsprechende Zusatzeinrichtungen angeschlossen wie zum Beispiel die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) in Deutschland.

Gebührenmodell

Das Gebührenmodell spielt im Aktiendepot Vergleich eine zentrale Rolle, weil es über die effektiven Kosten entscheidet. Manche Broker verlangen eine pauschale Gebühr, andere staffeln die Ordergebühr in Abhängigkeit vom Transaktionsvolumen. Weit verbreitet sind Modelle, bei denen die Ordergebühren aus mehreren Komponenten zusammengesetzt sind. Marktüblich ist etwa eine Gebührenformel der Form „5 € + 0,25 % (mindestens 10 € und höchstens 50 €) zuzüglich Handelsplatzentgelt (2,50 € Xetra, 12 € für US Orders)“.

Entscheidend für einen qualifizierten Depotvergleich ist die Berücksichtigung des individuellen Handelsverhaltens. Ein für Orders an deutschen Börsen sehr günstiger Broker kann für den Handel an den US Märkten die gänzlich falsche Wahl sein. Dasselbe gilt im Hinblick auf die Ordergebühren an Terminbörsen wie zum Beispiel Eurex und die Konditionen im Fondsgeschäft.

Für den FX und CFD Handel gilt: Im Idealfall verdient ein Broker Geld ausschließlich anhand von Kommissionen und nicht durch die Kursstellung.

Handelsplätze und Basiswertekatalog

Einige Broker ermöglichen ausschließlich den Handel an inländischen Börsenplätzen, andere binden Kassa- und Terminbörsen aus bis zu 80 Ländern an ihr Depot an. Eine große Auswahl an Börsenplätzen ist grundsätzlich empfehlenswert. Vor allem Einsteiger gehen häufig davon aus, auch in Zukunft primär deutsche Blue Chip  Aktien zu handeln. In der Praxis gewinnen mit zunehmender Handelserfahrung jedoch auch Aktien aus anderen europäischen Ländern, den USA und Japan an Attraktivität.

Das Pendant zur Auswahl an Handelsplätzen im außerbörslichen CFD und FX Handel ist der Basiswertekatalog. Je großzügiger dieser ausfällt, desto besser. Die meisten Strategien sehen die Eröffnung von Positionen als Konsequenz von spezifischen Handelssignalen vor. Auf je mehr Märkte die signalauslösenden Kriterien angewandt werden, desto häufiger kommt es zu Handelssignalen. Einige CFD Broker ermöglichen den Handel in Kontrakten auf fast alle Blue Chip Aktien der Industrieländer, andere belassen es bei einem Dutzend „Modeaktien“.

Handelsplattform und weiteres Equipment

Die Handelsplattform muss zu den persönlichen Erfordernissen passen. Wenn sie lediglich ein- bis zweimal pro Jahr handeln und ihr Fokus dabei primär auf deutschen Blue Chips  liegt, benötigen Sie keine professionelle Handelsplattform mit dutzenden Modulen und unzähligen Funktionen. Stattdessen reichen die rudimentären Handelsfunktionen und Anwendungen zur Analyse von Depot und Portfolio vollkommen aus.

Je komplexer und umfangreicher die Handelsaktivitäten, desto höher die Ansprüche an die Handelsplattform. Optionshändler benötigen Module, mit denen Optionsstrategien wie zum Beispiel Long Straddle mit einem Klick umgesetzt werden können. Daytrader benötigen für einige Strategien Werkzeuge, mit denen Orders in dutzenden Wertpapieren gleichzeitig aufgegeben werden können. Darüber hinaus sind für professionelle und semiprofessionelle Händler umfassende Charting-Tools, eine Entwicklungsumgebung für automatisierte Handelssysteme, Marktscanner und diverse weitere Tools unabdingbar.

Sieben Verbrauchertipps

1. Günstiger anlegen – auch im Ausland

2. Depot absichern mit Derivaten

3. Erträge steigern mit Strategie

4. Risiken reduzieren durch Diversifikation

5. Das eigene Depot kennen

6. Vermögen aufbauen mit Sparplänen

7. Neukundenangebote nutzen

Günstiger anlegen – auch im Ausland

Direktinvestments in Wertpapiere sind sehr viel kostengünstiger als der von Banken gerne empfohlene Weg über Fonds. Beim Kauf von Investmentfonds fällt ein Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 5 % an. Darüber hinaus summieren sich die jährlichen Verwaltungskosten auf 1,5 % des Anteilswertes. Für ein Investment in Höhe von 10.000 € bedeutet dies im schlimmsten Fall einmalige Kosten in Höhe von 500 € und jährliche Kosten in Höhe von 150 €. Wenn Sie jeweils 1.000 € in 10 verschiedene Aktien investieren und diese in einem Depotkonto ohne Fixkosten lagern, fallen ca. 70-150 € Ordergebühren und bei unverändertem Bestand keine Folgekosten an.

Depot absichern mit Derivaten

Werfen Sie einmal einen Blick auf den Verlauf der Aktienmärkte in den vergangenen 10 Jahren: Der größte Teil der Abwärtsbewegungen fand innerhalb kurzer Zeit statt. Gelingt es ihnen, nur einen Teil dieser Verlustphasen unbeschadet zu überstehen, erhöht dies die Performance beträchtlich. Wenn Sie die Märkte aktiv verfolgen und sich die Grundkenntnisse des Derivatehandels angeeignet haben, können Sie ihr Depot mit Hebelzertifikaten und Optionsscheinen gegen Kursverluste absichern. Sie müssen dazu kein weiteres Depot eröffnen: Nach entsprechender Risikobelehrung schalten Broker ihr Konto für den Handel mit den Papieren sofort frei.

Erträge steigern mit Strategie

In der professionellen Vermögensverwaltung werden seit Jahrzehnten dieselben Strategien zur Optimierung der Portfolioerträge eingesetzt. Zu den bekanntesten Methoden zählt Covered Call Writing, das auch Gegenstand von Discountzertifikaten ist. Dabei werden auf die im Depot befindlichen Aktien Optionen geschrieben. Die Optionsprämie wird sofort vereinnahmt und steht als zusätzlicher Ertrag zur Verfügung. Kommt es zu sehr starken Kursgewinnen am Aktienmarkt, müssen Anleger auf einen Teil dieser Gewinne verzichten, da die Optionen eingelöst werden. Ein Depot mit Covered Call Writing Strategie erwirtschaftet jedoch bei fallenden, stagnierenden und moderat steigenden Kursen höhere Erträge als ein nur aus Aktien bestehendes Depot. Falls Sie sich für derartige Ansätze interessieren, sollten Sie im Aktiendepot Vergleich auf die Möglichkeit zum Eurex Handel achten.

Risiken reduzieren durch Diversifikation

„Kaufen Sie  nur Aktien von Unternehmen, die Sie kennen“. Dieser gut gemeinte Rat kann eine Gefahr für die Wertentwicklung eines Portfolios darstellen. Damit ist zu rechnen, wenn sich zu wenige Aktien im Depot befinden. Für eine gelungene Diversifikation sollten Anlagebeträge im mittleren fünfstelligen Bereich auf mindestens zwei Dutzend unterschiedliche Aktien aufgeteilt werden. Im Idealfall finden sich im Portfolio  Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen.

Durch diese Diversifikation wird das sogenannte unsystematische Risiko deutlich reduziert. Das unsystematische Risiko besteht in deutlichen Kursverlusten einzelner Aktien, die nicht mit der allgemeinen Marktentwicklung im Zusammenhang stehen. Gegen die systematischen Risiken (also allgemeine Marktpreisrisiken) hilft Diversifikation dagegen nur begrenzt.

Das eigene Depot kennen

Aktien kaufen und danach 20 Jahre in den Winterschlaf treten: Der Rat des Altmeisters Andre Kostolany  ist nach wie vor nicht falsch, bedarf aber eine Anpassung an die Schnelllebigkeit der Märkte der Gegenwart. Es kann durchaus sinnvoll sein, Aktien für einen langen Zeitraum (auch über Jahrzehnte) zu halten. Anleger sollten aber stets genau wissen, welche Aktien sich im Depot befinden,  um auf bestimmte Entwicklungen reagieren zu können. Damit sind nicht zwingend akute Kursentwicklungen gemeint.

Vermögen aufbauen mit Sparplänen

Versorgungslücke, Altersarmut und Schlimmeres: Über die Notwendigkeit zum frühzeitigen und möglichst ambitionierten Vermögensaufbau wurde in den letzten 15 Jahren genug diskutiert. Eine effektive Methode zum privaten Vermögensaufbau sind Wertpapiersparpläne. Zur Auswahl stehen Aktien, ETFs, Zertifikate und Investmentfonds. Je nach Broker können Sie einen Sparplan bereits mit 25 € monatlicher Einzahlung eröffnen. Für den Anfang sind ETFs auf große Leitindices empfehlenswert, im weiteren Verlauf kann mit Sparplänen ein gut diversifiziertes Portfolio aufgebaut werden.

Neukundenangebote nutzen

Als bester Broker kann selbstredend nicht automatisch der Anbieter mit dem üppigsten Neukundenbonus verstanden werden. Achten Sie im Broker Vergleich dennoch auf die Prämien und Sonderangebote, mit denen Neukunden zur Eröffnung eines Depots oder Handelskontos gelockt werden. Aufgerufen sind zum Beispiel befristete rabattierte Ordergebühren, Gutschriften zur Verrechnung mit Transaktionskosten, quersubventionierte Tagesgeld- oder Festgeldzinsen, Tablet PCs, Smartphones und mehr.

Gluehbrine_CCFD

Im CFD Handel kommt es auf das Marktmodell des Brokers, die effektiven Konditionen im Handel, das regulatorische Umfeld und die Leistungsfähigkeit der Handelsplattform an. Wie transparent sind die Kurse, wie eng die Spreads? Gibt es versteckte Zusatzkosten z. B. bei der Gutschrift von Dividenden? Auch die eigene Marktposition des Brokers spielt eine wichtige Rolle.

  • DMA Trading zu Börsenkursen ist besser als Market Making
  • Broker aus UK sind Brokern aus Zypern vorzuziehen
  • MetaTrader und andere Handelsplattformen eröffnen mehr Möglichkeiten

Gluehbirne_AAktiendepot/Aktienhandel

Im Aktiendepot Vergleich kommt es auf Fixkosten und Ordergebühren an  – und zwar für die  Märkte, in denen Sie tatsächlich handeln. Niedrige Ordergebühren an deutschen Handelsplätzen bringen Ihnen wenig, wenn Sie überwiegend in Nordamerika handeln. Handelsplattform, Kursversorgung und Sparplan-Optionen sind nur drei von vielen weiteren Aspekten.

  • Für die Gesamtkosten ist die Zusammensetzung der Ordergebühren entscheidend
  • Aktiendepots können mit leistungsfähiger Software ausgestattet sein
  • Auch Kursdatenversorgung und Sparplan-Optionen spielen eine Rolle im Broker Vergleich

Gluehbirne_STSocial Trading

Dank Social Trading können Sie die Handelsstrategien Dritter per Mausklick auf Ihrem eigenen Depotkonto umsetzen. Ein Mehrwert ergibt sich daraus aber nicht zwingend: Leistungsfähige Plattformen unterscheiden sich von Modeerscheinungen durch strikte Auswahlkriterien für Strategien.

  • Einige Social Trading-Plattformen setzen auf Masse, andere auf Qualität
  • Entscheidend sind an Qualität orientierte Zertifizierungs- und Filterkriterien
  • Die Kosten für den Bezug der Handelssignale sollten nachvollziehbar sein

Gluehbirne_FForex

Im Forex Handel ist das Marktmodell hinter der Handelsoberfläche entscheidend: Broker können als Dienstleister für den Kunden oder als dessen Gegenpart auftreten. Enge Spreads, moderate Kommissionen und attraktive Kontomodelle sind ebenso Qualitätskriterien wie ein seriöses Regulierungsumfeld.

  • Die Kosten im FX Handel setzen sich aus Spreads und Kommissionen zusammen
  • Market Maker werben mit kommissionsfreiem Handel, agieren aber oft intransparent
  • Längst nicht alle Broker fallen unter eine etablierte Regulierung

Gluehbirne_EECN

ECN gilt als die Königsklasse des FX Handels: Broker leiten Orders ohne jegliche Einflussnahme an ein großes Netzwerk weiter und leben ausschließlich von Kommissionen. Trader sehen die Markttiefe und können Orders innerhalb des Spreads platzieren. Im Vergleich kommt es darauf an, unechte von echten ECN Brokern zu unterscheiden und dann erst auf Mindesteinlage und Kommissionen zu achten.

  • Nicht jeder Broker mit der Bezeichnung „ECN“ ist tatsächlich ein echter ECN Broker
  • Im Vergleich der „echten“ Anbieter kommt es auf Kommissionen, Mindesteinlage und Netzwerk an
  • Auch für ECN Broker gelten die Anforderungen der Ebene bzgl. Regulierung, Einlagensicherung

Gluehbirne_DBDiscount Broker

Discount Broker können eine Lösung für Anleger sein, die Aktien kaufen und lange halten und dabei so wenig Gebühren zahlen möchten wie möglich. Die Broker für Preisbewusste sind an einem auf das Wesentliche konzentrierten Angebot und niedrigen Entgelten erkennbar.

  • Discount Broker adressieren keine Vieltrader
  • Zielgruppe sind Anleger, die gelegentlich selbständig Börsengeschäfte tätigen
  • Sowohl Fixkosten als auch Ordergebühren sollten niedrig sein

Gluehbirne_ZZertifikate

Dient ein Depotkonto zu wesentlichen Teilen dem Handel von Zertifikaten, müssen Anleger auf die börsenplatzabhängigen Entgelte für Börse Frankfurt Zertifikate und Börse Stuttgart, die Beziehungen des Brokers zu Emittenten und die Konditionen für Zertifikate-Sparpläne achten.

  • Zertifikate werden häufig außerbörslich gehandelt
  • Die Konditionen bestimmen sich dann aus der Vereinbarung zwischen Broker und Emittent
  • Der börsliche Handel in Deutschland konzentriert sich in Stuttgart und Frankfurt

Gluehbirne_SSTP

STP Broker können erstklassige Marktmodelle mit transparenten Orderwegen anbieten oder hinterrücks als Market Maker auftreten. Bei der Beurteilung der Anbieter kommt es auf die Zusammensetzung des Liquiditätspools, die Details der Orderverarbeitung und das Geschäftsmodell des Brokers an.

  • STP Broker leiten Orders an einen Liquiditätspool weiter
  • Im besten Fall konkurrieren zahlreiche Banken um die Order, für die der Broker ausschließlich eine Kommission erhält
  • Im schlechtesten Fall tritt der STP Broker als verkappter Market Maker auf und verdient auch so sein Geld.

Daytrading

Daytrader benötigen Hochleistungsbroker, die auch in volatilen Marktphasen nicht sofort an die Grenze ihrer Kapazitäten stoßen und eine hohe Handelsfrequenz mit attraktiven Konditionen honorieren. Neben den verfügbaren Handelsplätzen und den effektiven Konditionen für Anleger mit mehr als 1.000 Trades pro Jahr spielt deshalb auch die Position des Brokers eine entscheidende Rolle.

ETF

ETFs sind eine kostengünstige Anlagemöglichkeit und können darüber hinaus zum Vermögensaufbau dienen. Entscheidende Kriterien im Online Broker Vergleich für Anhänger börsengehandelter Indexfonds sind deshalb niedrige Ordergebühren, der Verzicht auf möglichst viele Fixkosten und eine breite Auswahl an ETF-Sparplänen.

ANTWORTEN AUF DIE 5 HÄUFIGSTEN FRAGEN

Verfügt ein Broker über die notwendigen Lizenzen und Anbindungen, können grundsätzlich alle Wertpapiere, Terminkontrakte und außerbörslichen Geschäfte über ein Depot abgewickelt werden. Das umfasst Aktien, ETF, Anleihen, Optionsscheine und Zertifikate, Futures und Optionen, Devisen, Rohstoffe und CFDs. Prinzipiell ist der Handel auch an allen Börsenplätzen weltweit möglich.

In der Praxis bieten nur sehr wenige Broker den Handel „überall und mit allem“ an. Die meisten Anbieter haben sich auf bestimmte Produkte (z. B. CFD oder Forex) oder Zielgruppen (z. B. Trader aus Deutschland, die nur den DAX handeln oder in deutsche Aktien mit hohen Dividenden investieren) spezialisiert und ihr Angebot entsprechend zugeschnitten.

Bilder_Startseite_15Online Broker sind aus zwei Gründen günstiger als Filialbanken: Erstens ist die Kostenstruktur ohne Filialnetz sehr viel schlanker, zweitens wird Filial-Kunden generell und nicht nur im Wertpapiergeschäft eine höhere Zahlungsbereitschaft unterstellt. Banken rechnen sich aus, dass Kunden, die zum Handel mit Wertpapieren eine Filiale kontaktieren, entweder kein Interesse am günstigen Handel via Internet an den Tag legen oder aus anderen Gründen zwingend alle Geschäfte in einer Filiale abwickeln möchten. Aus Sicht der Banken macht es keinen Sinn, für diese Kunden möglichst niedrige Preise anzusetzen, da auch die höheren Entgelte nicht durch Abwanderung bestraft werden.

Online Broker können sich an zahlreichen Preis- und Leistungsmerkmalen unterscheiden. Das beginnt bei der Produktpalette: Einige Anbieter ermöglichen den Handel an zahlreichen weltweiten Börsenplätzen, andere nur über inländische Parkettbörsen und Xetra. Einige Broker werben offensiv um Daytrader, andere schließen taggleiche Käufe und Verkäufe dagegen aus. Ähnlich groß sind die Unterschiede bei den Gebühren: Von Pauschalen über Staffeln bis hin zu vom Ordervolumen abhängigen Provisionen und Rabatten für aktive Trader findet sich auf dem deutschsprachigen Markt fast alles.

Auch fernab von Handelsplätzen und Ordergebühren gibt es große Unterschiede im Brokervergleich. So bieten einige  Broker ihren Kunden lediglich eine funktionale Oberfläche für Ordereingaben, andere stellen Komplettlösungen für Technische Analyse und Handelssystementwicklung zur Verfügung – je nach Anbieter mit oder ohne Realtime-Kursversorgung.

Der Handel mit Forex und CFD erfolgt außerbörslich und stellt deshalb besondere Anforderungen an die Transparenz eines Brokers. Es macht in diesem Bereich wenig Sinn, im Brokervergleich ausschließlich auf die angegebenen Spreads zwischen Geld- und Briefkurs zu achten und nicht zu hinterfragen, wie Geld- und Briefkurs zustande kommen.

Ein STP Broker leitet Orders im FX-Handel an einen Bankenpool weiter. Diese Broker können einen Aufschlag auf die Spreads vornehmen (weniger gut) oder ausschließlich von Kommissionen leben (sehr viel besser). Die Qualität dieser Broker hängt u.a. von der Zusammensetzung des Liquiditätspools und der detaillierten Orderverarbeitung ab. Echte ECN Broker leiten Orders dagegen an ein Netzwerk weiter und nehmen unter keinen Umständen Änderungen an den Orders vor.

Im CFD Trading wird häufig die Unterscheidung zwischen DMA Broker und Market Maker thematisiert. DMA Broker bieten mehr Transparenz, weil die CFDs auf der Grundlage von Kursen der Referenzbörse abgerechnet werden und Trader die Kurse von z. B. DAX-Aktien auf Xetra nachvollziehen können.

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Nein. Wer Aktien kaufen und für einen langen Zeitraum halten möchte, benötigt ein anderes Depotkonto als Daytrader, die primär an den US-Aktienmärkten handeln. Wer parallel zum Handel mit Wertpapieren Anlagen in Tagesgeld und Festgeld sucht, muss im Depot Vergleich stärker auf eine belastbare Einlagensicherung bestehen als Anleger, die monatlich mit kleinen Beträgen in ETF Sparpläne investieren. Anleger mit wenigen Transaktionen und großem Ordervolumen benötigen ein anderes Gebührenmodell als Trader mit vielen kleinen und mittelgroßen Orders.

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