ATFX Erfahrungen 2019: Die Konditionen des Forex Brokers

ATFX ist sicherlich einer der interessantesten vergleichsweise neuen Anbieter auf dem Markt. Das Unternehmen hat zuerst in Asien Fuß gefasst und wagt nun den Sprung auf den europäischen Markt. Von London aus soll Europa durch hochwertiges STP-Trading bei vergleichsweise geringen Gebühren und niedrigen Einstiegshürden erobert werden.

ATFX ermöglicht das Trading je nach Kontomodell bereits ab 0.6 oder 1 Pip und erhebt sonst kaum Gebühren. Das Unternehmen hat es sich zudem zum Ziel gesetzt, Trader in ihren Möglichkeiten so wenig wie möglich einzuschränken. Dementsprechend ist lediglich Arbitrage Trading nicht erlaubt, automatisiertes Trading oder Hedging hingegen schon.

Vor- und Nachteile

  • Regulierung in Großbritannien
  • Kaum Beschränkungen beim Handel
  • STP-Handel schon ab 250 Euro Mindesteinzahlung
  • Spreadbasierte Abrechnung
  • Edge Handelskonto mit niedrigen Spreads

  • Relativ unbekannt
  • Kein Arbitrage-Trading erlaubt
  • Nur wenig Auswahl bei den Basiswerten

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Inhaltsverzeichnis

    1. Konditionen im Handel: Gebühren durch Spread

    ATFX rechnet unüblich für einen STP-Broker ausschließlich über Spreads ab. Welche Spreads ein Anleger erhält, kommt darauf an, für welches Kontomodell er sich entscheidet. Im Standard-Account, das für 250 Euro Mindesteinzahlung genutzt werden kann, beginnen die Spreads bei einem Pip. Die wichtigsten Basiswerte können ab den folgenden Spreads gehandelt werden:

    • EURUSD: 1 Pip
    • Gold: 2.0 USD
    • GER30: 1 Punkt
    • Aktien: zwischen 0.5 und 1.50 USD
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    Damit zählt der Broker bereits im Standard-Account zu den günstigeren Anbietern. Im Edge-Account verringern sich die Kosten weiter. Nutzer können dann bereits ab 0.6 Pips Spread auf EURUSD handeln. Die Gebühren sinken also noch einmal deutlich und vereinfachen es, erfolgreich zu handeln.

    Der Broker könnte an dieser Stelle jedoch durchaus noch etwas transparenter bei den Preisangaben sein. So wird in der Produktinformation nicht deutlich, wie hoch der maximale Anteil der Spreads sein darf, die der Broker erhebt. Auch Durchschnittsspreads wären etwas aussagekräftiger. Zudem macht ATFX überhaupt keine Aussagen zu den Finanzierungskosten, die natürlich einen wichtigen Faktor im Trading darstellen können.

    Darüber hinaus kommen jedoch kaum Kosten auf den Trader zu. Der Broker erhebt keine Inaktivitätsgebühr von seinen Kunden. Außerdem sind auch Einzahlungen kostenfrei möglich und auch bei Auszahlung erhebt ATFX keine Gebühren.

    2. Angebot an Basiswerten: nur etwas über 100 Basiswerte handelbar

    Hinsichtlich der Basiswerte gibt es sicherlich Broker, die deutlich mehr Auswahl anbieten können, als ATFX derzeit. Der Broker beschränkt sich derzeit auf die folgenden Basiswerte:

     

    • 44 Forex-Paare und 4 Kryptowährungen
    • Gold, Silber, Rohöl
    • 10 Aktienindizes
    • 50 Aktien

    Damit deckt der Broker die üblichen Assetklassen ab und bietet für sie auch jeweils die Basiswerte, die besonders nachgefragt sind. Gehandelt wird dabei über CFDs. Trader können also ohne Probleme gehebelt oder short handeln und so ihr Risiko genau kalibrieren.

    Vor allem im Forex-Bereich ist die Auswahl gut. Bei CFDs müssen sich Nutzer bei ATFX zumindest bislang also hauptsächlich auf das Wesentliche beschränken. Die Auswahl ist nicht all zu umfangreich, umfasst jedoch die wichtigsten Werte in jeder Assetklasse. Trader erhalten Zugriff zu den wichtigsten Basiswerte und können Märkte der ganzen Welt handeln. Die meisten Trader werden mit dieser Auswahl deswegen letztlich dennoch vollkommen zufrieden sein und nichts vermissen.

    Wer jedoch auch ungewöhnlichere Underlyings handeln möchte oder beispielsweise sein Aktienportfolio mit CFDs hedgen möchte, hat dafür bei ATFX derzeit nicht die Möglichkeit. Dazu ist das Angebot zu klein. Auf der andere Seite erhöht die eingeschränkte Auswahl natürlich die Übersichtlichkeit für die Trader, sodass sie die wichtigen Werte deutlich schneller und unkomplizierter finden als bei Brokern, die ein sehr breites Angebot bieten.

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    3. Handelsplattform: MT4 per Desktop, Browser oder App

    Auch ATFX setzt auf den MetaTrader 4 und reiht sich somit in eine sehr lange Liste von Forex- und CFD-Brokern ein, die das Trading über diese Handelsplattform anbieten. Die meisten Trader wird dies jedoch sicherlich freuen. Der MetaTrader 4 gilt als beliebteste Handelsplattform für Privatkunden. Die meisten Trader haben deswegen bereits Erfahrungen mit dieser Software gemacht. Dies hat letztlich einige wichtige Gründe:

    • Die Handelsplattform ist flexibel einsetzbar und unterstützt Browser, Desktop und Smartphones.
    • Die Chartanalyse ist auch in der Standardversion auf hohem Niveau möglich.
    • Die Community und die Auswahl an Expert Advisorn ist groß.
    • Die Handelsplattform lässt sich leicht auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden.

    Als wahrer Glücksgriff hat sich dabei die Nutzung von MSQL als Programmiersprache erwiesen. Sie ist verhältnismäßig leicht zu lernen und ermöglicht so, dass es einfach ist, eigene Indikatoren, Expert-Advisor oder Tools zu implementieren. Durch die umfangreiche Bibliothek und die aktive Community müssen Privatkunden dies jedoch bereits gar nicht mehr. Es gibt kaum noch ein Tool, das nicht bereits umgesetzt wurde und dort zum Download angeboten wird. In vielen Fällen werden die Erweiterungen sogar vollkommen kostenfrei angeboten.

    All diese Merkmale des MT4 sorgen letztlich dafür, dass die Handelsplattform so flexibel und individualisierbar wird, wie kaum eine weitere Trading Software derzeit ist. Trader können auf den Geräten und mit den Indikatoren handeln, die sie auch tatsächlich nutzen möchten und sind dabei nicht beschränkt.

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    4. Analyse über Handelsplattform: Gewohnte Funktionsvielfalt im MetaTrader

    Der MetaTrader 4 kommt mit der bewährten Funktionsvielfalt. Für die Chartanalyse bietet der MetaTrader von Haus aus:

    • Mehr als 30 Chartanalyse-Tools
    • 50 Indikatoren
    • Viele unterschiedliche Zeiträume und Darstellungsmöglichkeiten

    Auf diese Weise ist die Trading Software schon von Haus aus leistungsstark und kann durch Funktionsvielfalt überzeugen. Natürlich bietet die Handelsplattform die wichtigsten Ordermöglichkeiten wie Trailing Stop, Limit oder Market. Nutzer können zudem Exits mit Einstiegsorder aufgeben, was für viele Trader eine sehr sinnvolle Funktion darstellen kann.

    Wer seinen MetaTrader 4 bei ATFX auf die eigenen Bedürfnisse hin anpasst, kann die Einstellungen speichern, sodass dieser erhalten bleiben. Nutzer können außerdem über den MT4 direkt Hedging durchführen und sich so gegen starke Verluste absichern.

    Über den üblichen Funktionsumfang des MetaTraders hinaus können Kunden von ATFX jedoch auch noch weitere Funktonen nutzen. So arbeitet das Unternehmen mit Trading Central zusammen, das einer der bekanntesten Anbieter für Trading Signale ist. Kunden erhalten umsonst Zugriff auf die Analysen.

    Zudem bietet der Broker auch eigene tägliche Analysen, die Kunden ebenfalls kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Einmal wöchentlich veröffentlicht die Research-Abteilung des Unternehmens zudem einen Marktkommentar, der nicht die technische, sondern die Fundamentalanalyse nutzt und sich somit für mittel- bis langfristig orientierte Anleger ebenso gut eignet.

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    5. Regulierung, Einlagensicherung und Risikobegrenzung: Durch die FCA reguliert

    ATFX hat einen Sitz in London und wird dementsprechend durch die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA reguliert und lizenziert. Dies ist eine gute Nachricht für alle Trader, die sicherheitsbewusst sind und viel Wert auf ein strenge Finanzaufsichtsbehörde mit ebendiesem Ruf legen. Die britische Finanzaufsichtsbehörde hat sich dies über die Jahre erkämpft, während die Kollegen auf Malta und Zypern durchaus noch an ihrem Ruf arbeiten müssen, sich allerdings auf einem guten Weg befinden.

    Die Lizenz besitzt ATFX seit Juli 2017. Es handelt sich also um einen der jüngeren Broker auf dem europäischen Markt. International ist das Unternehmen jedoch schon deutlich länger aktiv. In Europa war es bislang relativ unbekannt, da es vor allem Asien im Visier hatte.

    Die Niederlassung in Großbritannien stellt letztlich jedoch für Kunden innerhalb der EU auch ein Risiko dar. Mit dem Brexit ist die FCA natürlich nicht mehr an die MiFID II Bestimmungen gebunden und möglicherweise führt dies zu Schwierigkeiten mit deutschen Kunden.

    Die Einlagensicherung bei ATFX deckt lediglich den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen ab und beträgt 50.000 GBP. Für die meisten Trader ist dies jedoch auch vollkommen ausreichend. Die Kundengelder lagern bei der Barclay Bank London und sind dort gut aufgehoben.

    Die Nachschusspflicht darf für Kunden innerhalb der EU nicht mehr angewendet werden, sodass Trader keine Angst haben müssen, mehr Geld zu verlieren, als sie eingezahlt haben. ATFX garantiert allerdings auch keine Stop Loss.

    ATFX ist ein FCA regulierter Online- BrokerATFX ist ein FCA regulierter Online- Broker

    6. Automatisierter Handel: MT4 und Expert Advisor

    ATFX legt keinen zu großen Fokus auf das automatisierte Trading. Während andere Broker beispielsweise auch mit AutoChartist oder TradeWorks zusammenarbeiten, beschränken sich die Asiaten auf die Möglichkeiten, die der MT4 durch den Expert Advisor anbieten. Allerdings stellt ATFX dennoch alle Optionen zur Verfügung, die für ein hochwertiges AutoTrading wesentlich sind.

    Die Kombination von MT4 und Expert Advisor erweist sich immerhin schon seit einigen Jahren als sehr leistungsstark. In der MSQL-Bibliothek für den MT4 finden Interessenten Unmengen an unterschiedlichen Strategien und ihre Umsetzungen. Für Einsteiger ist dieses Angebot auch deswegen optimal geeignet, weil es letztlich auch verhältnismäßig einfach ist, eigene Strategien umzusetzen. Um zu überprüfen, ob die Strategie auch erfolgreich ist, steht Nutzern natürlich auch das Demokonto zur Verfügung.

    Außerdem besteht bei ATFX die Möglichkeit, einen VPS, also einen Virtual Private Server zu buchen. Dort können Nutzer die MetaTrader 4-Plattform aufspielen und um die gewünschten Expert Advisor ergänzen. Werden sie aktiviert, können Trader rund um die Uhr handeln, ohne selbst online sein zu müssen. Der VPS ist gewissermaßen für sie online und handelt nach den Regeln der Expert Advisor. Trader sollten sich jedoch nicht zu sehr auf den VPS verlassen. Trading ist deutlich sicherer, wenn es dennoch durch den Trader überwacht wird.

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    7. Kontoeröffnung und Mindesteinzahlung: Einzahlung von 250 Euro erforderlich

    ATFX bietet derzeit für Privatkunden zwei unterschiedliche Kontomodelle an: den Standard- und den Edge-Account. Das Standard-Konto kann ab einer Mindesteinzahlung von 250 Euro genutzt werden. Trader können alle Underlyings handeln, die von ATFX angeboten werden und diese über den MetaTrader 4 handeln .Trader erhalten damit also Zugriff auf alle Services von ATFX und können per STP am Interbankenmarkt handeln. Die Spreads beginnen bei einem Pip und sind natürlich auch im Standard-Account schon sehr fair.

    Demgegenüber ist der Edge-Account erst ab 5.000 Euro Mindesteinzahlung nutzbar. Er verspricht dafür jedoch auch noch professionelleres Trading. Die Latenzzeiten werden verringert und so die Ausführung deutlich beschleunigt. Außerdem erhalten Trader deutlich günstigere Spreads, die bereits bei 0.6 Pips beginnen und so erfolgreiche Trades natürlich deutlich vereinfachen. Wesentliche Merkmale wie Handelsplattform und Kundenservice bleiben zwar die gleichen, dennoch kann es sich für Trader, die ihr Konto ohnehin gerne höher kapitalisieren durchaus lohnen, auf diesen Account zuzugreifen und so von finanziellen und technischen Vorteilen zu profitieren. Trader müssen allerdings beachten, dass der Kontostand 5.000 Euro nicht unterschreiten sollte. Sonst wird der Account in einen Standard-Account geändert.

    Zudem ist auch ein Konto für professionelle Trader Teil des Angebots, allerdings sind die Bedingungen auch für ambitionierte Privatkunden nur sehr schwer zu erfüllen. Nach EU-Richtlinien sind hier Erfahrung, hohe Tradingaktivität und sechsstelliges Kapital vonnöten.

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    8. Der Broker im Wettbewerb: In Europa noch eher unbekannt

    ATFX zählt auf dem deutschen und auch europäischen Markt immer noch zu den eher unbekannteren Anbietern. Das Unternehmen ist ursprünglich in China beheimatet und ist dort natürlich deutlich bekannter. Den Markteintritt in den europäischen Markt wagte der Broker zudem erst 2017. Dennoch kann sich ATFX als seriöser und vertrauenswürdiger Anbieter behaupten und arbeitet auch erfolgreich an der Bekanntheit.

    Bei den Marketingmaßnahmen geht der Broker bislang allerdings einen vergleichsweise bescheidenen Weg. Während sich immer mehr Forex- und CFD-Broker im internationalen Sponsoring hervortun und dabei inzwischen immer häufiger internationale bekannte Fußballmannschaften sponsern, beschränkt sich ATFX bislang auf Golf und schickt ein Team mit eher unbekannten Sportlern ins Rennen. Sogar ein Londoner Taxi mit ATFX-Werbung ist dem Unternehmen ein eigener Blog-Eintrag wert.

    Wer versucht, in nationaler und englischsprachiger Presse nach Informationen und Neuigkeiten zu ATFX zu finden, findet letztlich nur Informationen bei Branchen-Webseiten, die auch über kleinere und neuere Broker berichten. Darüber hinaus gibt es jedoch vergleichsweise viele Quellen von chinesischen Webseiten. Der Broker scheint jedoch in Europa vermehrt aktiv zu sein und seine Geschäftstätigkeit weiter ausbauen zu wollen. Seit Beginn 2019 forciert er dem Anschein nach, seinen Bekanntheitsgrad auch auf dem deutschen Markt zu steigern. Zudem wird er auf europäischen Branchentreffen und Messen deutlich aktiver und kann dort auch Auszeichnungen gewinnen.

    Es ist also alles andere als unwahrscheinlich, dass das Unternehmen in den nächsten Monaten und Jahren deutlich an Bekanntheit gewinnt.

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    9. Zusatzleistungen und Neukundenangebote: kostenlose Webinare

    ATFX hat zunehmend auch den deutschen Markt im Blick und bietet auch für deutschsprachige Kunden Webinare an. Wöchentlich können Trader in deutscher Sprache von der Expertise erfahrener Trader und Analysten profitieren. Außerdem finden täglich Webinare auf Englisch statt. Zusätzlich zur täglichen Marktanalyse sind auch verschiedene Weiterbildungen im Programm.

    Für Kunden, die automatisiert handeln möchten, könnte der VPS ein großer Pluspunkt sein. ATFX bietet auf Nachfrage die Möglichkeit, einen VPS zu nutzen, der jedoch natürlich zusätzlich bezahlt werden muss. Kunden können so jedoch von Kompatibilität und räumlicher Nähe profitieren und die Tradinggeschwindigkeit so auf hohem Niveau halten.

    Ein Pluspunkt für viele Trader wird auch der kostenfrei Zugang zu Trading Central Signalen sein. Auch wenn dieses Angebot natürlich nicht dauerhaft garantiert wird, erhalten Kunden derzeit ohne Zusatzkosten Zugriff auf Signale, die von einer professionellen Research-Agentur erstellt worden sind.

    Allen Interessenten bietet ATFX außerdem die Möglichkeit, ein kosten- und risikofreies Demokonto zu nutzen, um den Broker umfangreich zu testen. Es wird mit 100.000 US-Dollar Spielgeld aufgeladen und ermöglicht es Tradern auf diese Weise, sehr umfangreiche Erfahrungen mit ATFX zu sammeln. Um das Demokonto nutzen zu können, müssen sich Interessenten auf der Webseite anmelden. Notwendig ist dafür neben einer gültigen E-Mail-Adresse leider auch eine Telefonnummer. Neukunden können allerdings angeben, dass sie keine Werbung durch den Broker erhalten möchten.

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    10. Kundenservice und Internetauftritt: deutschsprachiger Support noch nicht im Angebot

    Wer bei ATFX handeln möchte, sollte zumindest bislang darauf achten, dass er Englisch dafür gut beherrschen muss. Der Broker hat seinen Hauptsitz in London und hat seinen Service vor allem auf den britischen Markt spezialisiert. Dementsprechend ist die Webseite im Original auf Englisch verfasst und wird in andere Sprachen offensichtlich mechanisch übersetzt. Eine deutsche Sprachvariante ist jedoch vorhanden. Sie erfüllt ihren Zweck und ist größtenteils gut verständlich.

    Deutlich komplizierter ist es hingegen, einen deutschsprachigen Mitarbeiter zu kontaktieren. Nutzer können telefonisch lediglich ein Telefonnummer in London erreichen, was für Kunden aus Deutschland natürlich mit Mehrkosten verbunden sein kann. Außerdem erwartet sie am Ende der Leitung natürlich ein Kundenbetreuer, der Englisch spricht.

    Die einzige andere Möglichkeit, ATFX zu kontaktieren, ist per E-Mail. Auch hier können Trader nicht davon ausgehen, dass sie auf Deutsch eine schnelle Antwort erhalten. Es ist deswegen von großem Vorteil, wenn Kunden Englisch in Schrift und Wort beherrschen. Interessenten sollten sich zudem darauf einstellen, dass der Kundenservice seitens ATFX nicht unbedingt internationaler gestaltet wird.

    11. Fazit unseres ATFX Test: STP-Broker mit fairen Gebühren

    ATFX zählt auf dem deutschsprachigen Markt zwar noch zu den unbekannteren Anbietern, allerdings könnte sich dies bald ändern. Das Unternehmen scheint seine Bekanntheit deutlich ausbauen zu wollen und bietet auch gute Voraussetzungen, die für die meisten Trader interessant sein dürften. Das spreadbasierte Gebührenmodell ermöglicht das Trading je nach Konto bereits ab Spreads in Höhe von 0.6 Pips. Der Mindestkontostand beträgt dann allerdings 5.000 Euro. Für 250 Euro Mindesteinzahlung erhalten Kunden hingegen die Möglichkeit, im Standardkonto ab einem Pip zu handeln.

    Das Zusatzangebot scheint hochwertig und ist vor allem für fortgeschrittene Trader sinnvoll. So verzichtet das Unternehmen beispielsweise auf oberflächliche Schulungsmaterialien und bietet stattdessen Webinare, diese sogar wöchentlich in deutscher Sprache. Als Handelsplattform kommt der MetaTrader 4 zum Einsatz und Kunden erhalten Zugriff auf die Analysen von Trading Central.

    Kunden sollten allerdings die englische Sprache gut beherrschen, da der Support aus England stattfindet. Wer sich von dem Angebot überzeugen möchte, sollte das Demokonto testen, dass ATFX kostenfrei zur Verfügung stellt.

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