Whitebox Erfahrungen 2019 – RoboAdvisor Test für verschiedene Anlegertypen

Whitebox ist seit 2016 am Markt und ist in Weil am Rhein ansässig. Es handelt sich bei Whitebox um einen RoboAdvisor, der ausschließlich die Vermögensverwaltung anbietet. Anleger können über die digitale Vermögensanlage schon ab 5.000 Euro investieren. Es sind aktuell 23 Anlageklassen für ein global ausgerichtet Portfolio verfügbar. Dabei kann in ETFs und ETCs angelegt werden. Die Geldanlage wird anhand von modernster Technologie überwacht und bei Bedarf angepasst. Um das passende Portfolio für den Anleger zu ermitteln, sind Angaben zum Anlageziel erforderlich. Zudem führt Whitebox 5 Risikoklassen auf, in die jedes Wertpapier entsprechend des Risikos eingegliedert ist.

VOR- UND NACHTEILE FÜR DIE WHITEBOX BEWERTUNG

  • volumenabhängige Jahresgebühr zwischen 0,35 % bis 0,95 % p.a.
  • über 35.000 Einzeltitel aus 60 Ländern
  • Mindestanlagebetrag 5.000 Euro
  • BaFin reguliert

  • kein Gemeinschaftskonto möglich

Inhaltsverzeichnis
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    VERMÖENSVERWALTUNG IM TEST: UNSERE WHITEBOX ERFAHRUNGEN

    1. Konditionen für die Geldanlage über Whitebox

    • Kontoeröffnung: kostenlos
    • Jahresgebühr: abhängig vom Anlagevolumen zwischen 0,35 % bis 0,95 % p.a.
    • Fondsgebühr: durchschnittlich 0,22 % p.a.
    • Spread: durchschnittlich 0,02 % p.a.
    • Ausgabeaufschläge: keine
    • Mindestanlage insgesamt: ab 5.000 Euro
    • Sparplan: ab 5 Euro monatlich

    In unseren Whitebox Erfahrungen haben wir zunächst die Kostenstruktur betrachtet. Bei Whitebox ist keine Anlageberatung möglich. Es wird nur die Vermögensverwaltung angeboten. Dabei setzt Whitebox ein aktives Risikomanagement um und kümmert sich um die Überwachung der Anlagestrategie. Damit unterscheidet sich Whitebox von anderen Anbietern, die sich beharrlich am Markt orientieren. Für die Inanspruchnahme der Vermögensverwaltung fallen Gebühren an, die vom Anlagevolumen abhängig sind. Das Gebührenmodell stellt sich wie folgt dar

    • unter 30.000 Euro Anlagevolumen: 0,95 % p.a.
    • ≥ 30.000 Euro Anlagevolumen: 0,85 % p.a.
    • ≥ 50.000 Euro Anlagevolumen: 0,75 % p.a.
    • ≥ 100.000 Euro Anlagevolumen: 0,60 % p.a.
    • ≥ 250.000 Euro Anlagevolumen: 0,45 % p.a.
    • ≥ 500.000 Euro Anlagevolumen: 0,35 % p.a.

    Die Jahresgebühr beinhaltet verschiedene Leistungen wie beispielsweise professionelle Portfoliostrukturierung, persönliche Betreuung, Konto- und Depotführung und weitere. Es fallen keine Ausgabeaufschläge an. Jedoch beträgt die Fondsgebühr im Durchschnitt 0,22 % p.a. und der Spread stellt sich mit Kosten von durchschnittlich 0,02 % p.a. dar.

    Fazit: Wer über Whitebox eine Online-Geldanlage tätigt, sollte sich über die Jahresgebühr erkundigen, die auf das Gesamtanlagevolumen erhoben wird. Dabei fällt auf, dass die Gebühr mit steigendem Anlagevolumen, der Staffelung entsprechend, sinkt. Die Gebühr erweist sich bei Anlagebeträgen ab 250.000 Euro als vergleichsweise günstig. Die Gebühr beinhaltet Leistungen wie Reporting und Rebalancing. Zudem fallen Fondsgebühren und Spread an. Insgesamt sind die Gebühren transparent aufgeführt, was wir als vorteilig bemerken möchten.

    Note: 2,0

    Whitebox überzeugt durch attraktive Rendite

    2. Digitale Vermögensverwaltung: Was sind die Vor- und Nachteile?

    Whitebox bietet die Geldanlage in passive Produkte bei aktivem Risikomanagement an. Dabei erfolgt keine Anlageberatung, wie Anleger dies von der Hausbank kennen. Wodurch bei der digitalen Vermögensberatung günstigere Gebühren möglich sind. Die digitale Vermögensverwaltung erfolgt durch Algorithmen. Nach den Vorgaben des Anlegers wird die Geldanlage durch Computerprogramme überwacht. Die Überwachung der Geldanlage wird kontinuierlich umgesetzt, wo ein weiterer Vorteil zu finden ist. Wer sein Portfolio selbst zusammenstellt, steht nicht nur vor der Frage, welche Anlageklassen dieses enthalten soll. Zudem ist es erforderlich die Entwicklungen auf dem Markt zu verfolgen, um das Portfolio entsprechend anpassen zu können.

    Durch die Vermögensverwaltung sparen Anleger Zeit. Jedoch sollte hierzu die Vermögensverwaltungsgebühr, die auf das Anlagevolumen erhoben wird, bei der Anlageentscheidung mit einbezogen werden. Um das passende Portfolio für den Kunden zu ermitteln, ist nicht nur das Anlageziel gefragt, sondern auch die Risikobereitschaft. Dazu führt Whitebox 10 Risikostufen auf, die zwischen sicherheitsorientiert und spekulativ liegen. Es ist wichtig, dass sich Anleger über die eigene Risikoneigung im Klaren sind. Im Angebot von Whitebox sind aktuell 23 Anlageklassen verfügbar, sodass eine breite Streuung realisierbar ist. So kann das Verlustrisiko reduziert werde. Die Anlagestrategien zielen auf Geldanlagen in ETFs ab, aber auch ETCs sind im Angebot von Whitebox aufgeführt.

    Fazit: Sicherlich sind die geringeren Kosten im Vergleich zu einer Bank ein Vorteil bei der digitalen Vermögensverwaltung. Jedoch müssen Anleger dabei auch auf die persönliche Beratung, durch einen Bankmitarbeiter, verzichten. Weiter zeigt sich die Zeitersparnis durch die Vermögensverwaltung als vorteilig. Auch die breite Streuung des Anlagebetrags auf verschiedene Anlageklassen ist von Vorteil.

    Note: 2,0

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    3. Anlageziele und minimaler Anlagebetrag: Mindestanlagebetrag pro Anlageziel 1.000 Euro

    Wie sich bei unseren Whitebox Erfahrungen zeigte, sind einige Minuten an Zeit erforderlich, um die passende Anlagestrategie zu ermitteln. Es ist ratsam, dass sich Anleger über das Anlageziel und die eigene Risikobereitschaft bereits im Vorfeld Gedanken machen. Der Ablauf an sich erweist sich als unkompliziert. Zunächst müssen Anleger ein Anlageziel definieren. Es besteht die Möglichkeit, später noch Anlageziele hinzuzufügen. Die Anlageziele sind in die Kategorien generelles Anlageziel, Altersvorsorge-Ziel und spezifisches Anlageziel gegliedert. Private Anleger können aus diesen Kategorien so viele Anlageziele definieren, wie Bedarf besteht. Für Firmenkunden besteht diese Möglichkeit nicht. Firmenkunden können nur ein Anlageziel definieren.

    Wer als Anlageziel die Altersvorsorge wählt, kann mit einer entsprechenden Geldanlage privat für das Alter vorsorgen. Bei Whitebox ist das Altersvorsorge-Ziel mit sinnvollen Eigenschaften ausgestattet. Dabei verändert sich das Risiko des Portfolios automatisch über die gewählte Anlagedauer hinweg und wird mit Annäherung an den Auszahlungszeitpunkt reduziert. Der Mindestanlagebetrag beläuft sich bei Eröffnung des Depots auf 5.000 Euro. Der Mindestanlagebetrag für ein Anlageziel liegt bei mindestens 1.000 Euro, wobei insgesamt 5.000 Euro angelegt werden müssen.

    Fazit: Zunächst müssen Anleger ein Anlageziel wählen. Dabei können spezielle Anlageziele wie Urlaub, Ausbildung, Immobilie oder weitere definiert werden. Darüber hinaus kann die Altersvorsorge als Ziel gewählt werden. Wer eine Geldanlage tätigen, und dabei keinen bestimmten Zweck ausweisen kann, kann sich für die Kategorie generelles Anlageziel entscheiden. Der Mindestanlagebetrag für ein Anlageziel beträgt 1.000 Euro, wobei Anleger bedenken sollten, dass insgesamt 5.000 Euro angelegt werden müssen.

    Note: 1,3

    Ausgewogenes Risikomanagement und persönliche Risikobetrachtung bei Whitebox

    4. Portfolio und Risikostufen: Höheres Risiko, höhere Renditechancen

    Während unserer Whitebox Erfahrungen haben wir festgestellt, dass nur passiv gemanagte Produkte verwendet werden. Die Geldanlage in ETFs bringt Vorteile mit sich, die sich in erster Linie durch die Risikostreuung darstellen. Zudem verfügen ETFs über eine vergleichsweise günstige Kostenstruktur und sind darüber hinaus transparent. Dabei weist Whitebox Auswahlkriterien für die Produkte aus, zu denen hohe Liquidität und hohe Tracking-Genauigkeit zählen. Bei Whitebox sind mehr als 35.000 Einzeltitel aus 60 Ländern verfügbar. Es wird eine Vielzahl an Anlageklassen abgedeckt, darunter

    • Staatsanleihen
    • Rohstoffe
    • Immobilien
    • Aktien Large Cap
    • Cash/Geldmarkt

    Damit das Portfolio auch kurzfristig optimal aufgestellt ist, wird ein abweichungsorientiertes Rebalancing eingesetzt. Im Zuge der Ermittlung der Anlagestrategie wird auch die Risikoneigung des Anlegers erfragt. Dazu stellt Whitebox 10 Risikostufen zur Auswahl. Die Risikostufen 1 bis 3 stellen eine sicherheitsorientierte und die Stufen 4 bis 6 eine moderate Ausrichtung dar. Mit mehr Risiko gehen die Risikostufen 7 bis 10 einher. Wer bereit ist ein höheres Risiko einzugehen, kann in der Regel auch von höheren Renditechancen profitieren. Jedoch sollten Anleger das Verlustrisiko nicht aus den Augen verlieren und Chancen und Risiken gleichermaßen abwägen.

    Fazit: Whitebox nutzt verschiedene Auswahlkriterien, um geeignete Produkte herauszufiltern. Dabei spielen Kriterien wie geringe Gesamtkostenquote und sichere Replikationsmethode unter anderen eine relevante Rolle. Für die Zusammensetzung eines ETF-Portfolios ist auch die Auswahl an Anlageklassen wichtig. Hier zeigt Whitebox eine großzügige Auswahl auf, was sich für Anleger als positiv erweist. So kann das Portfolio den individuellen Anforderungen entsprechend zusammengesetzt werden.

    Note: 1,3

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    5. Depoteröffnung und Verifizierung: Zahlungen per Lastschriftverfahren

    Nach dem der Anleger die persönlichen Anlageziele definiert hat, kann die Depoteröffnung erfolgen. Dazu sind die geforderten Angaben vollständig zu erbringen. Neben persönlichen Daten sind auch Angaben zur finanziellen Situation und Kenntnissen zu Finanzanlagen gefragt. Darüber hinaus müssen Anleger noch ein Referenzkonto angeben. Dabei sollten Anleger beachten, dass Einzahlungen nur über das angegebene Referenzkonto erfolgen können. Als Zahlungsmethode wird aktuell nur das SEPA-Lastschriftverfahren von Whitebox akzeptiert. Die biw ist als konto- und depotführende Bank der Empfänger der Zahlungen.

    Wer eine einmalige Zahlung von über 50.000 Euro durchführen möchte, kann dies per Überweisung umsetzen. Das Konto wird in Euro geführt. Zum Registrierungsprozess gehört auch die Verifizierung der Daten. Bei unserem Whitebox Test haben wir festgestellt, dass dazu das Videoident-Verfahren nicht genutzt werden kann. Über das Videoident-Verfahren kann die Verifizierung bequem online durchgeführt werden. Um die Daten zu verifizieren, kann das Postident-Verfahren durchgeführt werden. Dazu müssen Anleger mit den unterzeichneten Unterlagen, dem Postident-Coupon und dem Ausweis zur nahegelegenen Postfiliale.

    Fazit: Während des Registrierungsprozesses ist die Angabe einiger Daten erforderlich. Zudem ist ein Referenzkonto anzugeben. Whitebox akzeptiert Einzahlungen bis 50.000 Euro per Lastschriftverfahren vom Referenzkonto. Bei Einmalzahlungen von über 50.000 Euro kann die Banküberweisung genutzt werden. Für die Verifizierung der Daten ist das Postident-Verfahren zu nutzen.

    Note: 2,0

    Die Presse ist voll des Lobes für das Whitebox Konzept

    6. Bildungsangebot und weitere Leistungen: Keine App zum Download

    Bei unseren Whitebox Erfahrungen konnten wir keine App für Smartphone oder Tablet entdecken. Jedoch bietet Whitebox eine mobil optimierte Webseite. So gelingt der Blick auf die Webseite auch leicht über das mobile Endgerät von unterwegs aus. Ein Bildungsangebot finden Anleger bei Whitebox nicht vor. Da es sich bei Whitebox um eine digitalisierte Vermögensverwaltung handelt, wäre ein umfangreiches Lernangebot ohnehin wenig sinnvoll. Verschiedene Fragen rund ums Anlegen werden in den FAQ beantwortet.

    Wichtig hingegen ist die Bereitstellung von Risikohinweisen und dem Preis- und Leistungsverzeichnis, was Anleger beides bequem über die Webseite einsehen können. Zudem wird ein Glossar bereitgestellt, das wissenswerte Erläuterungen liefert. Über den Blog stellt Whitebox lesenswerte Artikel zur Verfügung, die nach Thema sortiert, leicht zu überblicken sind.

    Fazit: Auch über das Smartphone oder Tablet können Anleger die mobil optimierte Webseite einsehen. Die Darstellung erweist sich als zufriedenstellend. Eine App konnten wir nicht entdecken. Fragen rund ums Anlegen werden in den FAQ beantwortet. Einen Bildungsbereich zeigt Whitebox nicht auf, was sich aufgrund der automatisierten Anlagestrategien nicht als Nachteil erweist.

    Note: 2,7

    7. Whitebox im Wettbewerb: Vermögensanlage per Algorithmus

    Das Unternehmen Whitebox mit Sitz in Weil arbeitet mit der biw Bank zusammen, die für Konto- und Depotführung verantwortlich ist. Der Marktstart von Whitebox war im Januar 2016, sodass das Unternehmen bereits eine Bilanz ziehen kann. Was die Presse zu Whitebox sagt, kann in verschiedenen Presseberichten nachgelesen werden. So veröffentlichten schon bekannte Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Handelblatt Berichte über Whitebox. Diese können in der entsprechenden Rubrik auf der Webseite nachgelesen werden.

    Das Thema RoboAdvisor lässt so manchen Anleger aufhorchen. Nicht jeder Anleger kann sein Portfolio selbst zusammenstellen, da es an Zeit mangelt. Auch fehlende Kenntnisse können einen Grund darstellen. Whitebox besitzt eine BaFin-Lizenz zur Vermögensverwaltung, was nicht bei allen Anbietern der Fall ist. Die Mindestanlagesumme zeigt sich branchenüblich und kann auch von Kleinanlegern gemeistert werden.

    Fazit: Whitebox ist seit Anfang 2016 am Markt und kann Bilanz ziehen. Nicht nur durch die BaFin-Lizenz für Vermögensverwaltung kann sich Whitebox weiterhin solide am Markt positionieren. Durch die branchenübliche Mindestanlagesumme können auch Kleinanleger das Angebot von Whitebox nutzen.

    Note: 2,0

    8. Regulierung und Einlagensicherung: Regulierter Finanzportfolioverwalter

    Bei unserem Whitebox Test beleuchten wir auch das Sicherungsumfeld, was sich für Anleger als relevant erweist. Dabei konnten wir feststellen, dass Whitebox als Finanzportfolioverwalter von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kurz BaFin reguliert wird. Whitebox kann nicht auf die investierten Kundengelder zugreifen. Es erweist sich von Vorteil das Whitebox, durch die BaFin beaufsichtigt wird. Die Konto- und Depotführung liegt nicht bei Whitebox, sondern bei der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG, die als Partnerbank agiert. Die biw wurde 2005 gegründet und firmiert in Frankfurt am Main.

    Die biw unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung, was bedeutet, dass die Gelder der Kunden bis 100.000 Euro je Kunde abgesichert sind. Ein weiterer Aspekt in puncto Sicherheit ist in der Abwicklung von Ein- und Auszahlungen zu finden. Ein- und Auszahlungen sind nur zwischen dem Referenzkonto des Kunden bei einer deutschen Bank und dessen Whitebox-Konto möglich. Zusätzlicher Schutz wird dadurch geboten, dass für Eingaben eine Transaktionsnummer erforderlich ist.

    Fazit: Zunächst fiel positiv auf, dass Whitebox als Finanzportfolioverwalter von der BaFin reguliert wird. Die Partnerbank biw, die für die Konto- und Depotführung zuständig ist, unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung, sodass die Kundengelder bis zu einem Betrag von 100.000 Euro je Kunde geschützt sind. Zudem ist eine Transaktionsnummer erforderlich, wenn beispielsweise Zahlungen durchgeführt werden sollen.

    Note: 1,3

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    9. Zusatzleistungen und Neukundenangebote: Whitebox 6 Monate lang testen

    Wer auf der Suche nach einer geeigneten Online-Geldanlage ist, findet bei einigen Anbietern einen Neukundenbonus oder ähnliche Aktionen vor. Bei Whitebox konnten wir keine Boni für Neukunden feststellen. Jedoch können interessierte Anleger das Angebot von Whitebox testen und das für 6 Monate lang. Innerhalb dieser Zeit können Neukunden davon profitieren, dass keine Gebühren für die Verwaltung erhoben werden. Hierzu sind die Bedingungen zu beachten, die beinhalten, dass ein Anlagevolumen von 5.000 Euro eingezahlt wird. Anleger, die in dieser Zeit mehr als 5.000 Euro einzahlen, sollten wissen, dass lediglich ein Anlagebetrag von 5.000 Euro in den ersten 6 Monaten gebührenfrei ist. Für Anlagebeträge, die darüber hinaus gehen, fallen Gebühren an.

    Tipp: Anleger, die Whitebox an Freunde und Familie erfolgreich weiterempfehlen, können davon profitieren, dass ein Anlagevolumen von 5.000 Euro für ein Jahr kostenlos verwaltet wird.

    Fazit: Es besteht die Möglichkeit, Whitebox für die ersten 6 Monate zu testen. Auf das Anlagevolumen von 5.000 Euro werden keine Gebühren für die Verwaltung in dieser Zeit erhoben. Wer weiterhin von der kostenlosen Verwaltung eines Anlagevolumens von 5.000 Euro profitieren möchte, sollte Whitebox an Freunde und Verwandte weiterempfehlen.

    Note: 1,7

    10. Kundenservice und Internetauftritt: Umfangreicher FAQ-Bereich

    Der Kundenservice von Whitebox kann telefonisch zur Beantwortung von Fragen kontaktiert werden. Dazu sollten Anleger die Servicezeiten von montags bis freitags von 08:00 bis 19:00 Uhr beachten. Über die Rubrik „Kontakt“ kann ein Anliegen aus der aufgeführten Auswahl gewählt werden. Je nach Themenbereich wird eine E-Mail-Adresse aufgezeigt, sodass Nachrichten an den passenden Ansprechpartner gerichtet werden können. Der Kundenservice kann aktuell noch nicht über eine Chat-Funktion erreicht werden. Diese Kontaktmöglichkeit soll jedoch künftig über die Onlineplattform nutzbar sein. Zur Informationseinholung zu Konditionen und Leistungen bietet sich der umfangreiche FAQ-Bereich an. In unserem Whitebox Test konnte dieser Bereich klar punkten. Es wird deutlich, dass viel Wert darauf gelegt wird, dass sich Anleger ausführlich über das Angebot informieren können.

    Auch der Internetauftritt von Whitebox hinterlässt einen guten Eindruck. Es wird auf eine übersichtliche Darstellung der Informationen gesetzt, sodass sich interessierte Anleger bequem, durch die Seiten klicken können. Trotz zahlreicher Informationen wirkt die Webseite nicht überladen und macht eine schnelle Orientierung möglich. Mit einer Geldanlage in ein ETF-Portfolio gehen auch Risiken einher, da die Entwicklungen auf dem Markt nicht vorhersehbar sind. Neben dem allgemeinen Marktrisiko wird in den Risikohinweisen auf der Webseite auf verschiedene weitere Risiken deutlich hingewiesen. Nicht jeder Anbieter führt die möglichen Risiken ausführlich aus, sodass Whitebox auch hier positiv abschnitt.

    Fazit: Bei unserem Whitebox im Test präsentierte sich der Kundenservice als zufriedenstellend. Dieser ist über verschiedene Kanäle zu erreichen und soll künftig, durch die Chat-Funktion erweitert werden. Insbesondere fiel der umfangreiche FAQ-Bereich auf, der eine ausführliche Informationseinholung vereinfacht. Zudem zeigte sich auch der Internetauftritt geglückt. Eine Orientierung ist schnell möglich, sodass das gesuchte Thema leicht gefunden werden kann.

    Note: 1,0

    FAZIT IM WHITEBOX TEST

    Fazit im Whitebox Erfahrungsbericht: Die Jahresgebühr für die Vermögensverwaltung ist abhängig vom Anlagevolumen. Dabei fällt auf, dass gerade Anleger, die 250.000 Euro und mehr investieren von günstigen Gebühren profitieren können. Um die geeignete Anlagestrategie zu ermitteln, sind Angaben zum Anlageziel und der Risikobereitschaft zu erbringen. Je mehr Risiko ein Anleger bereit ist einzugehen, desto höher fallen die Renditechancen aus. Aktuell werden mögliche Renditen nach einem Jahr zwischen 5,2 % und 19,2 % aufgeführt, wobei es hierbei auf die Risikoklasse ankommt. Für die Ermittlung der Anlagestrategie und die Angaben zur Depoteröffnung müssen Anleger genügend Zeit einplanen. Über Whitebox ist die Geldanlage in passive Anlageprodukte möglich. Es stehen zahlreiche Einzeltitel zur Verfügung.

    Unsere Whitebox Erfahrungen als Testnote: 1,73

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