Forex-News: Dollar gilt zurzeit als „sicherer Hafen“ für Anleger

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Seit Monaten schaukelt sich der Handelsstreit zwischen den USA, China und Europa immer weiter hoch. Davon scheint zunehmend der Dollar zu profitieren: Er entwickelt sich immer mehr zum „sicheren Hafen“ und scheint als solcher sogar Gold abzulösen. Auch wenn der Dollarkurs immer wieder kurzzeitig nach unten geht, ist die US-Währung dennoch derzeit sehr stark. Der Goldkurs sinkt dagegen. Sollte sich der Handelsstreit weiter verschärfen, könnte der Dollar für immer mehr Anleger interessant werden.

Inhaltsverzeichnis
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    Handelsstreit belastet die Wall Street

    Dennoch belastet der Handelsstreit weiterhin die Wall Street. Immer wieder droht Donald Trump mit weiteren Zöllen. So könnten beispielsweise ab September Exporte aus China im Wert von 200 Milliarden Dollar mit Zöllen in Höhe von zehn Prozent belegt werden. Aus China reagierte man mit der Androhung von Gegenmaßnahmen. Der Handelskonflikt verschärft sich damit zusehends weiter. Diese Ankündigungen wirkten sich allerdings nicht sonderlich stark auf den Devisenmarkt aus.

    Bereits seit vergangener Woche gelten in den USA Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren auf Importe aus China im Wert von 34 Milliarden Dollar. China erhob im Gegenzug Zölle in gleicher Höhe auf Waren aus den USA. Nach den jüngsten Drohungen des US-Präsidenten gegenüber China sankt der Dollar zunächst, stabilisierte sich jedoch wiederund glich seine Verluste aus. Der ICE-Dollarindex stieg dagegen leicht an.

    Starke Währungen bevorzugt

    In dieser Situation wäre ein normales Szenario, dass weltweit Renditenrenten sinken. Die Währungen Yen und Dollar werden am Devisenmarkt bevorzugt, bei Aktien kommt es zu einer Kurskorrektur. Derzeit muss man allerdings den Markt beobachten und abwarten, wie sich der Markt weiter entwickelt. Der erste Schock über den sich ausweitenden Handelskonflikt mit immer neuen beidseitigen Drohungen scheint an den Märkten zunächst überwundenund neben dem Dollar könnte auch der Yen wieder erstarken.

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    Goldpreis sinkt

    Während der Dollarkurs tendenziell nach oben geht, geht es für den Goldkurs in den letzten Monaten immer weiter nach untenund das Edelmetall verliert zunehmend seinen Status als sicherer Hafen. Dollar- und Goldkurs stehen traditionell in einem engen Verhältnis, da der Goldpreis in Dollar angegeben wird. In Krisenzeiten gilt Gold eigentlich als beliebte und sichere Anlage. Daher wäre es auch in der aktuellen Situation keine Überraschung, wenn der Goldkurs nun nach oben gehen würde. Dies ist jedoch derzeit nicht der Fall. Es ist zudem nicht ungewöhnlich, dass sich der Gold- und der Dollarkurs gegensätzlich entwickeln. Steigt der Dollarkurs, wird auch Gold teurer und damit als Anlage eher unattraktiv. Bei einem schwachen Dollar ist dagegen Gold eine lohnenswerte Alternative. Derzeit belastet der steigende Dollar den Goldpreis allerdings sehr stark.

    Amerikanische Wirtschaft könnte Handelskonflikt gut überstehen

    Aktuell gehen Experten und Investoren davon aus, dass die amerikanische Wirtschaft einen drohenden Handelskrieg besser verkraften könnteals beispielsweise Deutschland. Vor allem kleinere Volkswirtschaften könnten in Schwierigkeiten kommen. Berater des französischen Premierministers Édouard Philippe haben hierzu bereits eine Analyse aufgestellt. Demnach würden vor allem kleinere Volkswirtschaften unter einem massiven Handelskrieg leiden.

    Die amerikanische Wirtschaft könnte jedoch eine solche Krise vergleichsweise gut überstehen. Aus diesem Grund entschieden sich Anleger in den letzten Wochen bei jeder weiteren Eskalationsstufe, Dollar zu kaufen. Die Nachfrage war also hoch. Dies führte zu einem steigenden Dollarpreis. Dies ist wohl auch der Grund, warum Anleger den Dollar derzeit als sicheren Hafen betrachten.

    Handelsstreit senkt Ausblick für Weltwirtschaft

    Der Handelsstreit verschlechtert die Aussichten für die Weltwirtschaft, was sich auch negativ auf den internationalen Aktienmarkt auswirkt. Zölle sind ein Instrument, dass sich in der Regel negativ auf das Wachstum einer Volkswirtschaft auswirkt. Da in unserer globalisierten Welt Wirtschaft und Handel in verschiedenen Ländern eng miteinander verbunden sind, wirken sich Zölle negativ auf beide Seiten aus.

    Die chinesische Wirtschaft ist die größte der Welt neben der US-Wirtschaft und seit der Schuldenkrise 2008 ein wichtiger Motor für die gesamte Weltwirtschaft. Sollte es dort aufgrund des Handelskonflikts zu Problemen kommen, könnte dies negative Folgen für die ganze Weltwirtschaft haben.

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    Einbruch am Aktienmarkt

    Noch wirkt sich ein möglicher Einbruch am Aktienmarkt nur gering auf den DAX und den Dow Jones aus, in China wachsen jedoch die Sorgen vor einer möglichen Abkühlung der Wirtschaft. Dort kam es jüngst zu einem Kursrutsch von etwa 25 Prozent am Aktienmarkt in Vergleich zum Hoch zu Jahresbeginn. Der chinesische Aktienmarkt fiel damit auf das niedrigste Niveau seit Januar 2017.

    Aktuell scheint es dennoch so, als wären einige Branchen stärker vom derzeitigen Konflikt betroffen, beispielsweise die Automobilindustrie. Auch dies könnte langfristig Folgen für den Aktienmarkt haben. Aber auch die Gefahr eines Einbruchs am Aktienmarkt wirkt sich derzeit nicht positiv auf den Goldpreis aus. Anleger trennen sich dennoch wohl von Aktien und Anleihen und investieren in den Dollar. Durch die Stärke des Dollarsgeraten andere wichtige Währungen wie der Euro zunehmend unter Druck.

    Weitere Entwicklung unklar

    Die Ansichten von Experten, wie es nun weitergehen könnte, sind durchaus unterschiedlich und die weitere Entwicklung ist nur schwer abzusehen. Die Abschottungstendenzen der US könnten zur Folge haben, dass der Dollarpreis immer wieder steigt. Eine Folge davon könnte wiederum eine straffere Geldpolitik der amerikanischen Notenbank sein.

    Würde die amerikanische Wirtschaft durch den Handelskonflikt geschwächt, könnte die amerikanische Notenbank einen eher vorsichtigen Weg bei ihren Zinserhöhungeneinschlagen und damit den Dollar unter Umständen wieder schwächen. Auf der anderen Seite könnten sich die Importzölle auf die Inflation in den USA auswirken, was dann für höhere Zinsen sprechen würde. Dies würde den Dollar weiter stärken.

    Anleger trennen sich von Aktien

    Da derzeit die Sorgen vor einer Verschlechterung der Weltwirtschaft weiter zunehmen, könnten Anleger sich vermehrt von Aktien und Anleihen trennen. Sollten sich die Anzeichen für eine Rezession in aller Welt verdichten, raten sogar bereits Analysten von JP Morgan Chase zum Kauf von Währungen wie dem Dollar, dem Franken oder dem Yen. Der Yen gilt traditionell als Anzeichen für Nervosität an den Märkten und wird oftmals ebenfalls als sicherer Hafen für Anleger bezeichnet. Von Währungen aus Schwellenländern sollten sich Anleger dagegen trennen.

    Die Experten der Investmentbank untersuchten die Entwicklung mehrerer Währungen bei den letzten fünf Rezessionen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass auch der Schweizer Franken, der derzeit aufgrund von Maßnahmen der Schweizerischen Nationalbank verhältnismäßig niedrig notiert ist, wieder zum sicheren Hafen werden könnte. Der Dollar wird auch laut JP Morgan seine Wertzuwächse weiter ausbauen. Der Yen gilt aus Sicht der Analysten derzeit als unterbewertet. Die Währungen von Schwellenländern verloren bei den letzten Rezessionen durchschnittlich 17 Prozent.

    Goldpreis kann von Situation nicht profitieren

    Schwächelnde Aktienmärkte, der weiter eskalierende Handelskonflikt sowie die Sorgen um die Weltwirtschaft müssten eigentlich eine ideale Ausgangsbasis für einen steigenden Goldpreis sein. Doch obwohl seit vier Monaten die Sorgen um weitere protektionistische Maßnahmen in den USA wachsen, kann der Goldpreis davon nicht profitierenund die Schwelle von 1.350 Dollar pro Feinunze nicht übersteigen. Derzeit scheint es so, als ob dies auch in den nächsten Wochen nicht der Fall sein.

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    Fazit: Starker Dollar trotz eskalierendem Handelskonflikt

    Seit Monaten ist der Handelskonflikt zwischen den USA auf der einen Seite und China und Europa auf der anderen Seitedas Hauptthema an den Märkten. Mittlerweile wird als Folge hiervon eine Verschlechterung der Weltwirtschaft befürchtet. Oftmals steigt in solchen Krisenzeiten der Goldpreis, da viele Anleger in Gold als sicheren Hafen flüchten. Derzeit kann der Goldpreis allerdings nicht von der Krisensituation profitieren. Der Dollar ist weiterhin stark und entwickelt sich zunehmend zu einem sicheren Hafen.

    Anleger scheinen sich zunehmend von Aktien und Anleihen zu trennen und starke Währungen zu bevorzugen. Als sich der Handelsstreit in den letzten Wochen immer weiter hochschaukelte, investieren Anleger bei jeder neuen Eskalation verstärkt in den Dollar. So stiegen Nachfrage und Preis. Anleger gehen derzeit davon aus, dass die amerikanische Wirtschaft auch einen großen Handelskrieg vergleichsweise gut überstehen würde.

    Derzeit ist die weitere Entwicklung unklar. Möglicherweise könnte der zunehmende Protektionismus der USA den Dollar weiter stärken. Die Entwicklung des Dollars hängt jedoch auch von den weiteren Entscheidungen der US-Notenbank Fed ab.

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