DEGIRO ETF-Sparplan: Alle Informationen zum Thema

Mit ETFs und ETF-Sparplänen können Anleger kostengünstig in eine Vielzahl von Aktien investieren, um ihr Portfolio möglichst stark zu diversifizieren. Denn die Indexfonds bestehen teils aus hunderten von Einzelwerten, so dass ihre Wertentwicklung relativ konstant ist. Zudem sind ETFs an sich ein kostengünstiges Produkt, weil die Fonds nicht aktiv verwaltet werden. So muss kein teurer Fondsmanager bezahlt werden, der meist ohnehin keine besseren Ergebnisse erzielt als der Markt. Doch gibt es überhaupt DEGIRO ETF-Sparpläne? Und für wen eignen sich die passiven Indexfonds?

Inhaltsverzeichnis

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    Was sind ETFs überhaupt?

    Bevor näher auf das Angebot von DEGIRO eingegangen wird, sollten ETFs an sich kurz vorgestellt werden. Generell zeichnen sich ETFs dadurch aus, dass sie das Kapital von Anlegern gleich in mehrere oder sogar hunderte Basiswerte investieren. Für die Emissionsgesellschaften bieten sich hier zwei Möglichkeiten:

    1. Es werden reale Indizes abgebildet. Dann investieren Anleger etwa in die genaue Zusammensetzung des DAX oder Dow Jones.
    2. Möglich sind aber auch eigene Zusammenstellungen. Beispielsweise kreiert eine Emissionsgesellschaft dann einen ETF mit dem Thema Nachhaltigkeit oder Emerging Markets.

    Beide Varianten sind für Anleger äußerst vorteilhaft. Denn schon seit den 1960er Jahren ist bekannt, dass vor allem Diversifikation langfristig zum Erfolg führt. Kein Wunder, umgehen Anleger durch eine breite Streuung des Kapitals doch branchen- und unternehmensspezifische Krisen. Langfristig lassen sich so durch Investitionen in ETFs konstant hohe Renditen erzielen, die beispielsweise im Falle des MSCI World bei rund 5 bis 10 Prozent pro Jahr liegen.

    Ebenfalls klar ist, dass vor allem zu hohe Kosten die Rendite von Kleinanlegern nachhaltig senkt. Vor allem aktiv gemanagte Fonds sind es, bei denen Anleger teilweise zwischen 1 und 4 Prozent pro Jahr vom Investitionsvolumen zahlen müssen. Wie zahlreiche Studien belegen, schafft es aber nur ein Bruchteil der Manager, den Markt auf lange Sicht zu schlagen. Insofern ergibt sich durch die höheren Kosten kein echter Mehrwert gegenüber den passiven Indexfonds.

    Generell bestehen die Kosten von ETFs ebenfalls aus zwei Bestandteilen. Zum einen muss eine Provision an den Broker gezahlt werden, die das Unternehmen selbst festlegen kann. Zum anderen verlangt die Emissionsgesellschaft eine laufende Gebühr, die in der Regel zwischen 0,05 und 0,5 Prozent liegt. Denn wenn sich beispielsweise der DAX verändert, schichtet die Gesellschaft auch den DAX-ETF um. Weil der Verwaltungsaufwand aber deutlich geringer ist als bei klassischen Fonds, wird entsprechend auch nur ein Bruchteil der Kosten fällig.

    Fazit: Investitionen in ETFs empfehlen sich praktisch für alle Kleinanleger. Denn die Indexfonds streuen das Kapital von Investoren äußerst breit auf die Finanzmärkte, ohne dabei hohe Kosten zu verursachen. So lassen sich vor allem auf lange Sicht deutlich höhere Renditen erwirtschaften, als wenn Geld in klassische Investmentfonds investiert würde.

    DEGIRO ETF-Handel

    Bei DEGIRO können über 700 ETFs kostenlos gehandelt werden.

    Können bei DEGIRO ETFs gehandelt werden?

    DEGIRO ist nicht nur einer der günstigsten Broker, er bietet auch ein äußerst großes Angebot an handelbaren Finanzinstrumenten. Dazu zählen ETFs, die aus folgenden Kategorien stammen können:

    • Indizes: Bei DEGIRO haben Anleger Zugriff auf hunderte ETFs, die vor allem große Indizes abbilden. Sowohl der DAX als auch Dow Jones oder der MSCI World sind bei DEGIRO handelbar.
    • Anleihen: ETFs können nicht nur die Entwicklung von Aktien widerspiegeln, sondern etwa auch Geld in Anleihen investieren. In der Regel sind diese Investments etwas sicherer und planbarer, dafür aber bezogen auf die Rendite weniger stark.
    • Emerging Markets: Besonders spekulativ sind Investitionen, die auf den sogenannten Emerging Markets erfolgen. Dabei handelt es sich um Nationen, die auf der Schwelle zur Industrienation stehen. Gekennzeichnet sind solche Märkte von hohen Wachstumsraten, wobei es zu äußerst starken Schwankungen kommen kann.

    Nicht nur in Bezug auf die reine Vielfalt gestaltet sich das Angebot von DEGIRO attraktiv. Denn Anleger können rund 700 Fonds absolut kostenfrei erwerben, dann muss nur die laufende Gebühr an die Fondsgesellschaft entrichtet werden. Einmal pro Monat ist es möglich, einen der ausgewählten Fonds zu kaufen. Mindestens investiert werden müssen dabei allerdings 1.000 Euro, sonst gilt die kostenfreie Aktion nicht.

    Alle anderen Fonds sind ebenfalls zu fairen Konditionen handelbar. DEGIRO verzichtet auf eine Servicepauschale oder laufende Gebühren, sondern erhebt lediglich eine Provision von 2 Euro plus 0,02% vom Ordervolumen. Bei einem Investment von 5.000 Euro ergeben sich folglich Kosten von 3 Euro. Prozentual betrachtet ist dies ein Wert von 0,06% des Ordervolumens.

    Gibt es DEGIRO ETF-Sparpläne?

    Sehr beliebt sind ETFs auch, weil sie sich oft an Sparpläne anbinden lassen. Das Prinzip: Anleger zahlen monatlich einen bestimmten Betrag auf ihr Depot ein, der anschließend vom Broker direkt in den Fonds investiert wird. Leider gibt es derzeit keine solchen DEGIRO ETF-Sparpläne. Auch andere Sparprodukte hat das Unternehmen nicht im Angebot, es richtet sich vor allem an Anleger, die bereits über ein gewisses Vermögen verfügen.

    Ist eine Erweiterung des Produktangebots geplant?

    Derzeit ist nicht geplant, einen DEGIRO ETF-Sparplan ins Lebens zu rufen. Allerdings ist es bereits jetzt möglich, kleine Beträge in ETFs zu investieren. Insofern können Anleger auch erst selbst Geld ansparen und dieses dann manuell auf ihr Depot überweisen, um es anschließend in den ETF anzulegen.

    DEGIRO Kosten

    DEGIRO Kosten auf einen Blick

    Für wen eignet sich die Investition in ETF-Sparpläne?

    Sowohl ETFs an sich als auch die zugehörigen Sparpläne erfreuen sich derzeit wachsender Beliebtheit. Einige Gründe hierfür wurden bereits genannt, nicht aber, für welche Anleger sich Investitionen im Detail lohnen. Ein beispielhafter ETF-Sparer:

    • Monatlich zwischen 50 und 500 Euro zur Verfügung.
    • Dieses Kapital wird nicht zur Bestreitung alltäglicher Ausgaben benötigt.
    • Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgelegt.
    • Ziel ist es generell, Vermögen aufzubauen.

    Nicht lohnenswert sind Investitionen etwa, wenn in genau 5 Jahren Eigenkapital für eine Immobilie verfügbar sein soll. Auch wenn in 3 Jahren ein neues Auto angeschafft werden soll, sind ETF-Investitionen nicht die richtige Wahl. Denn: Auf lange Sicht steigen die Kurse breit gestreuter ETFs relativ konstant, auf kurze Sicht kann es aber zu Schwankungen kommen. Somit müssen Anleger teilweise zwei, drei Jahre abwarten, bis sich der Wert des ETFs nach einer Krise wieder erholt hat. Muss das Wertpapier in der Zwischenzeit verkauft werden, entstehen folglich Verluste.

    Wer aber generell und auf lange Sicht Vermögen aufbauen möchte, für den sind ETF-Sparpläne gut geeignet. Aufgrund des hohen Maßes an Diversifikation lassen sich langfristig attraktive Renditen erzielen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Sparpläne bei vielen Banken und Brokern bereits zu sehr geringen Sparraten abgeschlossen werden können. Monatlich lassen sich die Produkte schon ab 50 bis 100 Euro abschließen, auch Kleinanleger und Geringverdiener können also vom Finanzinstrument profitieren.

    Fazit: Investitionen in ETF-Sparpläne bzw. das Finanzinstrument im Allgemeinen eignen sich praktisch für alle Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen möchten. Wichtig ist, dass das Kapital nicht etwa genau in 3 oder 7 Jahren benötigt wird. Denn die Wertentwicklung von ETFs kann auf kurze Sicht durchaus gewissen Schwankungen unterliegen. Langfristig steigt der Wert der meisten Fonds allerdings.

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    Alternativen zu Investitionen in ETF-Sparpläne

    Zwar sind bei DEGIRO keine ETF-Sparpläne abschließbar, das Produktangebot des renommierten Brokers ist allerdings trotzdem sehr groß. So können Anleger beispielsweise auf folgende Finanzinstrumente zurückgreifen:

    • Aktien
    • Investmentfonds
    • Zertifikate
    • Optionen
    • Futures
    • Anleihen
    • CFDs

    Sowohl aus Risiko- als auch aus Renditesicht ergeben sich damit sinnvolle Alternativen zu ETF-Sparplänen. Wer beispielsweise über ein etwas größeres Vermögen verfügt, kann eigenständig Aktien kaufen. Dies bietet den Vorteil, dass individueller auf die eigenen Wünsche eingegangen werden kann. Zudem können Anleger ETFs per Einmalinvestition erwerben. So ist es vor allem möglich, gute Kaufzeitpunkte für die Indexfonds zu nutzen.

    DEGIRO Auszeichnung

    DEGIRO konnte sich 2016 den 1. Platz im großen Onlinebrokervergleich sichern.

    Nicht verfügbar sind bei DEGIRO hingegen klassische Sparprodukte. Weder Festgeld noch Tagesgeld oder das Sparbuch können beim niederländischen Broker genutzt werden. Allerdings sind diese Finanzinstrumente ohnehin wenig renditestark, oft liegen die Renditen bei unter 1 Prozentpunkt.

    Fazit: Bei DEGIRO lassen sich zwar keine ETF-Sparpläne nutzen, allerdings ist die Auswahl an Finanzinstrumenten generell sehr groß. So haben Anleger etwa Zugriff auf Aktien, Fonds oder Finanzderivate, so dass sich das Kapital bereit streuen lässt. Derzeit sind unterschiedlichste Börsen aus rund 20 Nationen zugänglich. Mit Ausnahme einiger Emerging Markets haben Anleger damit die Möglichkeit, alle wichtigen Wirtschaftsräume für Investitionen in Betracht zu ziehen.

    Alternativen zu DEGIRO als Broker

    Wer dennoch einen ETF-Sparplan abschließen möchte, muss sich nach einer Alternative zu DEGIRO umsehen. Dabei gilt allerdings, dass nicht das ganze Portfolio umgeschichtet werden muss. Denn bei DEGIRO gibt es keinerlei Depotgebühr und auch bei vielen anderen Anbietern ist dies nicht der Fall. So können Anleger ganz einfach zwei Wertpapierdepots führen und den jeweils besten Broker für die spezifische Transaktion auswählen. Ein Überblick über mögliche Alternativen:

    Flatex

    Bei flatex handelt es sich um einen der ersten deutschen Online-Broker überhaupt. Auch das Kulmbacher Unternehmen ist generell daran interessiert, möglichst günstige Konditionen für den Handel anzubieten. Beispielsweise kann über Xetra schon für einen Betrag von nur 5 Euro (pauschal) gehandelt werden. Auch US-Börsen und andere europäische Märkte sind zu guten Konditionen verfügbar. Der Unterschied zu DEGIRO besteht vor allem darin, dass flatex stärker auf die Wünsche deutscher Anleger eingeht.

    So stehen neben ETFs auch die entsprechenden Sparpläne zur Verfügung. Schon ab Sparraten von nur 50 Euro können Anleger monatlich Geld in hunderte Indexfonds einzahlen, wovon rund 300 vollkommen kostenfrei sind. Dabei handelt es sich in der Regel um die Fonds großer Emissionsgesellschaften, so dass die Sparpläne etwa an den DAX, Emerging Markets oder den MSCI World gekoppelt sind.

    Darüber hinaus überzeugt flatex vor allem dadurch, dass auch klassische Sparprodukte gehandelt werden können. Über das Start-up Unternehmen Zinspilot haben Anleger Zugriff auf Festgelder bei deutschen und europäischen Kreditinstituten. Gerade für das Ansparen auf bestimmte, zeitlich fixierte Ziele hin eignet sich Festgeld. Sollte es beim Handel über flatex zu Fragen oder Problemen kommen, so können sich Anleger jederzeit an einen deutschen Support wenden. Dieser steht sowohl per Telefon als auch über eine E-Mail-Adresse zur Verfügung.

    OnVista Bank

    Etwas weniger bekannt als flatex ist die OnVista Bank. Das Unternehmen stammt aber ebenfalls aus Deutschland und ist ein reiner Online-Broker. Überzeugend ist vor allem die enge Verzahnung mit dem gleichnamigen Finanzportal OnVista, das schon seit Jahren existiert. Nutzer des Portals haben Zugriff auf umfangreiche Analysen und Marktdaten, können sich dabei auch untereinander austauschen. Wer ein Depot bei der OnVista Bank eröffnet, kann sogar direkt aus den Charts heraus handeln und sein Konto mit dem Portal verbinden.

    Ein großer Vorteil der OnVista Bank besteht darin, dass Trader Zugriff auf knapp 100 ETF-Sparpläne haben. Diese sind allesamt absolut kostenfrei verfügbar, es fallen weder Abschlussgebühren noch laufende Kosten an. Lediglich die Servicepauschale an die Emissionsgesellschaft muss bezahlt werden. Handelbar sind Standard-Werte wie etwa Fonds, die die Wertentwicklung von DAX, Dow Jones und NASDAQ100 abbilden.

    Darüber hinaus bietet die OnVista Bank den Handel mit weiteren Finanzinstrumenten an, insbesondere sind hierbei Aktien und Zertifikate zu nennen. Die Auswahl ist vergleichbar mit dem Produktsortiment bei DEGIRO, auch wenn die Kosten an der ein oder anderen Stelle etwas höher ausfallen.

    Comdirect

    Bei der comdirect handelt es sich um eine fast vollständige Commerzbank-Tochter, die allerdings ausschließlich als Direktbank fungiert. Daher sind die Kosten deutlich günstiger als bei der Muttergesellschaft, trotzdem kann auf das Fachwissen und die Infrastruktur zurückgegriffen werden. Auch eine aktive Anlageberatung kann bei der comdirect genutzt werden, hierfür ist jedoch entsprechend eine Provision zu zahlen. Das Depot an sich ist aber – zumindest in der Standard-Version – kostenfrei.

    Im Bereich der ETFs bietet die comdirect deutlich mehr Auswahl als viele andere Banken, die das Thema noch nicht für sich entdeckt haben. Derzeit haben Anleger Zugriff auf hunderte Fonds, die sich fast alle auch an Sparpläne binden lassen. Beachtet werden muss, dass dabei für einen Großteil der Produkte gewisse Kosten anfallen. Ein kleiner Teil der Sparraten, die bereits ab 25 Euro beginnen, muss als Gebühr bezahlt werden. Aber: Rund 90 ETF-Sparpläne lassen sich komplett kostenfrei abschließen, so dass langfristig hohe Vermögen bei geringen Kosten aufgebaut werden können.

    Fazit: Zwar handelt es sich bei DEGIRO um einen der günstigsten Broker in Europa, doch auch andere Unternehmen sind am Markt aktiv – und prinzipiell zu empfehlen. Beispielsweise bietet flatex fast genauso günstige Konditionen wie der niederländische Konkurrent an, hat dabei aber auch ETF-Sparpläne im Angebot. Rund 300 davon sind sogar vollkommen kostenfrei handelbar. Selbiges gilt für die OnVista Bank und die Commerzbank-Tochter comdirect. Bei beiden Unternehmen lassen sich zahlreiche ETFs handeln und an Sparpläne knüpfen, von denen vor allem große und bekannte absolute kostenfrei nutzbar sind.

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    5 Fragen und Antworten zu DEGIRO

    Wird das Unternehmen reguliert?

    Bei DEGIRO handelt es sich um einen Broker, der seinen Sitz in den Niederlanden hat. Entsprechend muss sich DEGIRO an alle Gesetze halten, die EU-weit und damit auch in Deutschland gelten. Für die aktive Regulierung sorgen mit der niederländischen Zentralbank und der niederländischen Finanzaufsicht gleich zwei Behörden. Für Trader ist damit ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet.

    DEGIRO Sicherheit

    DEGIRO gilt als sicher und zuverlässig

    Wie funktioniert die Kontoeröffnung bei DEGIRO?

    Bei DEGIRO können Anleger ein Konto bereits innerhalb von 10 Minuten eröffnen und auch direkt nutzen. Zunächst ist dabei die Website aufzurufen, wo sich ein entsprechendes Anmeldeformular findet. Dieses gilt es, vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen. Nach nochmaliger Überprüfung wird das Formular dann online an DEGIRO übermittelt. Sofort kann Geld auf das Konto einbezahlt werden, wofür auch einige Online-Bezahldienste genutzt zur Verfügung stehen. Dann befindet sich das Geld nicht nur direkt auf dem Handelskonto, auch die Legitimierung wird von DEGIRO umgehend im Zuge der Erstüberweisung durchgeführt.

    Welche Vorteile bietet DEGIRO Anlegern?

    DEGIRO sieht sich selbst als Discount-Broker, der vor allem günstige Konditionen für den Handel anbieten möchte – und das auch schafft. Beispielsweise lassen sich US-Aktien schon zu einem Preis von 0,50 Euro plus 0,004 USD pro Wertpapier handeln. DAX-Aktien sind über Xetra für 2,00 Euro zuzüglich 0,008% vom Ordervolumen verfügbar. Bei einer Investition von 10.000 Euro entstehen so Kosten von gerade einmal 2,80 Euro. Diese Top-Preise ziehen sich praktisch durch das komplette Angebot von DEGIRO, auch eine Depotgebühr wird nicht erhoben.

    Kann bei DEGIRO eine Anlageberatung erfolgen?

    Nein, das ist nicht möglich. Denn das Unternehmen richtet sich mit seinem Service primär an solche Trader, die ohnehin eigenständige Anlageentscheidungen treffen möchten. Zudem kostet die Beratung meist viel Geld, was sich in den Depotgebühren widerspiegelt. Viele Banken beraten dabei nicht einmal unabhängig, sondern bieten ausschließlich Produkte von Partnern an.

    Gibt es eine DEGIRO App?

    Ja, der Broker hat eine recht umfangreiche Anwendung für den mobilen Handel entwickelt. Positiv fällt vor allem auf, dass das Unternehmen die App regelmäßig updatet und dabei aktiv auf die Kritik von Nutzern eingeht. Derzeit lassen sich mit der Anwendung Depotstände abrufen, Einzahlungen vornehmen und Positionen eröffnen. Auch auf eine Favoriten-Liste haben Nutzer Zugriff, so dass sich von unterwegs aus Kurse wichtiger Aktien schnell beobachten lassen.

    Fazit: Kein DEGIRO ETF-Sparplan

    Auch wenn DEGIRO seinen Kunden ein großes Produktangebot bietet, so gibt es doch keinen ETF-Sparplan. Allerdings können Anleger sehr wohl in ETFs an sich investieren, wenn sie sich für eine Einmalinvestition entscheiden. Mit Investmentfonds, Derivaten und einer Vielzahl von Aktien stehen zudem sinnvolle Alternativen zur Verfügung, die ebenfalls für den langfristigen Aufbau von Kapital genutzt werden können.

    Wer jedoch unbedingt eine ETF-Sparplan abschließen möchte, der muss nach einer Alternative zu DEGIRO suchen. Insbesondere flatex ist dabei ein Unternehmen, das ebenfalls auf sehr günstige Kosten setzt. Aber auch bei der OnVista Bank oder der Commerzbank-Tochter comdirect lassen sich ETF-Sparpläne handeln.

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