Aktienhandel lernen: Diese 7 Buchtipps für Anfänger sind die richtige Wahl

Basisliteratur zu Trading, Analyse und mehr

Bücher und Ratgeber zu den Themen Börse und Geldanlage gibt es wie Sand am Meer – die meisten sind aber nur mäßig gelungene Kopien der zeitlosen Klassiker. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle sieben Werke grundständiger Basisliteratur vor, mit denen weitaus mehr als nur der Einstieg in den Aktienhandel gelingen sollte.

Stichpunkte für die Take Away Box

  • Die neueste Literatur ist nicht zwingend die bessere
  • Es gibt „Klassiker“ für die Technische und die Fundamentale Analyse
  • Viele vermeintlich neue Titel sind nur eine schwache Kopie älterer Bücher
  • Neben Büchern gibt es weitere Quellen für anspruchsvolle Lernende

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Inhaltsverzeichnis

    Unsere sieben Buchtipps für Anfänger können naturgemäß nicht die gesamte Bandbreite an verfügbarer Literatur zum Thema Aktienhandel abdecken. Ausgewählt wurden qualitativ herausragende Werke von etablierten Autoren. Der Schwerpunkt liegt auf der technischen Marktanalyse, doch auch Börsenpsychologie und Fundamentalanalyse sollen in den sieben Buchtipps nicht zu kurz kommen.

    1. John Murphy – Technische Analyse der Finanzmärkte

    Das Buch „Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen“ gilt als das Standardwerk für die Technische Analyse. Die 1. Aufl. erschien bereits 1999, seit dem Jahr 2014 ist die 11. Aufl. erhältlich. Mittlerweile existiert zum Buch ein Workbook, in dem Leser auf das Buch bezogene Verständnisfragen und Aufgabenstellungen rund um Trading und Analyse lösen und ihre Antworten auf die gestellten Fragen in einem Lösungsteil nachprüfen können.

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    Buch „Technische Analyse der Finanzmärkte“

    Das Buch thematisiert sehr umfangreich die grundlegende Philosophie der Technischen Analyse und geht dabei ausführlich auf Kritik an dem Ansatz ein. In der Folge werden Grundlagen der Konzeption von Charts sowie das grundlegende Konzept von Trends erörtert. Leser erfahren, welche Umkehrformationen die Technische Analyse kennt, woran diese zu identifizieren sind und welche Kursziele Technische Analysten festlegen. Ebenso werden Fortsetzungsformationen, gleitende Durchschnitte, Oszillatoren, die Elliott-Wellentheorie und weitere Aspekte thematisiert.

    2. Dietmar Rübsamen – Technische Kumulationsanalyse

    Das Buch „Technische Kumulationsanalyse“ von Dieter Rübsamen erschien in 1. Aufl. im Jahr 2004. Der Autor erkannte die Problematik, dass sich die Aussagen der verschiedenen Disziplinen der technischen Analyse in der Wahrnehmung von Privatanlegern mitunter widersprechen und erheblich zur Verwirrung beitragen können. In dem Buch werden die verschiedenen Ansätze miteinander verknüpft und zu einer ganzheitlichen Aussage geformt.

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    Buch: Technische Kumulationsanalyse, Dietmar Rübsamen

    Das Buch thematisiert zunächst die verschiedenen Bausteine der Technischen Analyse, darunter Charttechnik, Markttechnik, Fibonacci Technik, Intermarket Technik und Sentiment Technik. Erst im zweiten Schritt wird die Kumulationstechnik als Anlagephilosophie definiert, die im Kern davon ausgeht, dass die Qualität einer auf der TA basierenden Prognose umso größer ist, je mehr Indizien in dieselbe Richtung zeigen. Dadurch ist nach Ansicht des Autors eine frühzeitige Identifikation von technischen Fehlausbrüchen ebenso möglich wie eine Risikoreduktion bei technischen Anlageentscheidungen allgemein. Zudem ließen sich mit dem Ansatz Widerstände und Unterstützungen besser quantifizieren.

    3. Steve Nison: Technische Analyse mit Candlesticks

    Der Autor Steve Nison hat mehrere Bücher zum Thema japanische Kerzencharts (Candlesticks) verfasst. Das Werk „Technische Analyse mit Candlesticks: Alle wichtigen Formationen und ihr Praxiseinsatz“ ist das bekannteste darunter. Es erschien in 1. Aufl. im Jahr 2005, seit dem Jahr 2015 ist die 7. Aufl. erhältlich. Das Buch thematisiert konkrete Candlestick Formationen und ermöglicht damit einen besonders schnellen und praxisnahen Einstieg in den aktiven Handel.

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    Buch: Technische Analyse mit Candlesticks, Steve Nison

    Thematisiert werden zum Beispiel Umkehrsignale, Fortsetzungsformationen, die bekannten Formationen Morgenstern, Abendstern, Doji usw. und die Kombination von Kerzencharts mit anderen Instrumenten zum Beispiel Oszillatoren und Trendlinien.

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    4. Michael Voigt: Das große Buch der Markttechnik

    Der Titel „Das große Buch der Markttechnik“ von Michel Vogt ist mittlerweile in 12. Aufl. erschien. Es ist das einzige Buch, das neben einem fachlichen Teil zur technischen Marktanalyse auch einen Romanteil enthält, der den Werdegang eines Traders thematisiert. Der Fachteil thematisiert Kurse und Trends, Ein- und Ausstiegstechniken und stellt die klassische markttechnische Analyse automatischen und mechanischen Handelssystemen gegenüber.

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    Buch: Das große Buch der Markttechnik von M. Voigt

    5. Benjamin Graham: Geheimnisse der Wertpapieranalyse

    Der Titel „Die Geheimnisse der Wertpapieranalyse: Überlegenes Wissen für ihre Anlageentscheidungen“ von Benjamin Graham und David Dodd betrachtet die Bewertung von Aktien anhand fundamentaler Kennzahlen. Benjamin Graham zählt in der Szene als Wall Street-Legende und Begründer der modernen Wertpapieranalyse. Der Professor der Columbia University war als Investmentfondsmanager aktiv und gilt als Erfinder von heute sehr weit verbreiteten Kennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis. Graham selbst verfasste die Bücher „Der intelligente Investor“ und „Wertpapieranalyse“ und trat damit bereits 1949 als Autor in Erscheinung. Dodd war sein Schüler und lehrt heute an einer US-Universität.

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    Buch: Geheimnisse der Wertpapieranalyse

    Das Buch beginnt mit einem Überblick und einer Einführung in die Fundamentalanalyse und analysiert danach die Analyse von Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere sowie in Wertpapiere mit spekulativen Eigenschaften. Das Buch bleibt nicht an der Oberfläche: Thematisiert werden zum Beispiel die Abschreibungsverfahren von öffentlichen Versorgungsunternehmen, die Bewertung von Gewinnen von Tochtergesellschaften, die komplette Bilanzanalyse inklusive Buchwert, Umlaufvermögen, Liquidationswert und Beziehungen zu Aktionären und Management.

     6. Joachim Goldberg: Behavioral Finance

    Der Titel „Behavioral Finance“ der Autoren Joachim Goldberg und Rüdiger von Nitsch erschien im Jahr 2004 und zählt zu den bedeutendsten Werken Hinblick auf Börsenpsychologie aus dem deutschsprachigen Raum. Thematisiert werden zum Beispiel Prognosen unter Verknüpfung von Fundamentaldaten, der Technischen Analyse und Börsenpsychologie.

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    Buch Behavioral Finance von Joachim Goldberg

    Leser erfahren, wie sich Angst, Hoffnung und Gier auf das Verhalten von Anlegern auswirken und welche Fehler Investoren bei der Einschätzung des Marktes immer wieder unterlaufen. Dazu zählt zum Beispiel das Überschätzen von Wahrscheinlichkeiten und kausalen und empirischen Zusammenhängen, selektive Wahrnehmung, mentale Kontenbildung, eine abnehmende Sensitivität in Stresssituationen und viele weitere Aspekte. Der Autor definiert drei Typen von Marktteilnehmern. Die meisten Anleger, die den Aktienhandel lernen möchten, dürften sich mit einem dieser Typen identifizieren können.

    7. Igor Uszczapowski: Optionen und Futures verstehen

    Der Titel „Optionen und Futures verstehen – Grundlagen und Neuentwicklungen“ von Igor Uszczapowski erschien in 1. Aufl. im Jahr 1990 und bezog sich damals noch auf die Gegebenheiten der Deutschen Terminbörse (DTB). Mittlerweile ist das Buch in 7. Aufl. erhältlich. Das Buch bezieht sich auf den Handel mit Optionen und Futures und steht damit nicht in direktem Zusammenhang mit dem Aktienhandel. Erstens ist das Verständnis der Terminmärkte jedoch auch für Aktienanleger mit höheren fachlichen Ansprüchen an sich selbst empfehlenswert, zweitens nutzen viele Aktionäre früher oder später Optionen und/oder Futures zu Zwecken der Absicherung oder Ertragssteigerung.

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    Amazon.de: Buch „Optionen und Futures verstehen“

    Das Buch thematisiert unter anderem die grundsätzliche Rolle der Finanzmärkte in der Wirtschaft, die Grundgeschäftsarten im Optionshandel inklusive aller für Privatanleger relevanten Strategien wie zum Beispiel 90/10, Covered Call Writing usw. Dem Leser werden alle Begriffe im Zusammenhang mit der Optionspreisbewertung und der Auswahl von Optionen für den Handel nahegelegt. Dasselbe gilt für Futures. Abschließende Kapitel thematisieren das binominale Optionspreismodell und Devisengeschäfte.

    8. Unsere Empfehlung für ein kostenfreies Aktiendepot: DEGIRO

    DEGIRO ist aktuell Deutschlands günstigster Broker. Die Großhandelsplattform mit Sitz in den Niederlanden bietet nicht nur ein gratis Depot, sondern überzeugt zugleich mit bemerkenswert günstigen Ordergebühren. Privatkunden handeln bei DEGIRO zu Großhandelspreisen. Im Vergleich mit anderen Online-Brokern oder Direktbanken sind die Ordergebühren deutlich günstiger. Wertpapier-Orders zum Großhandelspreis können an 60 Börsen weltweit erteilt werden.

    Bei DEGIRO können Anleger in Aktien, Anleihen, Optionen, Futures und CFDs sowie in ETFs investieren. Der ETF-Handel ist zum Nulltarif möglich. Beim Broker haben Kunden die Möglichkeit, sich kostenfrei ein ETF-Portfolio aufzubauen. Das ETF-Angebot umfasst über 700 verschiedene ETFs. Jeden Monat ist mindestens der Kauf/Verkauf eines ETFs kostenfrei. Unter Bedingungen sind im betreffenden Zeitraum weitere kostenlose ETF-Käufe bzw. Verkäufe möglich.

    Ordergebühren berechnet DEGIRO auf der Basis einer Festpreisorder zuzüglich eines geringen volumenabhängigen Entgelts. Zusätzliche Kosten können bei Nutzung bestimmter Börsenplätze in Europa, Nordamerika und Asien entstehen. Berechnet werden maximal 2,50 Euro je Position/Jahr. Eine Ausnahme gibt es: Der Handel über XETRA (Heimbörse), Frankfurter Börse und EUREX erfolgt ohne extra Börsengebühr.

    Ordergebühren bei DEGIRO:

    • Aktien (XETRA) ab 2,00 Euro + 0,008 Prozent (maximale Ordergebühr 30,00 Euro)
    • Aktien (Börse Frankfurt) 7,50 Euro + 0,08 Prozent (maximale Ordergebühr 60,00 Euro)
    • Aktien Börse USA) 0,50 Euro + 0,004 US-Dollar
    • Aktien (Börsen Australien, Hongkong) 10,00 Euro + 0,05 Prozent

    Tipp: Sehr günstig ist der Handel von Aktien an US-Börsen. Die Ordergebühr von 0,54 Euro je Aktien-Order wird von keinem anderen Online-Broker auch nur annähernd erreicht.

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    Bei DEGIRO dauert es vom Kunde werden bis zum ersten Trade kaum mehr als 10 Minuten. Die Registrierung erfolgt online, wobei die Neukundenlegitimation mithilfe der Identifizierung anhand eines Bankkontos vorgenommen wird. Das sonst übliche Post-Ident-Verfahren kommt beim niederländischen Broker nicht zur Anwendung. Im Zuge der Registrierung kann der Anleger entweder per SOFORT-Überweisung oder per Banküberweisung Geld transferieren.

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