Bestes Depot für Kleinanleger: Gute Broker für kleine Konten

Niedrige Kosten für Depotführung, Sparpläne und Orders

Kleinanleger benötigen Depots ohne Fixkosten und mit niedrigen Mindestgebühren für Orders. Der Handel mit Aktien sollte zumindest an deutschen Börsenplätzen sehr kostengünstig sein – und das Angebot an sparplanfähigen Wertpapieren mit niedrigen Gebühren groß.

Bestes Depot für Kleinanleger: Das Wichtigste in Kürze

  • Kleinanleger handeln relativ selten
  • Die Ordergröße übersteigt i.d.R. nicht 10.000 €
  • Gut geeignet sind Depots mit niedrigen Fixkosten
  • Bei den Orderentgelten sind niedrige Mindestgebühren wichtig
  • Günstige Wertpapiersparpläne sind vorteilhaft

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Inhaltsverzeichnis

    1. Die Definition eines „Kleinanlegers“

    Es gibt keine einheitliche Definition dessen, was ein Kleinanleger ist. Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass ein Kleinanleger maximal 50 Transaktionen pro Jahr tätigt und das durchschnittliche Transaktionsvolumen unterhalb von 5000 Euro liegt. Kleinanleger nach dieser Definition benötigen andere Depotkontomodelle als Daytrader, die mehrere tausend Transaktionen pro Jahr durchführen. Die Maßstäbe im Broker Vergleich weichen auch von denen ab, die Anleger mit Transaktionsgrößen im 5-stelligen Bereich ansetzen müssen.

    Damit das Angebot eines Brokers als bestes Depot für Kleinanleger qualifiziert werden kann, müssen die Gebühren für Depotführung, Zusatzleistungen und Orders günstig ausfallen. Das ist notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Kleinanleger müssen keinesfalls auf eine Auswahl an Ordertypen, leistungsfähige Handels- und Analyseplattformen und Prämien für Kontoeröffnung und Depotübertrag verzichten.

    Rendite-Killer I: Pauschale Depotkosten

    Erwirtschaftet ein Portfolio mit einem Marktwert von 10.000 Euro eine jährliche Nachsteuerrendite in Höhe von 7 Prozent, ist das bereits relativ viel. Die Rendite kann jedoch deutlich geschmälert werden, wenn Broker pauschale Depotführungsentgelte belasten. Die Bandbreite der auf dem deutschen Brokermarkt üblichen jährlichen Kosten reicht von 0 bis 200 Euro pro Jahr.

    Die gute Nachricht: Es gibt genügend Broker am unteren Ende der Bandbreite, die ohne Einschränkungen auf eine Depotpauschale verzichten. Die Auswahl vergrößert sich, wenn zusätzlich Broker in den Vergleich mit einbezogen werden, die unter leicht erfüllbaren Bedingungen auf Depotführungsentgelte verzichten. Zu diesen Bedingungen zählen zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Transaktionen pro Quartal und/oder ein festgelegter Vermögensbestand zu einem Stichtag.

    Rendite-Killer II: Hohe Ordergebühren für kleine Orders

    Die Ordergebühren auf dem deutschen Brokermarkt werden regelmäßig von Fachzeitschriften ausgewertet. Die Auswertungen nutzen jedoch nur Anlegern, deren persönliches Anlageprofil zufällig genau den Auswertungskriterien entspricht. Ein Beispiel: Eine pauschale Ordergebühr in Höhe von 25 Euro mag für durchschnittliche Ordergrößen von 20.000 Euro und höher günstig sein. Für Orders mit 2.000 bis 3.000 Euro Volumen sind die Kosten dagegen viel zu hoch.

    Kleinanleger sollten deshalb die Gebührenmodelle verschiedener Anbieter besonders genau vergleichen. Die Gebührenobergrenze ist in der Regel weniger relevant als die Mindestgebühr, die unter Berücksichtigung von Grundgebühr und Mindestprovision bei jeder Order abgerechnet wird. Im Vergleich sollten unbedingt auch Handelsplatzentgelte berechnet werden, die viele Broker gerne von der eigentlichen Ordergebühr trennen und an einer weniger prominenten Stelle im Preisverzeichnis aufführen.

    Bestes Depot für Kleinanleger Wall-Street-Eröffnungsglocke-Marvel

    Eröffnungsglocke an der Wall Street

    Ein Beispiel: Verlangt ein Broker 5 Euro pro Order plus 0,25 Prozent, mindestens jedoch 10 Euro zzgl. 2,50 Euro Xetra Handelsplatzentgelt, beläuft sich die Gesamtgebühr für eine 2.000 Euro Order bereits auf 12,50 Euro. Viele Broker setzen die Mindestgebühr höher an, wenn Orders telefonisch erteilt werden. Andere Broker verlangen für nicht online erteilte Orders einen pauschalen Zuschlag in Höhe von 5 bis 15 Euro. Auch diese Entgelte müssen gegebenenfalls berücksichtigt werden.

    Rendite-Killer III: Versteckte Kosten für Limits, Kursdaten, Dividenden und mehr

    Auch Kleinanleger berücksichtigen bei ihren Anlageentscheidungen die aktuellsten Kursentwicklungen und erteilen eine Kauforder zum Beispiel nur, wenn ein charttechnischer Widerstand überwunden oder ein neues Tageshoch erreicht wurde. Dementsprechend spielt auch die Kursdatenversorgung für die Bewertung des Gesamtangebots eines Brokers eine Rolle.

    Viele Broker versorgen ihre Handelsplattformen mit um 15 Minuten verzögerten Kursdaten und verlangen für Echtzeitkurse zusätzliche Gebühren, die zumeist im Rahmen monatlicher Abonnements abgerechnet werden. Kleinanleger sollten die Kosten für Echtzeitkurse in ihrer vergleichenden Kalkulation den pauschalen Depotführungsentgelten zuschlagen, sofern Realtimekurse benötigt werden.

    Es lohnt sich, beim Vergleich der Angebote auch einen Blick auf die Technik zu werfen. Wünschenswert sind grundsätzlich Realtimekurse im Push-Verfahren: Dabei werden neue Kurswerte automatisch in Kurslisten und Charts eingefügt, ohne dass dazu eine Aktualisierung notwendig ist. Realtimekurse im Pull-Verfahren erfordern dagegen Aktivität des Nutzers.

    Börse-Frankfurt-Xetra-Realtime-DAX

    Für Echtzeitkurse verlangen viele Broker Gebühren

    Rendite-Killer IV: Hohe Entgelte für Wertpapiersparpläne

    Ein Großteil der Kleinanleger in Deutschland verwaltet nicht nur Wertpapiervermögen, sondern baut zusätzlich solches auf. Dies geschieht in den meisten Fällen über Wertpapiersparpläne in Investmentfonds, ETFs, Zertifikaten und Aktien. Auch hier sollten die Konditionen günstig sein, weil jede Kostenbelastung die Rendite schmälert.

    Bei aktiv verwalteten Investmentfonds bestehen die Kosten bei der Anschaffung zumeist im Ausgabeaufschlag. Dieser sollte im Idealfall über das gesamte Sortiment hinweg um mindestens 50 Prozent reduziert sein. Ein Tipp: Wird ausschließlich in Investmentfonds gespart, bieten sich freie Fondsvermittler als Bezugsquelle an. Diese ermöglichen den Kauf häufig ganz ohne Ausgabeaufschläge.

    Sparpläne in ETFs, Aktien und Zertifikaten sind regelmäßig mit Gebühren verbunden. Einige Broker verlangen pauschal zum Beispiel 0,90-3,00 Euro, andere setzen die Sparplangebühr aus einem Grundentgelt von zum Beispiel 2,50 Euro und einer Provision von zum Beispiel 1,5 Prozent zusammen.

    Vor allem im Hinblick auf ETFs lohnt sich ein Blick auf die Kooperationspartner des Brokers. Viele Anbieter unterhalten Vertriebskooperationen mit ETF Gesellschaften wie zum Beispiel Lyxor, iShares etc. und ermöglichen gebührenfreie Sparpläne und/oder den Kauf zu rabattierten Ordergebühren im außerbörslichen Handel bzw. über alternative Handelsplätze wie Tradegate.

    2. Gebührenrabatte erfordern 100 Trades pro Jahr – doch es gibt Ausnahmen

    Es ist kein Geheimnis und durch die Kostenstruktur im Wertpapiergeschäft (Aktiendepot Kosten) leicht erklärt, dass Broker Kunden mit besonders vielen Transaktionen häufig Rabatte einräumen. Ab ca. 100 Transaktionen pro Jahr sind Preisnachlässe von 10 Prozent und mehr möglich, bei mehreren tausend Trades räumen einzelne Broker sogar Rabatte von bis zu 80 Prozent ein.

    Kleinanleger erreichen diese Handelsaktivität in der Regel nicht. Dennoch lassen sich einzelne Broker finden, bei denen auch mit deutlich geringerer Aktivität Preisvorteile möglich sind. Die OnVista Bank schreibt Inhabern ihres FreeBuy Depots zum Beispiel pro Monat zwei so bezeichnete FreeBuys gut, wenn im Vormonat mindestens 2.000 Euro auf dem Verrechnungskonto verbucht waren.

    Die FreeBuys können für Käufe an inländischen Wertpapierbörsen eingesetzt werden und ersetzen die Ordergebühr. Für den Kauf von Wertpapieren über Xetra fällt dann lediglich ein Handelsplatzentgelt in Höhe von 1,50 Euro an.

    OnVista-Bank-FreeBuy-Prinzip-Pakete

    Gebührenrabatte setzen nicht immer viele Orders voraus

    Die OnVista Bank bietet mit dem 5-Euro-Festpreisdepot ein weiteres, für Kleinanleger interessantes Depotmodell an. Orders an inländischen Börsenplätzen werden hier pauschal mit 5 Euro zuzüglich 1,50 Euro Handelsplatzentgelt abgerechnet, egal wie hoch das Transaktionsvolumen ausfällt.

    Auch im Handel an ausländischen Börsenplätzen gilt ein Pauschalpreis: 10 Euro zzgl. 2,50 Euro Handelsplatzentgelt in den USA und 25 Euro zzgl. 5 Euro Handelsplatzentgelt an Börsenplätzen im sonstigen Ausland. Die Depotführung ist kostenfrei. Für die meisten gängigen Anlagestrategien dürfte eines der beiden Depotmodelle der OnVista Bank die Kriterien als Bestes Depot für Kleinanleger erfüllen.

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    3. Extra-Rendite durch Prämien für Depotübertrag

    Was spricht gegen Neukundenangebote mit Prämien für die Kontoeröffnung und/oder den Depotübertrag mit Prämien zu einer anderen Bank? Nichts, solange derlei Offerten nicht den alleinigen Ausschlag für die Vertragsentscheidung geben.

    Tatsächlich können Kleinanleger ihre Gesamtrendite durch die regelmäßige Wahrnehmung von Neukundenangeboten erhöhen. Das gilt zum einen im Hinblick auf Gutschriften, wie sie zum Beispiel für Depotüberträge eingeräumt werden. Marktüblich sind 0,5 bis 1,5 Prozent des übertragenen Depotwertes als frei verfügbare Gutschrift auf dem Verrechnungskonto.

    Da sehr viele Kleinanleger nicht ihr gesamtes Vermögen in Aktien, sondern einen Teil auch in Tagesgeld anlegen, bieten Neukundenangebote mit quersubventionierten Zinssätzen ebenfalls einen Mehrwert. Verzinst eine Bank 20.000 Euro zum Beispiel ein Jahr lang mit 3 Prozent, erwächst daraus im Vergleich zum regulären Tagesgeldmarkt ein Mehrwert in Höhe von ca. 400 Euro.

    4. Geringere Transaktionskosten durch außerbörslichen Handel

    Das Angebot im außerbörslichen Handel ist nicht nur im Hinblick auf den vergünstigten Bezug von ETFs einen Blick wert. Viele Broker gestalten die Ordergebühren hier günstiger und verzichten zum Beispiel auf Handelsplatzentgelte.

    Auch Sonderpreisaktionen mit Emittenten von derivativen Finanzprodukten und/oder mit Partnern im Aktienhandel wie zum Beispiel Lang & Schwarz können bei der Optimierung der Transaktionskosten helfen. Der außerbörsliche Handel bietet (etwas paradox) die größten Preisvorteile, wenn er parallel zu den Öffnungszeiten der regulären Börsenplätze genutzt wird.

    OTC-Gebührenrabatt-flatex

    flatex verlangt im OTC-Handel pauschal 5,90 €

    5. Handelsplattform und Depotkredit: Kleinanleger müssen auf nichts verzichten

    Auch Kleinanleger ohne sechsstelliges Depotvolumen und hunderte Transaktionen pro Jahr können von ihrem Broker eine ausgereifte Handelsplattform mit modernen Ordertypen wie Stop Buy, Stop Buy Limit, Trailing Stop usw. erwarten. Auch im Hinblick auf Charttools dürfen die Ansprüche etwas höher sein: Das abspeichern von Charts, der Einsatz von Zeichenwerkzeugen, Indikatoren und weitere Analysemöglichkeiten müssen angesichts der Preisentwicklung in diesem Softwaresegment längst nicht mehr Großanlegern vorbehalten sein.

    Kleinanleger, die regelmäßig den Dispositionskredit ihrer Hausbank in Anspruch nehmen und/oder hin und wieder einen kleineren Kredit benötigen, können im Vergleich auch Wertpapierkredite berücksichtigen. Broker räumen ihren Kunden Kreditrahmen von 50 bis 80 Prozent des Beleihungswertes des Depots ein. Bei den meisten Brokern können die Kreditlinien nicht nur zum Kauf von Wertpapieren, sondern auch zu beliebigen anderen Zwecken verwendet werden. Die Effektivzinssätze liegen häufig unterhalb von 4 bis 5 Prozent und sind damit günstiger als Dispositions- und viele Ratenkredite.

    6. Bestes Depot für Kleinanleger: ETF-Handel zum Nulltarif bei DEGIRO

    DEGIRO ist aus verschiedenen Gründen für Kleinanleger ein lohnenswerter Depotanbieter. Das Depot kennt keine Depotgebühren, die Orderentgelte sind günstig und der ETF-Handel ist zum Nulltarif möglich. Eine Prämie oder einen Bonus erwartet Neukunden zwar nicht, doch bei bis zu 80 Prozent geringeren Gebühren als bei der Konkurrenz darf man von attraktiven Extras ausgehen.

    Der Broker hat seinen Sitz in den Niederlanden und steht unter der Aufsicht der nationalen Finanzbehörde AFM. Einlagen der Kunden beim Broker sind bis 20.000 Euro abgesichert. Durch die Verwahrung von Kundeneinlagen im Cashfund bleibt der Kunde selbst im Insolvenzfall zu 100 Prozent Eigentümer seiner Geldanlage. Kleinanleger, die ihr Depot bei DEGIRO eröffnen, können beim günstigsten Online-Broker Deutschlands handeln. In mehr als 700 ETFs können sie zum Nulltarif investieren. Kostenfrei ist der Kauf/Verkauf mindestens eines ETFs pro Monat.

    DEGIRO Vorteile für Kleinanleger:

    • Großes Handelsangebot an gängigen Wertpapieren von Aktien über Optionen bis ETFs
    • Günstige Ordergebühren beim XETRA-Handel und an US-Börsen
    • Aktien (XETRA) ab 2,08 Euro (maximal 30,00 Euro)
    • Aktien (US-Börsen) ab 0,54 Euro
    • Depot kostenlos – online in 10 Minuten eröffnet
    • Schnelle und sichere Zahlungen per Sofort-Überweisung und Banküberweisung
    • In mehr als 700 ETFs kostenfrei investieren

    Das DEGIRO Ordergebührenmodell kennzeichnet ein fester Preis plus ein volumenabhängiges Entgelt. Bei Futures und Optionen und Futures wird die Order je Kontrakt mit ab 0,75 Euro abgerechnet. Für den Handel an Börsen außerhalb Deutschlands in Europa, Nordamerika und Asien berechnet DEGIRO eine extra Handelsplatzgebühr. Mit maximal 2,50 Euro pro Jahr und Börse fällt sie durchaus niedrig aus.

    7. Fazit

    Das optimale Depot für Kleinanleger ist bei Depotgebühren, Orderentgelten und Zusatzleistungen kostengünstig und stellt dennoch alle notwendigen Leistungen für den Handel und die Analyse der Märkte bereit. Wer sich für die richtigen Depotkontomodelle entscheidet und deren Möglichkeiten voll ausnutzt, kann 50 Trades pro Jahr im allergünstigsten Szenario für unter 100 Euro Gesamtkosten platzieren.

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