DEGIRO Depotübertrag – so funktioniert der Depotwechsel

DEGIRO ist einer der günstigsten Broker, der den Handel mit Aktien, Anleihen, Fonds und Co. anbietet. Schon dies ist für aktuelle Depotinhaber Grund genug, mit ihren Wertpapieren zu DEGIRO umzuziehen. Schnell können pro Jahr mehrere hundert Euro gegenüber der herkömmlichen Filialbank gespart werden. Wie der DEGIRO Depotübertrag abläuft und was Anleger dabei beachten müssen, zeigt der folgende Ratgeber.

weiter zu DeGiro: www.degiro.de

Inhaltsverzeichnis

    6 Fragen zum Depotübertrag

    Bevor es um die Vorteile und den Ablauf des Depotübertrags bei DEGIRO geht, sollen einige allgemeine Fragen zum Depotwechsel geklärt werden. Insbesondere aus rechtlicher Perspektive aber auch aus anlagetechnischer Sicht gibt es einige Aspekte, die unbedingt beachtet werden müssen.

    Kostet der Wechsel eines Depots Geld?

    Das kommt darauf an. Schon im Jahr 2004 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die alte Bank auf keinen Fall Gebühren in Rechnung stellen darf. Denn sie komme mit der Herausgabe der Wertpapiere nur ihrer Pflicht nach, denn sie habe die Papiere schließlich im Auftrag des Kunden verwahrt. Allerdings gilt dies nicht für ausländische und auch nicht für die aufnehmenden Broker. Sie dürfen immer noch Kosten in Rechnung stellen, die allerdings gesetzlich stark limitiert sind.

    Wie lange dauert es, bis ein Depotübertrag abgeschlossen ist?

    Bezüglich der Zeit des Depotumzugs macht der Gesetzgeber den Unternehmen jedoch keine genauen Vorgaben, wie lange ein Wechsel dauern darf. Die Geschwindigkeit hängt in der Regel stark von der Bank ab, die die Wertpapiere abgibt. Allerdings sind die meisten Kreditinstitute und Broker daran interessiert, den Prozess möglichst schnell zu vollziehen. Gängig sind Übertragungen, die innerhalb von 4 Wochen abgeschlossen sind. Maximal 6 Wochen sollte der Umzug höchstens dauern, wenn nicht gerade äußerst exotische Wertpapiere übertragen werden.

    DEGIRO Sicherheit

    DEGIRO gilt als sicher und zuverlässig

    Habe ich während des Wechsels Zugriff auf die Papiere?

    Nein, das ist ausdrücklich nicht der Fall und vom Broker unabhängig. Während die Wertpapiere vom alten zum neuen Finanzdienstleister übertragen werden, sind keinerlei Verkäufe möglich. Auch eine Anfrage bei der Bank, weil etwa die Kurse einbrechen, hilft nicht.

    Muss eine Kündigungsfrist beim alten Depot beachtet werden?

    An dieser Stelle ist der Gesetzgeber wieder sehr eindeutig. Denn Trader müssen sich an keine bestimmte Frist halten, wenn sie ihr Depot löschen möchten. Es gibt ausdrücklich keine Frist, es genügt ein formloses Schreiben für die Kündigung. Allerdings müssen dem jeweiligen Unternehmen einige Tage eingeräumt werden, um die Formalitäten zu klären.

    Was muss ich tun, um ein Depotwechsel durchzuführen?

    Rein formal betrachtet ist der Depotwechsel mehr als einfach. Anleger müssen lediglich ein neues Depot eröffnen und anschließend einen Wechsel beantragen. Hierzu finden sich im Internet zahlreiche Formulare, wobei auch DEGIRO ein solches Muster anbietet. So sind Anleger aus rechtlicher Sicht auf der sicheren Seite und können den Umzug ohne Unstimmigkeiten vollziehen.

    Was geschieht mit Bruchstücken von Fonds?

    Wer in Fonds investiert, kann in der Regel nicht nur ganze Anteile kaufen. Auch wenn Ausschüttungen direkt wieder im Fonds angelegt werden, kommt es oft vor, dass der Anleger etwa im Besitz von 33,45 Anteilen ist. Im Falle eines Depotumzugs lassen sich allerdings nur die ganzen Anteile übertragen. Auf die 0,45 Fondsanteile müsste der Anleger verzichten, indem er diese verkauft. Weil es sich aber nur um geringe Werte handelt, entsteht hierdurch kein wirklicher Verlust.

    DEGIRO Depot übertragen: So läuft der Umzug ab

    Wer sich für einen DEGIRO Depotübertrag entscheidet, kann hierzu auf ein standardisiertes Formular des Brokers zurückgreifen. Der Vorteil: Es beinhaltet alle wichtigen und relevanten Aspekte, die beim Wechsel beachtet werden müssen. Zunächst gilt es für Trader, ihr aktuelles Depot bei DEGIRO vollständig anzugeben. Ist noch kein solches Konto eröffnet worden, kann das innerhalb von nur 10 Minuten nachgeholt werden.

    Zudem ist es wichtig, auch das alte Depot inklusive einer Bankverbindung aufzuführen. Es genügt dann allerdings, ein Häkchen ist das Kästchen „Depotübertrag“ zu setzen, um DEGIRO wirklich mit diesem zu beauftragen. Es muss jedoch ein aktueller Depotauszug des alten Depots gedownloadet und dem Antrag entsprechend beigelegt werden. Andernfalls ist das niederländische Unternehmen nicht dazu berechtigt, den Depotübertrag durchzuführen. Nachdem das Formular unterschrieben worden ist, wird es online an den Broker übermittelt.

    Teilübertrag durchführen

    Zu beachten gilt es, dass nicht immer das komplette Depot übertragen werden muss. Auch Teilübertragen sind ohne weiteres möglich, hierfür hat der Broker ebenfalls ein Feld in das Formular integriert. Wenn Trader diesen Service nutzen möchten, müssen sie allerdings den Depotauszug genauer markieren. Es gilt, alle Positionen hervorzuheben, die übertragen werden sollen.

    DEGIRO Auszeichnung

    DEGIRO konnte sich 2016 den 1. Platz im großen Onlinebrokervergleich sichern.

    Die Kontoeröffnung Schritt für Schritt

    Bereits erwähnt worden ist, dass Anleger vor dem Depotumzug über ein vollständig freigeschaltetes Depot verfügen müssen. Bei DEGIRO haben Trader den großen Vorteil, dass die komplette Eröffnung und Aktivierung eines Handelskontos nur 10 Minuten dauert. Die Schritte im Detail:

    1. Auf der Website des Brokers findet sich ein Antragsformular, das über einen Button aufgerufen wird.
    2. In diesem Formular fragt DEGIRO einige Daten zur Person des Traders ab. Dazu gehört etwa die Anschrift, das Geburtsdatum oder der vollständige Name. Auch einige weitere Informationen müssen in die entsprechenden Felder eingetragen werden.
    3. Abschließend überprüfen Trader das Formular und übermitteln es dann online an den renommierten Broker.
    4. Auch bei DEGIRO wird eine Legitimierung der Daten fällig, diese erfolgt allerdings auf etwas anderem Wege. Im Zuge der Erstüberweisung prüft der niederländische Broker, ob Kontoinhaber und Depoteröffner wirklich übereinstimmen. Ist dies der Fall, werden die Depotunterlagen direkt per Mail versendet. Wer die SOFORT-Überweisung für die Ersteinzahlung nutzt, kann daher schon nach 10 Minuten auf sein Depot zugreifen.
    5. Über das Helpcenter rufen Trader jetzt das Formular für den Depotübertrag auf, füllen dieses aus und versenden es an DEGIRO.

    Fazit: Wer sein DEGIRO Depot übertragen lassen möchte, muss hierfür zunächst ein Depot beim Broker eröffnen. Weil das Prozedere bereits binnen 10 Minuten abgeschlossen ist, kann der eigentliche Umzug direkt im Anschluss eingeleitet werden. Hierzu können Trader ein standardisiertes Formular nutzen, dass der Broker seinen Kunden kostenlos zur Verfügung stellt. Möglich ist es dabei auch, zunächst nur einen Teilübertrag durchzuführen.

    weiter zu DeGiro: www.degiro.de

    Kostet der Depotumzug Geld?

    Als aufnehmender Broker ist DEGIRO generell dazu berechtigt, eine Gebühr für den Umzug zu erheben. Diese Möglichkeit wird vom Unternehmen auch genutzt, wobei sich der Betrag lediglich auf 10 Euro pro Position beläuft. Angenommen, ein Anleger möchte mit folgendem Depot zu DEGIRO wechseln:

    • Daimler-Aktien im Wert von 15.000 Euro
    • Zwei ETFs mit je 5.000 Euro Volumen

    Insgesamt sind es also drei Positionen mit einem Gesamtwert von 25.000 Euro, die vom alten Broker zu DEGIRO transferiert werden sollen. Hierfür verlangt DEGIRO eine Gebühr, die bei 30 Euro liegt und abhängig vom Depotvolumen ist. Prozentual betrachtet entstehen Kosten von 0,12% des Depotwerts. Allein dadurch, dass es bei DEGIRO keine Depotgebühr gibt, sollte diese kleine Investition schon binnen weniger Wochen amortisiert sein.

    Warum verlangt DEGIRO diese Gebühr überhaupt? Der Übertrag eines Depots ist vor allem für die aufnehmende Bank mit einigen Aufwendungen verbunden. So muss beispielsweise der Depotantrag geprüft und eine entsprechende Anfrage an den alten Broker gestellt werden. Auch aus technischer Sicht gilt es, eine Infrastruktur für den reibungslosen Ablauf zu schaffen. Um die Kosten, die hierfür entstehen, zu decken, verlangt DEGIRO ein geringes Entgelt für den Depotübertrag.

    Fazit: Wer mit seinem bisherigen Depot zu DEGIRO wechseln möchte, der muss hierbei mit gewissen Kosten rechnen. Diese liegen allerdings nur bei 10 Euro pro Position, so dass der Umzug immer noch äußerst kostengünstig abläuft. Weil es sich bei DEGIRO um einen sehr günstigen Broker handelt, rentiert sich diese geringe Anfangsinvestition ohnehin binnen weniger Wochen.

    DEGIRO Konditionen

    Bei DEGIRO zu äußerst günstigen Konditionen traden!

    Achtung: Kündigung und Depotumzug nicht das gleiche!

    Immer wieder kommt es bei Tradern zu gewissen Unstimmigkeiten. Sie gehen oftmals davon aus, dass mit dem Depotumzug das alte Depot gekündigt wird. Überrascht stellen Anleger fest, dass die Hausbank trotzdem noch die Depotgebühr vom Bankkonto einzieht. Dieses Vorgehen ist vollkommen rechtens, denn durch einen Depotübertrag wird noch keine Kündigung des alten Kontos veranlasst.

    Trader müssen die Löschung des Depots explizit beantragen. Hierzu bieten sich zwei Möglichkeiten:

    1. Es wird ein gesondertes Kündigungsschreiben mit der Bitte um Bestätigung an die alte Bank verschickt.
    2. Im DEGIRO Formular für den Depotübertrag befindet sich ein Kästchen, über das die Löschung beantragt werden kann.

    Diese Kündigung ist besonders dann ratsam, wenn die alte Bank die angesprochene Depotgebühr erhebt. Auch wenn es beispielsweise Inaktivitätsgebühren gibt, ist eine Kündigung unbedingt durchzuführen. Sollte das Depot hingegen von derlei Grundkosten befreit sein, ist auch eine doppelte Depotführung möglich. Dann handeln Anleger bei DEGIRO kostengünstig mit Aktien, Fonds und Derivaten, nutzen das alte Depot aber etwa noch für Festgeldanlagen oder Sparpläne.

    Fazit: Nur weil ein Depotübertrag beantragt und durchgeführt wird, führt dies noch lange nicht zur Schließung des alten Depots. Vielmehr müssen Trader eine gesonderte Kündigung durchführen oder diese im Zuge des Depotwechsels in Auftrag geben. Ansonsten darf die alte Bank weiterhin Depotgebühren verlangen, sofern diese generell erhoben werden.

    weiter zu DeGiro: www.degiro.de

    Für wen eignet sich DEGIRO überhaupt?

    Ob sich der Depotwechsel zu DEGIRO lohnt, ist von Anleger zu Anleger verschieden. Generell rentiert sich der Anbieter aber vor allem für solche Trader, die ohnehin eigenständige Anlageentscheidungen treffen möchten. Denn eine wirkliche Anlageberatung bietet DEGIRO nicht, auch ein Schulungsangebot ist derzeit nicht im Programm.

    Womit das Unternehmen jedoch auf ganzer Linie überzeugen kann, sind die Kosten für den Handel. So fällt keine Depotgebühr an, was im Vergleich zur Hausbank schnell mehrere hundert Euro pro Jahr spart. Auch die Aufgabe von Orders ist zu fast unschlagbaren Preisen möglich. Beispielsweise sind US-Aktien bei DEGIRO zu einem Preis von lediglich 0,50 Euro plus 0,004 USD verfügbar. Auch Fonds, ETFs und viele Finanzderivate lassen sich bei DEGIRO zu Kursen handeln, die sonst nur institutionellen Anlegern zur Verfügung stehen.

    Fazit: Eine Depoteröffnung bei DEGIRO ist vor allem solchen Anlegern zu empfehlen, die unabhängige Finanzentscheidungen treffen möchten. Hierfür bietet DEGIRO eine ausgezeichnete Plattform und vor allem sehr günstige Konditionen an. Im Vergleich zu anderen Brokern kann eine deutliche Kostenreduktion erzielt werden – im Durchschnitt.

    DEGIRO ETF-Handel

    Bei DEGIRO können über 700 ETFs kostenlos gehandelt werden.

    Wie erfolgt der Übertrag von DEGIRO zu einer anderen Bank?

    Wenn Anleger mit dem Service von DEGIRO hingegen nicht mehr zufrieden sind und etwa zu einem beratungsintensiveren Broker wechseln möchten, ist das Prozedere ebenfalls recht einfach:

    1. Anleger sollten einen umfangreichen Brokervergleich durchführen, um eine wirkliche Alternative zu DEGIRO zu finden. Dabei gilt es zu beachten, dass derzeit kein anderes Unternehmen so günstig ist wie der niederländische Broker.
    2. Anschließend wird die Website des individuellen Testsiegers aufgerufen. In der Regel finden sich hier Formulare, mit denen der Depotwechsel beantragt werden kann. Es gilt, die Dokumente vollständig auszufüllen und dann an den neuen Finanzdienstleister zu übermitteln.
    3. Auch für die Herausgabe von Wertpapieren verlangt DEGIRO eine geringe Gebühr, weil dieser Prozess ebenfalls mit Aufwand verbunden ist. Da es sich um ein niederländisches Unternehmen handelt, gilt das Urteil des BGH nicht. Die Kosten liegen – genau wie beim Wechsel zu DEGIRO – bei 10 Euro pro Position.
    4. Binnen weniger Tage oder Wochen gibt DEGIRO die Wertpapiere heraus, die sich anschließend auf dem neuen Konto befinden.
    5. DEGIRO verlangt keine Depotgebühr, weshalb das Depot theoretisch weiterhin geführt werden kann. Wer allerdings nicht vor hat, das Konto weiterhin zu nutzen, sollte eine Schließung in Auftrag geben.

    Fazit: Wer sich trotz der vielen Vorteile von DEGIRO für eine Kündigung des Kontos entscheidet, sollte zunächst einen umfangreichen Brokervergleich durchführen. In diesem Zuge wird ermittelt, bei welchem anderen Unternehmen eine Depoteröffnung sinnvoll wäre. Nachdem das Depot eröffnet worden ist, wird der Übertrag dann über ein Dokument eingeleitet, das in der Regel vom neuen Broker zur Verfügung gestellt wird. Binnen weniger Tage oder Wochen sind die Papiere dann beim neuen Anbieter angelangt.

    Fazit: DEGIRO Depotübertrag einfach durchzuführen

    Wer mit seinem Depot von der teuren Hausbank zu DEGIRO umziehen möchte, der kann das Prozedere binnen weniger Minuten durchführen. Denn das Unternehmen stellt seinen Kunden ein standardisiertes Formular zur Verfügung, das innerhalb kürzester Zeit ausgefüllt und online an den Broker übermittelt wird. Anschließend kümmert sich DEGIRO vollständig um den eigentlichen Übertrag der Wertpapiere. Hierfür müssen Anleger eine Gebühr von 10 Euro pro Position zahlen, die übertragen wird. In der Regel amortisiert sich diese Investition jedoch schon binnen weniger Wochen, weil DEGIRO einer der günstigsten Broker in ganz Europa ist.

    Wer bisher noch kein Kunde bei DEGIRO ist, kann ein Konto schon innerhalb von nur 10 Minuten eröffnen und aktivieren. Danach ist es direkt möglich, den DEGIRO Depotübertrag in Auftrag zu geben.

    weiter zu DeGiro: www.degiro.de

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Degiro Discountbroker Nr.1