1822direkt Erfahrungen: Der Online Broker der Frankfurter Sparkasse

Die 1822direkt ist ein Unternehmen der Frankfurter Sparkasse und tritt faktisch als Direktbank auf. Das Produktsortiment umfasst neben dem Wertpapiergeschäft Produkte des Zahlungsverkehrs und des Einlagengeschäfts (z. B. Tagesgeld und Festgeld), Konsum- und Immobilienkredite sowie Vorsorge- und Versicherungslösungen. Ein Teil des Leistungsportfolios wird in der Funktion als Vermittler erbracht. Im Wertpapiergeschäft ermöglicht die 1822direkt den Handel an allen Börsenplätzen weltweit. Das Gebührenmodell im Inlandshandel entspricht weitgehend dem der (privaten) Direktbank-Konkurrenz.

Vor- und Nachteile für die 1822direkt Bewertung

  • Ein Unternehmen der Frankfurter Sparkasse
  • Handel an allen Börsenplätzen weltweit
  • 1700 Fondssparpläne
  • Prämien für Neukunden

  • 2,95 € Pauschalgebühr für ETF-Sparpläne
  • Konditionen für Auslandshandel nur auf Anfrage
  • Hohe Ordergebühren im Ausland

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Inhaltsverzeichnis

    1822direkt Test

    1. Konditionen im Handel: Im Inlandshandel Augenhöhe mit der direkten Konkurrenz

    • Depotführung: Kostenlos bei Bestand oder Aktivität, sonst 30 € p.a.
    • Ordergebühren Inland: 4,95 € + 0,25%, min. 9,90 € / max. 59,90 €
    • Ordergebühren Ausland: 49,95 € + 0,25 %, min. 54,95 €
    • Telefon-Zuschlag: 5,00 €
    • Brief-Zuschlag: 8,00 €
    • Limits: Kostenlos
    • Sparpläne (ETF u. Zertifikate): 2,95 € pro Ausführung
    • Vieltraderrabatt: 10 % ab 50, 20 % ab 75 Trades im Vorhalbjahr

    Icon_GeldscheineEin erheblicher Teil der Kunden, die Erfahrungen mit der 1822direkt machen, dürfte Bankgeschäfte ansonsten bei einer Sparkasse tätigen. Für diese Kundenklientel sind die bei den stationären Sparkassen oft recht hohen Depotführungsentgelte ein Grund für das Ausweichen auf die Direktbankmarke der Frankfurter Sparkasse.

    Die 1822direkt setzt die jährliche Depotgebühr mit 30 € moderat an. Auf die quartalsweise Belastung des Entgeltes wird verzichtet, wenn zum Quartalsultimo entweder ein Depotbestand besteht oder mindestens eine Order im Quartal getätigt wird.

    Ein entscheidendes Kriterium für die 1822direkt Bewertung sind die Ordergebühren. Für Orders an inländischen Börsenplätzen fällt eine Grundgebühr in Höhe von 4,95 € sowie eine volumenabhängige Provision in Höhe von 0,25 % an. Insgesamt werden mindestens 9,90 € und höchstens 59,90 € abgerechnet. Damit bewegt sich das Angebot auf Augenhöhe mit der privaten Konkurrenz – sowohl was die Höhe als auch was die Struktur der Ordergebühren angeht.

    Die Ordergebühren im Ausland sind dagegen ein Schwachpunkt im 1822direkt Test. Pro Order fallen 49,95 € zzgl. 0,25 %, zusammen jedoch mindestens 54,95 € an. Damit liegen die Ordergebühren um Größenordnungen höher als bei der direkten Konkurrenz. Der Handel an Auslandsbörsen ist unabhängig vom Ordervolumen unattraktiv, da auch eine Deckelung der Provisionen fehlt.

    Für telefonisch erteilte Orders fällt ein Zuschlag in Höhe von 5 € an, per Brief oder Fax übermittelte Aufträge werden mit 8 € zusätzlich abgerechnet. Das Erteilen und Ändern von Limits ist kostenlos. Bei Sparplänen in aktiv verwalteten Investmentfonds fällt der Ausgabeaufschlag an, Sparpläne in börsengehandelten Indexfonds (ETFs) und Zertifikaten kosten pro Ausführung 2,95 €. Sparpläne sind damit insbesondere für kleinere Sparraten recht teuer.

     

    1822direkt-Preisverzeichnis

    Screenshot: Das Preisverzeichnis der 1822direkt

    Es gibt einen Vieltrader- bzw. (laut Preisverzeichnis: „Aktivtrader“) Rabatt. Wurden im Vorhalbjahr mindestens 50 Transaktionen durchgeführt, gewährt der Broker einen Rabatt in Höhe von 10 % auf die Orderprovision. Der Mindestpreis für Orders sinkt auf 8,90 €, der Höchstpreis auf 53,90 €. Bei 75 Transaktionen im Vorhalbjahr erhöht sich der Rabatt auf 20 %, der Mindestpreis sinkt auf 7,90 € und der Maximalpreis auf 47,90 €. Der Aktivtrader-Rabatt ist ein Pluspunkt im 1822direkt Testbericht, obgleich er nur für Trader mit vielen Orders an inländischen Börsenplätzen relevant ist.

    Die Zuordnung zu einer Rabattstufe wird jeweils zum 01.04. und zum 01.10. neu ermittelt und basiert auf den abgerechneten Orders der beiden zurückliegenden Kalenderquartale. Der Rabatt selbst wird jeweils vom 10.04. bis zum 09.10. sowie vom 10.10. bis zum 09.04. eingeräumt. Teilausführungen, Sparplanorders und Fondsorders über die Fondsgesellschaft werden nicht berücksichtigt. Der Rabatt bezieht sich außerdem nicht auf fremde Spesen, Handelsplatzentgelt, Telefonpauschale und sonstige Gebühren.

    2. Angebot an Basiswerten bzw. Handelsplätzen: Handel an allen Börsenplätzen weltweit

    Icon_Blatt_mit_SiegelÜber Wertpapierdepots der 1822direkt können Anleger an allen inländischen Börsenplätzen sowie an allen Börsen weltweit handeln. Dies wird mutmaßlich durch Kommissionsgeschäfte mit anderen Banken und Finanzmarktteilnehmern realisiert. Der Zugriff auf alle Börsenplätze weltweit ist prinzipiell ein positiver Aspekt für die 1822direkt Bewertung, der jedoch durch die hohen Gebühren im Auslandshandel mehr als neutralisiert wird.

    Wünschenswert wäre insbesondere eine stärkere Staffelung der Ordergebühren im Auslandshandel. Die Gebührensätze, die bei allen ausländischen Börsenplätzen zur Anwendung kommen, sind für den Handel an exotischen Börsen wie zum Beispiel Indonesien, Thailand oder Mexiko möglicherweise gerechtfertigt. Für den Handel an europäischen, nordamerikanischen und japanischen Börsen erscheint das Entgelt aber deutlich zu hoch.

    An den außerbörslichen Handel des Brokers sind 11 Emittenten angebunden. Es gibt regelmäßig Sonderpreisaktionen, wie sie auch bei der Konkurrenz vorzufinden sind. So können zum Beispiel derivative Finanzprodukte oder ETFs einzelner Anbieter zu vergünstigten Konditionen gehandelt werden. Zumeist bezieht sich der Rabatt nicht auf das gesamte Sortiment, sondern lediglich auf einen Ausschnitt des Angebots eines Emittenten.

    3. Orderfunktionen der Handelsplattform: Alle wichtigen Ordertypen- und Zusätze

    Icon_TradingtypSeit einigen Jahren bieten Broker ihren Kunden verstärkt Kombinationsorders an, mit denen Handelsstrategien automatisiert ausgeführt werden können. Auch bei der 1822direkt stehen mehr Ordertypen zur Verfügung als lediglich einfache, limitierte Orders. Welche Ordertypen im Detail verfügbar sind, hängt auch vom jeweiligen Börsenplatz ab.

    Im Detail möglich sind Trailing Stop Orders, Stop Buy Orders, Stop Sell Orders, Stop Loss Orders, OCO-Orders und die Limitzusätze IOC, FOK und All or None. Mit einer Stop Buy Order lässt sich der Einstieg in ein beobachtetes Wertpapier automatisieren. Die Orders werden oberhalb des aktuellen Kurses platziert. Wird das festgelegte Kurslevel erreicht, kommt es automatisch zur Eröffnung einer unlimitierten Kauforder. Dieser Ordertyp wird zum Beispiel genutzt, um Positionen im Nachgang eines erwarteten charttechnischen Ausbruchs automatisiert eröffnen zu lassen.

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    4. Analysefunktionen der Handelsplattform: Übersichtliches Minimum

    Icon_LupeNeukunden, die mit der 1822direkt Erfahrungen machen und ohne vorherige Prüfung von einer Handelsplattform mit umfangreichen Leistungsspektrum ausgehen, werden enttäuscht. Die Analysefunktionen beschränken sich auf ein übersichtliches Minimum aus Charts und Indikatoren. Das Analysetool geht nicht wesentlich über die Angebote von Finanzportalen ohne Brokerbezug hinaus.

    Zum Angebot gehören verschiedene Chartdarstellungsvarianten (zum Beispiel japanische Kerzenschatz, Liniencharts, Barcharts usw.), die Wahl zwischen linearer und logarithmischer Skalierung, gleitende durchschnitte und gängige technische Indikatoren wie zum Beispiel RSI, MACD oder CCI. Vielmehr ist allerdings nicht möglich.

    Hier gilt wie für den automatisierten Handel, dass Kunden des Brokers Angebote von Drittanbietern wahrnehmen können. So können Chartanalysen, Marktscans und andere Maßnahmen zum Beispiel über Demo-Konten und Angebote von spezialisierten Dienstleistern durchgeführt und die Erkenntnisse dann über das Wertpapierdepot der Hessen umgesetzt werden.

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    5. Regulierung, Einlagensicherung und Risikobegrenzung: Broker mit Sparkassen-Verbindung

    Icon_RechtDie 1822direkt Gesellschaft der Frankfurter Sparkasse mbH ist Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse und damit Mitglied der Sparkassen Finanzgruppe. Für diese ergaben sich bei der Neuregelung der Einlagensicherung im Juli 2015 die größten Änderungen. Nach jahrelangem Ringen auf politischer Ebene durften die Sparkassen ihre Institutssicherung beibehalten. Die Institutssicherung wurde als gesetzliche Einlagensicherung anerkannt.

    Was bedeutet das konkret? Das institutsbezogene System besteht nach wie vor aus 13 Sicherungseinrichtungen, darunter die Sparkassenstützungsfonds der regionalen Sparkassen- und Giroverbände, der Sicherungsfonds der Landesbausparkassen und der Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen. Das System wurde in den 1970er Jahren gegründet.

    Die Institutssicherung war bis zum 03.07.2015 eine freiwillige Einlagensicherung. Diese sah Schutz für Kundeneinlagen in unbegrenzter Höhe vor. Diese Haftungszusage gilt auch weiterhin. Allerdings besitzen Kunden im Zuge der Anerkennung als gesetzliche Einlagensicherung im Entschädigungsfall fordern einen Rechtsanspruch auf Entschädigungen bis 100.000 € pro Kunde. Für viele Sparer, die mit Sparkassenunternehmen wie der 1822direkt Erfahrungen machen, ist die Anbindung an die Institutssicherung ein Entscheidungskriterium. Die Sparkassen gelten als weniger stark in riskante Geschäfte involviert und deshalb als sicherer Hafen.

    1822direkt-Einlagensicherung

    Screenshot: Die 1822direkt ist an die Sparkassen-Einlagensicherung angebunden

    6. Automatisierter Handel: Keine EAs, kein Social Trading, keine API

    Icon_UhrTrader, die Handelsentscheidungen ganz oder teilweise durch Algorithmen treffen lassen möchten, können sich Erfahrungen mit der 1822direkt sparen: Es gibt keine Plattform für automatisierten Handel. Auch eine API Schnittstelle für den Import von Signalen aus externen Quellen steht nicht zur Verfügung. Derzeit deutet nichts darauf hin, dass die 1822direkt Angebote in diesem Bereich entwickeln könnte.

    Die Zurückhaltung in diesem Bereich ist insbesondere bei klassischen deutschen Online Brokern zu erkennen, die das Wertpapiergeschäft als einen Geschäftsbereich unter mehreren und nicht als Markenkern betrachten. Allerdings ist automatisierter Handel selbst bei Consorsbank und DAB Bank nur begrenzt möglich, obgleich diese beiden Broker das Wertpapiergeschäft als ihr Kerngeschäft verstehen.

    Es besteht allerdings die Möglichkeit, ein Demokonto bei einem CFD oder FX Broker zu eröffnen und Handelssysteme auf relevante Märkte anzuwenden. Die Signale können dann zur Kenntnis genommen und manuell über das Depot des Brokers umgesetzt werden. Dennoch ist der gänzliche Verzicht auf Lösungen für automatisierten Handel ein Mangel im 1822direkt Testbericht

    7. Kontoeröffnung und Mindesteinzahlung: Schnell, einfach und ohne Mindesteinzahlung

    Icon_Blatt_mit_StiftDie Kontoeröffnung hält wenig Überraschungen bereit: Das Antragsformular wird am Bildschirm ausgefüllt und elektronisch abgesendet. Die gesetzlich vorgeschriebene Identifikationsprüfung des Kunden erfolgt mit dem Postident Verfahren. Der dazu erforderliche Kupon wird zusammen mit den Antragsunterlagen ausgedruckt bzw. zugeschickt. Es ist bei Bedarf möglich, das Antragsformular im telefonischen Gespräch mit einem Kundenbetreuer auszufüllen. Eine Mindesteinzahlung zur Depoteröffnung gibt es nicht.

    Der Zugriff auf das Depot ist online und telefonisch sowie schriftlich bzw. per Fax möglich. Die Bank bietet zur Autorisierung von Transaktionen mehrere TAN Verfahren an, darunter neben mobile TAN und iTAN auch QR TANs, bei denen ein am Bildschirm erzeugter Code mit einer Smartphone App eingelesen wird.

    Bestandskunden, die andere Konten bei der 1822direkt führen, können Depots nach einem Login ins Online Banking eröffnen und den Auftrag mit einer Transaktionsnummer bestätigen. Zusammen mit dem Depot wird ein Tagesgeldkonto eröffnet, das als Verrechnungskonto dient. Die Verzinsung außerhalb befristeter Neukundenaktionen lag in den vergangenen Jahren zumeist knapp über dem breiten Marktdurchschnitt.

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    8. Der Broker im Wettbewerb: In der zweiten Reihe

    Icon_SiegertreppchenDie Sparkassen Finanzgruppe ist seit 2001 mit dem Onlinebroker S Broker am Markt aktiv: S Broker ermöglicht über das Wertpapiergeschäft hinaus auch den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) über ein Market Maker Modell mit der Commerzbank. S Broker tritt als „Vollblut Online Broker“ auf und ist in jeder Hinsicht konkurrenzfähig zur privaten Konkurrenz.

    Für die 1822direkt gilt das nur bedingt: Die Zugehörigkeit zur Frankfurter Sparkasse allein stellt keinen strategischen Wettbewerbsvorteil dar. Das Angebot erscheint nur im Handel an inländischen Börsenplätzen wettbewerbsfähig, während die Konditionen im Auslandshandel um Größenordnungen teurer sind als bei S Broker.

    Erwähnenswert ist weiterhin, dass ein nicht unerheblicher Teil des Angebots außerhalb des Wertpapiergeschäfts in der Funktion als Vermittler für Drittanbieter wahrgenommen wird. Das gilt zum Beispiel für das Geschäft mit Ratenkrediten, die an die SWK Bank vermittelt werden. Auch Baufinanzierungen werden vermittelt.

    9. Zusatzleistungen und Neukundenangebote: Gutschriften und Einführungsrabatte

    Icon_PluszeichenEin Pluspunkt im 1822direkt Test speziell für Neukunden: Der Broker wirbt mit 100 € Aktivierungsprämie. Bedingung dafür sind mindestens zwei Wertpapierkäufe im Gegenwert von jeweils mindestens 500 € bis zu einem festgelegten Stichtag. Sparplanorders und Fondsorders über die Fondsgesellschaft werden nicht gewertet. Neukunden wird zudem für die ersten sechs Monate nach der Kontoeröffnung ein Rabatt in Höhe von 50 % auf die Orderprovision eingeräumt.

    1822direkt-Neukundenaktion

    Screenshot: Die 1822direkt umwirbt Neukunden

    Es gibt ein Freundschaftswerbungsprogramm mir Prämien für Werbende und Geworbene: Wer mit einem authentischen 1822direkt Erfahrungsbericht Freunde oder Bekannte von der Eröffnung eines Wertpapierdepots bei den Hessen überzeugt, erhält eine Gutschrift in Höhe von 50 €. Bedingung ist, dass neben dem Wertpapierdepot auch ein Verrechnungskonto (Tagesgeld- oder Girokonto) eröffnet wird. Der Geworbene erhält eine so bezeichnete „Aktivierungsprämie“ in Höhe von 100 €, wenn in einem festgelegten Zeitraum nach der Depotkontoeröffnung mindestens zwei Trades zu jeweils mindestens 500 € getätigt werden.

    Das Depot kann auf Wunsch und separaten Antrag hin mit einem Girokonto kombiniert werden. Der größte Pluspunkt des Kontos ist die inkludierte girocard, die kostenfreie Barverfügungen an den bundesweit ca. 25.000 Geldautomaten des Sparkassenverbands ermöglicht. Die Abdeckung ist insbesondere in ländlichen Regionen deutlich besser als bei Privatbanken. Das Konto kostet 3,90 Euro pro Monat, die Gebühr entfällt allerdings in jedem Monat, in dem mindestens ein Geldeingang (egal in welcher Höhe und aus welcher Quelle) verbucht wird.

    Weitere Ratgeber zum Thema:

    10. Kundenservice und Internetauftritt: Erreichbar und geduldig

    Icon_TelefonDie Kundenbetreuung ist per E-Mail, Live Chat und Telefon erreichbar. Es gibt jeweils eine separate Hotline und einen Rückrufservice für Kunden und Interessenten. In einer Stichprobe konnten die Kundenbetreuer eine telefonisch gestellte Anfrage korrekt und nach relativ kurzer Wartezeit beantworten. Aufgrund der thematisch recht breiten Aufstellung der Bank können Kunden allerdings nicht immer ausgewiesene Wertpapierspezialisten vorfinden.

    Der Internetauftritt ist gemessen an der Fülle der Informationen übersichtlich gehalten. Positiv: werden Produkte lediglich an Drittanbieter vermittelt, wird dies relativ klar gekennzeichnet. Detailinformationen zu Konditionen und Preisen sind von jeder einzelnen Produktunterseite aus mit einem Klick erreichbar. Auch Formulare, die im Zusammenhang mit der Konto- und Depotführung relevant sind, lassen sich leicht auffinden.

    1822direkt-Kundenservice

    Screenshot: Der Kundenservice der 1822direkt

    Fazit unserer 1822direkt Erfahrungen

    Fazit im 1822direkt Erfahrungsbericht: Der Broker kann im Handel an inländischen Börsenplätzen preislich mit der Konkurrenz mithalten und verzichtet bei Transaktionen oder Bestand auf pauschale Depotführungsentgelte. Aktive Trader erhalten bereits ab 50 Transaktionen pro Halbjahr Rabatte. Die Einbindung in die Sparkassen-Finanzgruppe könnte vielen Kunden im Hinblick auf die Einlagensicherung attraktiv erscheinen. Schwachpunkte im Test sind die sehr hohen Gebühren an allen ausländischen Börsenplätzen, die hohe Pauschalgebühr für ETF-Sparpläne und der Verzicht auf eine leistungsfähige Handelsplattform. Alle, die wenig Zusatzleistungen benötigen, ausschließlich im Inland handeln und sich dabei unter dem Dach der Sparkassen am wohlsten fühlen, können guten Gewissens mit der 1822direkt Erfahrung machen.

    Unsere 1822direkt Bewertung als Testnote: 2,65

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