Wie funktionieren Finanzwetten? Leitfaden für alle wichtigen Kontrakte

Double- und Single Barrier, at hit und at expiry

Wie funktionieren Finanzwetten?
Finanzwetten sind der unkomplizierte Weg zur Börse – das jedenfalls versprechen die Anbieter. Doch wie gut sind die Erfolgsaussichten im Allgemeinen und für Einsteiger im Speziellen? Dieser Leitfaden stellt die wichtigsten Wetttypen für die Finanzmärkte vor.

  • Binäre Optionen und Finanzwetten unterscheiden sich in der Praxis nicht
  • Finanzwetten liegt ein genau definiertes Ereignis zugrunde
  • Die Wetten können bei Eintritt oder Nicht-Eintritt des Ereignisses ablaufen
  • Die Quote richtet sich nach den maßgeblichen Größen für die Wahrscheinlichkeit
  • Es gibt verschiedene Optionstypen
  • 0-100 Optionen können fortlaufend gehandelt werden
Inhaltsverzeichnis

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    1. Einer Finanzwette liegt ein genau definiertes Ereignis zugrunde

    Wie funktionieren Finanzwetten? Jeder Wette liegt ein exakt definiertes Ereignis zugrunde. Beispiele für solche Ereignisse sind:

    • Der DAX notiert in einer Stunde höher/niedriger als jetzt
    • Der EUR wertet bis zur Fälligkeit gegenüber dem USD auf
    • Der US-Arbeitsmarkt hat im Januar mehr als 200.000 Stellen geschaffen
    • Gold fällt innerhalb der nächsten drei Monate mindestens einmal unter 1.000 USD

    Wenn Sie auf ein Ereignis wetten und dieses eintritt, erhalten Sie die ausgelobte Quote. Neben dem definierten Ereignis ist auch die Zeitspanne wichtig, innerhalb derer das Ereignis eintreffen muss bzw. nicht eintreffen darf, damit die Wette gewonnen wird.

    Die Höhe der Quote wird durch den Broker bzw. Buchmacher bestimmt, richtet sich aber in der Praxis streng nach der gemessenen Eintrittswahrscheinlichkeit. Für die Messung der Eintrittswahrscheinlichkeit gibt es bei Finanzwetten genauso wie bei Sportwetten weit verbreitete Methoden.

    Bayern-BVB-Trikots

    Finanzwetten funktionieren ähnlich wie Sportwetten: Es geht um Ergebnisse

     

    So, wie Buchmacher das Ereignis „Bayern München schlägt Borussia Dortmund“ quotieren können, kann auch das Ereignis „Der Dow Jones entwickelt sich besser als der DAX“ mit einer Quote versehen werden. Die Quote enthält aus Sicht des Buchmachers bzw. Brokers einen Risikopuffer und eine Gewinnmarge.

    2. Die Geschäftsmodelle von Brokern und Buchmachern

    Ein Blick auf die möglichen Geschäftsmodelle von Brokern und Buchmachern ist für das Verständnis von Finanzwetten sehr hilfreich. Zudem vermittelt ein „Blick hinter den Tresen“ einen Eindruck von dem Unterschied zwischen Risiken und Kosten.

    Wie funktionieren Binäre Optionen bei Brokern oder Buchmachern? Sie können darauf wetten, dass der DAX am Ende der vereinbarten Laufzeit höher oder niedriger notiert als jetzt. Entscheiden Sie sich für „höher“, kaufen Sie einen Call, entscheiden Sie sich für „niedriger“, kaufen Sie einen Put. Gewinnen Sie, erhalten Sie 190 % Ihres Einsatzes zurück. Verlieren Sie, verlieren Sie alles.

    Angenommen, Sie entscheiden sich für einen Call. Der Broker vereinnahmt dann Ihren Einsatz (z. B. 100 EUR) und trägt ein Risiko in Höhe von weiteren 90 EUR – insgesamt also 190 EUR. Eröffnet im selben Moment ein anderer Kunde eine Put Option, vereinnahmt der Broker 200 EUR Einsatz.
    Das Risiko beläuft sich aber weiterhin auf 190 EUR: Gewinnen Sie, verliert automatisch der andere Kunde, weil nur eines von zwei sich ausschließenden Ereignissen eintreten kann. Das bedeutet für Broker bzw. Buchmacher einen sicheren Gewinn in Höhe von 10 EUR – ganz egal, wie sich der Markt entwickelt.

    Kurzum: Broker und Buchmacher verkaufen mit Finanzwetten Chancen auf sich einander ausschließende Ereignisse an unterschiedliche Kunden. Jeder Kunde zahlt für die Chance etwas mehr, als im Gegenzug der Broker als Risiko in Kauf nimmt. Von dieser Differenz bestreitet der Anbieter sein Geschäft.

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    In den Quoten sind die Rohmargen der Broker und Buchmacher bereits enthalten

     

    Zugegeben, in der obigen Konstellation wird der Ablauf an einem sehr einfachen Beispiel geschildert: Die Optionen werden exakt zum selben Zeitpunkt und mit denselben Einsätzen eröffnet. Das grundlegende Prinzip des „Matchings“ von Risiken unter den Kunden und der Vereinnahmung eines sicheren Gewinns durch den Buchmacher/Broker gilt aber auch für alle anderen Finanzwetten.

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    3. Interessenkonflikte: Geht es bei Finanzwetten fair zu?

    Natürlich ist eine größere Zahl von Kunden und Transaktionen erforderlich, um laufend gegenläufige Risiken zu neutralisieren. Dieses Aufkommen an Trades wird durch die Konzentration der Abwicklung auf wenige Market Maker erreicht. Nur einzelne Broker im Bereich Digitaloptionen quotieren ihre Kurse selbst und treten damit selbst als Market Maker auf.

    Was aber passiert, wenn sich die Risiken innerhalb des Kundenbestands nicht gegenseitig neutralisieren? In diesem Fall trägt der Broker/Buchmacher bzw. Market Maker selbst ein wirtschaftliches Risiko im Zusammenhang mit der Marktentwicklung.

    Aus diesem Marktpreisrisiko des Brokers resultiert prinzipiell das Risiko von Interessenkonflikten. Entscheidende Bedeutung kommt deshalb der Transparenz bei den Abrechnungskursen zu. Liegen diese nahe an den Ausübungspreisen fälliger Optionen, könnte ein Broker durch minimale Änderungen an den Kursen der Referenzbörsen Vorteile erzielen. Solche Änderungen sind in Grenzen womöglich durch die Geschäftsbedingungen gedeckt. Diese können z. B. vorsehen, dass der Abrechnungskurs von verschiedenen Börsenplätzen bezogen und nach mehr als einem Verfahren berechnet werden kann – etwa als Mittelkurs als Geld- und Briefkurs oder als Mittelkurs aus Kursen von zwei Börsen.

    Interessenkonflikte können ausgeschlossen werden, wenn ein Broker grundsätzlich sämtliche Marktpreisrisiken am Finanzmarkt absichert, sofern Risiken nicht innerhalb des Kundenbestands neutralisiert werden können. Diese Absicherungsmaßnahmen sind bei digitalen Finanzwetten allerdings weitaus komplizierter als bei z. B. bei CFDs.

    Weist der Positionsbestand eines CFD Brokers einen deutlichen Überhang an Käufen auf den DAX vor, kann der Broker den DAX am Terminmarkt kaufen. Die Gewinne der CFD-Kunden bei steigenden Kursen werden dann durch Gewinne des Brokers am Terminmarkt ausgeglichen.

    Bei Finanzwetten funktioniert dies nicht ganz so einfach, weil die Risiken in Stufen ansteigen. So kann ein Broker z. B. zu hohen Auszahlungen verpflichtet sein, wenn der DAX innerhalb von fünf Tagen um 5 % steigt. Die Auszahlungen sind sehr viel höher als ein Gewinn von 5 % am Terminmarkt – das ist auf das Prinzip von Digitaloptionen zurückzuführen. Broker sichern sich deshalb mit sehr speziellen Kontrakten bei institutionellen Investoren ab.

    4. Einfache Finanzwetten mit „Eröffnung am Geld“ 

    Was sind Binäre Optionen? Das Grundprinzip dieser Optionstypen ist das einer Finanzwette auf ein klar definiertes Ereignis. Es gibt verschiedene Optionstypen. Der einfachste Typ ist der mit einer Eröffnung der Option am Geld und damit exakt zum Ausübungskurs.

    Der Ausübungskurs (auch „Strike“) bezeichnet bei Binären Optionen und diesen nachempfundenen Finanzwetten den Kurs, der für den Ablauf der Option maßgeblich ist. Eine Call Option wird mit der ausgelobten Renditezurückgezahlt, wenn der Kurs des Basiswertes (z. B. DAX) bei Fälligkeit der Option ÜBER dem Ausübungskurs notiert. Notiert der Kurs darunter, verfällt die Option wertlos. Bei einer Put Option verhält es sich genau umgekehrt.

    Einfache Binäre Optionen (auch als „plain vanilla“) bezeichnet, werden genau auf Höhe des Ausübungskurses eröffnet: Der Kurs des Basiswertes entspricht bei der Eröffnung der Position exakt dem Strike. Daraus resultiert eine rechnerische Wahrscheinlichkeit von 50 % für den Ablauf im Gewinn -jeweils für Call und Put.

    Die Renditen dieser Optionen bewegen sich je nach Broker, Basiswert und Laufzeit zwischen ca. 60 % und 90 %. Der Vergleich der Ablaufrenditen verschiedener Broker ist deshalb dringend empfehlenswert.

    Durchgängig attraktive Ablaufrenditen möglichst nah an 100 % sind ein weitaus besseres Argument für einen bestimmten Anbieter als ein einmaliger Bonus, der ohnehin stets an strikte Umsatzbedingungen gebunden ist. Die Differenz zwischen 100 % Rendite und der tatsächlichen Rendite entspricht der Rohmarge des Brokers.

    5. Finanzwetten mit Eröffnung aus dem Geld/im Geld

    Wie funktionieren Binäre Optionen mit Eröffnung im oder aus dem Geld? Eine Call Option ist im Geld, wenn der Kurs des Basiswertes höher ist als der Ausübungspreis. Selbst, wenn der Kurs etwas fällt, wird die Option mit Profit abgerechnet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gewinns ist bei im Geld notierenden Optionen deshalb höher als bei einfachen Binären Optionen mit Eröffnung am Geld. Die Rendite fällt dementsprechend geringer aus.

    Eine Call Option notiert aus dem Geld, wenn der Kurs des Basiswertes unter dem Ausübungspreis notiert. Die Option wird selbst dann nicht mit einem Gewinn ablaufen, wenn der Kurs noch etwas steigt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gewinns ist damit geringer, die Rendite dagegen höher. Je weiter eine Call Option aus dem Geld notiert, desto höher die mögliche Rendite.

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    Es spricht vieles dafür, nicht ausschließlich einfache Optionen mit Eröffnung am Geld zu handeln, sondern Notierungen aus- und im Geld zu wählen. Das ist insbesondere im Hinblick auf das ansonsten sehr eingeschränkte Risikomanagement empfehlenswert.

    Dazu ein Anwendungsbeispiel. Angenommen, Ihre Trendfolgestrategie signalisiert für den DAX steigende Kurse. Sie könnten nun eine einfache Option eröffnen und darauf wetten, dass der Kurs am Ende der Woche höher notiert als gegenwärtig. Eine mögliche Alternative dazu besteht in der Aufteilung der Position auf Optionen mit unterschiedlichen Ausübungspreisen.

    Splitten Sie den Einsatz in fünf Teile. Ein Fünftel investieren Sie in eine Option am Geld, ein Fünftel in eine Call Option mit einem 1 % über dem aktuellen Kurs angesetzten Strike. Ein weiteres Fünftel wird in eine Option mit einem 2 % über dem aktuellen Kurs angesetzten Strike investiert. Je ein Fünftel investieren Sie in Optionen im Geld, deren Ausübungspreis 1 % bzw. 2 % unter dem aktuellen Marktniveau liegt.

    Das Resultat: Steigt der DAX tatsächlich, gewinnen alle fünf Optionen. Mit den beiden aus dem Geld eröffneten Optionen verdienen Sie mehr, als mit einfachen Optionen am Geld, mit den beiden im Geld eröffneten Kontrakten verdienen Sie etwas weniger. Die Gesamtrendite sollte in etwa der einer am Geld eröffneten Position entsprechen.

    Deutlich besser fällt das Resultat im Vergleich zu einer „plain vanilla“ Option allerdings aus, wenn der DAX fällt, anstatt zu steigen. Fällt der Kurs um weniger als 1 %, erhalten Sie immerhin 40 % Ihres Einsatzes zzgl. der Rendite der beiden im Geld eröffneten Optionen zurück – bei einer einfachen Binären Option hätten Sie 100 % verloren.

    6. Single Barrier Optionen

    Single Barrier Optionen sind Finanzwetten, bei denen eine Kursbarriere darüber entscheidet, ob die Wette gewonnen geht oder verloren wird. Wie funktionieren Finanzwetten dieses Typs?

    Ein Beispiel: Der DAX notiert bei 10.200 Punkten. Eine Single Barrier Option zahlt 250 % Rendite aus, wenn der DAX bis zum Ende der Handelswoche mindestens einmal die Marke von 10.600 Punkten berührt oder überschreitet – auf diesem Kursniveau befindet sich die Barriere. Erreicht der Index die Barriere bis zur Fälligkeit der Wette nicht, ist der Einsatz verloren.

    Diese Wette kann nur „at hit“, also bei Eintreten des Basisereignisses gewonnen werden und geht ansonsten „at expiry“, also zum Zeitpunkt der planmäßigen Fälligkeit, verloren. Es gibt Optionen mit spiegelverkehrter Funktionsweise.

     

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    Die Box Options von Oanda sind mit Barrier Optionen verwandt

     

    Dazu ein weiteres Beispiel. Der DAX notiert bei 10.200 Punkten. Eine Single Barrier Option zahlt 250 % Rendite aus, wenn der DAX in den nächsten zwei Monaten NICHT die Marke von 10.600 Punkten berührt oder überschreitet.

    Die Barriere ist auf demselben Niveau platziert wie im ersten Beispiel. Der Unterschied zur ersten Option: Im zweiten Fall handelt es sich um eine at expiry single barrier Option. Diese Wette kann nur bei ihrem planmäßigen Ablauf gewonnen werden, weil bis zu diesem Zeitpunkt der Eintritt des Basisereignisses noch möglich ist und die Wette „at hit“ verloren gehen könnte.

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    7. Double Barrier Optionen

    Double Barrier Optionen sind Finanzwetten mit zwei Barrieren. Diese werden häufig als „Boundary“ Optionen beworben. Auch hier gibt es „at hit“ und „at expiry“ Kontrakte. Eine „at hit“ Double Barrier Option kann z. B. vorsehen, dass die Option mit Rendite zurückgezahlt wird, wenn der Kurs der Aktie XYZ zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit entweder die obere oder die untere Barriere berührt. Die Renditen fallen dann geringer aus als bei einer Single Barrier Option.

    Eine „at expiry“ Double Barrier Option kann vorsehen, dass die Rendite gezahlt wird, wenn der Kurs des Basiswertes zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit eine von zwei Barrieren verletzt. Die Rendite liegt dann höher als bei Single Barrier Optionen.

    8. Sind 0-100-Optionen der Standard der Zukunft?

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    Der Broker anyoption bewirbt 0-100 Optionen

     

    Eine wachsende Zahl von Brokern bietet Optionen und Finanzwetten mittlerweile im 0-100-Format an. Was sind Finanzwetten dieses Typs?

    • 0-100 Optionen werden mit 100 EUR abgerechnet, wenn das Ereignis eintritt
    • Die Optionen können jederzeit gekauft und verkauft werden
    • Die Rendite/Quote bestimmt sich aus dem Kaufkurs

    Eine 0-100 Option wird mit 100 EUR (oder einem anderen, vom Broker abhängigen Betrag) abgerechnet, wenn das Basisereignis eintritt. Ansonsten verfällt die Option wertlos. Die Optionen werden fortlaufend gehandelt: Sie können eine 0-100 Option jederzeit kaufen und verkaufen. Auch Leerverkäufe sind möglich. Die Kurse stellt der Broker/Buchmacher bzw. dessen Market Maker.

    Die Quote bzw. Rendite ergibt sich aus dem Kaufkurs. Zahlen Sie z. B. 25 EUR und tritt das Ereignis ein und Sie erhalten 75 EUR Rendite bzw. 300 % Ihres Einsatzes. Kaufen Sie eine 0-100 Option, zahlen Sie den Kaufpreis und erhalten bei Eintritt des Basisereignisses den Nominalwert des Kontraktes. Verkaufen Sie eine Option leer (also ohne sie vorher besessen zu haben), erhalten Sie den Verkaufspreis, wenn das Ereignis nicht eintritt. Beim Leerverkauf müssen Sie jedoch zunächst die Differenz zwischen Verkaufspreis und 100 als Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegen.

    0-100 Optionen sind in diversen Varianten erhältlich. Eine at hit Single Barrier Option kann als 0-100 Option konzipiert werden: Das Berühren der Barriere ist das Basisereignis und der Kurs wird umso näher an 100 notieren, je näher der Basiswert an die Barriere heranrückt, je höher die Marktvolatilität ausfällt und je länger die Laufzeit noch ist.

    IG-0-100-Option

    0-100 Option bei IG

     

    Es ist durchaus vorstellbar, dass 0-100 Optionen in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung bzw. Marktanteil gewinnen – die technische Infrastruktur ist längst vorhanden. Broker verdienen ihr Geld im Handel mit diesen Optionen durch die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskursen (Spreads). Die effektiven Kosten müssen dabei keinesfalls geringer sein als bei anderen Handelsarten.

    Zukunftsmusik? Möglicherweise gibt es bald Peer2Peer-Buchmacher, die ihren Kunden den Handel mit Binären Optionen untereinander ermöglichen – im Sportwettenbereich gibt es das bereits. Ob und wie sich dieser Zweig des Marktes entwickelt, dürfte auch von der künftigen Regulierungspraxis in den für die Branche maßgeblichen EU-Mitgliedstaaten abhängen.

    9. Die Trefferquote entscheidet über den Erfolg

    Wenn Sie mit Binären Optionen oder Finanzwetten (der wesentliche Unterschied zwischen beidem liegt in der Regulierung des Anbieters) Geld verdienen möchten, müssen Sie eine hinreichende Trefferquote erzielen. Unter Berücksichtigung der Rohmargen der Anbieter sind bei einfachen Binären Optionen mit Eröffnung am Geld 56 % im Gewinn ablaufende Trades notwendig, um die Gewinnzone zu erreichen – ausgehend von einer durchschnittlichen Ablaufrendite in Höhe von 80 %.

    Die Anforderungen an die Trefferquote machen eine Strategie für den Einstieg obligatorisch. Eine Strategie definiert konkrete Signale, bei deren Auftreten Call- oder Put Optionen gekauft werden. Sie müssen Ihre Strategie von der Pike auf selbst entwickeln, sollten sich aber auch keinesfalls blind auf Algorithmen mit all ihren ungelösten Problemstellungen verlassen.

    Fazit

    Binäre Optionen und Finanzwetten unterscheiden sich durch den Regulierungsstatus des Anbieters als Buchmacher bzw. Broker. Das Grundprinzip ist immer gleich: Eine Wette wird gewonnen, wenn ein klar definiertes Ereignis eintritt – und geht ansonsten verloren. Es gibt diverse unterschiedliche Optionstypen. Neben einfachen Binären Optionen sind bislang vor allem Barrier Optionen relevant. Ein Bedeutungszuwachs ist für 0-100 Optionen zu erwarten, die fortlaufend gehandelt werden können und bei denen sich die Quote aus dem Kaufkurs ergibt.

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