Handel mit Kryptowährungen bei GKFX vorerst eingestellt

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Der Broker GKFX muss zum Schutz seiner Kunden den Handel der Bitcoin-Produkte BTC/USD und BTC/EUR aussetzen. Hintergrund dieser Maßnahme ist die Abzweigung der neuen Kryptowährung Bitcoin Gold von Bitcoin. Daraus könnten Risiken für den Handel resultieren. GKFX hatte erst vor wenigen Tagen die Bitcoin-Produkte BTC/USD und BTC/EUR eingeführt. Seit dem 19. Oktober können Trader nur noch offene Positionen schließen. GKFX hofft, den Handel mit Kryptowährungen bald wieder freigeben zu können. Dazu wird der Broker regelmäßig die Situation überprüfen und seine Kunden informieren, sobald der Handel wieder möglich ist.

Bitcoin Cash seit August

Aus dem letzten sogenannten Hard Fork bei Bitcoin ging im August 2017 die neue Kryptowährung Bitcoin Cash hervor. Damals bekamen Bitcoin-Besitzer sogar etwa 400 Euro geschenkt. Nun kam es am 25. Oktober 2017 zu einer weiteren Abspaltung, aus der nun Bitcoin Gold hervorging. Die neue Kryptowährung wird auch unter dem Namen BGold und der Abkürzung BTG geführt.

Am 25. Oktober löste sich an ein einem zuvor festgelegten Block in der Bitcoin-Blockchain der neue Bitcoin-Gold-Strang vom Bitcoin-Strang ab. Ab dem 1. November soll die neue Digitalwährung auch an offiziellen Börsen für Kryptowährungen handelbar sein. Die Besitzer von Bitcoin sollen nun zu gleichen Teilen Bitcoins und Bitcoin Gold besitzen.

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Entwicklerteam bislang anonym

Das Hauptentwickler-Team von Bitcoin Gold agiert bislang unter einem Pseudonym. Dennoch sind die Köpfer hinter Bitcoin Gold keine unbekannten Namen in der Kryptowährung-Szene. Medienberichten zufolge steht unter anderem Jack Liao, der CEO des Mining-Equipment-Herstellers LightningASIC aus Hongkong hinter der Währung. Bitcoin Gold versteht sich im Gegensatz zu Bitcoin Cash nicht als Konkurrenz zu Bitcoin, sondern eher als Ergänzung.

Unter anderem will Bitcoin Gold das im November anstehende 2X-Update von Bitcoin nicht umsetzen. Abgesehen von diesem Update will man sich so nah wie mögliche am Bitcoin Core, dem Entwicklungscode von Bitcoin, orientieren. Zukünftig will man Bitcoin den Weg für weitere Entwicklungen und Updates ebnen. Allerdings will man einen anderen Mining-Algorithmus als das klassische Bitcoin nutzen. Das Mining soll so weniger aufwendig sein. Das Mining soll über Grafikkarten-Chips (GPU) durchgeführt werden können. Eine ähnliche Technik verwendet auch Etherum. Auf diesem Weg soll auch eine Zentralisierung vermieden werden.

Bitcoin Gold noch nicht zu 100 % sicher

Technisch scheint Bitcoin Gold bislang noch nicht zu 100 % sicher zu sein. So fehlt wohl noch ein Code, der Bitcoin und Bitcoin Gold vor einer sogenannten Replay-Attacke schützt. Transaktionen können noch im Bitcoin-Netzwerk und im Bitcoin-Gold-Netzwerk durchführt werden. Ein Angreifer kann daher eine Transaktion bei Bitcoin Gold kopieren und so im Bitcoin-Netzwerk Bitcoins stehlen.

Wer bereits Bitcoins besitzt, kann auch sofort Bitcoin Gold bekommen. Ab dem 1. November soll Bitcoin Gold auch über Onlinebörsen erhältlich sein, bislang ist jedoch noch offen auf welchen. Um Transaktionen mit Bitcoin Gold durchführen zu können, gibt es bislang noch kein eigenes Wallet. Diese werden wohl erst ab dem 1. November entstehen. Daher muss bislang noch ein anderes Bitcoin-Wallet genutzt werden und später das Geld darauf transferiert werden.

GKFX erhielt bereits mehrfach Auszeichnungen

GKFX – der britische Broker erhielt mehrere Auszeichnungen

Auswirkungen auf Bitcoin noch nicht absehbar

Welche Auswirkungen Bitcoin Gold letztendlich auf Bitcoin und Bitcoin Cash haben wird, ist bislang nicht abzusehen. Vor der Abspaltung von Bitcoin Cash kam es zu viel Unruhe und Unsicherheiten. Zudem ging der Bitcoin-Preis vor dem Hard Fork im August teilweise stark zurück. Hinsichtlich des aktuellen Hard Forks gehen derzeit nur wenige Beobachter von einem langfristigen negativen Einfluss auf Bitcoin aus.

Im Übrigen ist der Hard Fork, aus dem nun Bitcoin Gold hervorgegangen ist, unabhängig vom anstehenden Segwit2x-Update, dass im November ansteht. Damit soll die Blockgröße bei Bitcoin von einem auf zwei Megabyte verdoppelt werden. Theoretisch kann er hier ebenfalls zu einem Hard Fork kommen, wenn nicht alle Miner das Update umsetzen.

Debatte zur Skalierbarkeit

Schon seit Monaten arbeitet Bitcoin damit an den Grenzen seiner Kapazität. Vor allem kleinere Transaktionen wurden oft erst nach mehreren Stunden bestätigt. Eine Lösung scheint ein Update des Quellcodes zu sein. Dies führte jedoch zu Diskussionen innerhalb der Community. Bereits seit einigen Jahren diskutieren die Nutzer über die Skalierbarkeit von Bitcoins. Dies war nun die Ursache für die Abspaltung von Bitcoin Cash.

Bitcoin an der Grenze seiner Kapazitäten

Bislang führte der Bitcoin-Code dazu, dass ein Block innerhalb der Blockchain auf ein Megabyte begrenzt war. In einem Block sind alle Transaktionen innerhalb von zehn Minuten gespeichert. Sobald der Block voll ist und die Verschlüsselung von einem Miner gelöst wurde, werden die Transaktionen durch den Miner selbst und danach vom Netzwerk bestätigt. Im Anschluss wird der Block geschlossen und ein neuer Block eröffnet. So konnten nur sieben Transaktionen pro Sekunde verarbeitet werden. Da Bitcoins jedoch immer beliebter werden und mehr und mehr genutzt werden, ist dies zu wenig. Zum Vergleich: Bitcin Cash kann Blockgrößen von acht Megabyte verarbeiten.

GKFX erst seit kurzem im Bitcoin-Handel aktiv

GKFX reagierte erst kürzlich auf das gestiegene Interesse an Bitcoins und führte den CFD-Handel auf die Währungspaare BTC/USD und BTC/EUR ein. Dabei setzte GKFX die Kryptowährung in Bezug zum Dollar oder zum Euro. Der Handel erfolgte über die leistungsstarke Tradingplattform des Anbieters. Die Spreads für den gehebelten CFD-Handel mit Bitcoins lagen bei acht Dollar bzw. Euro. Der Handel konnte bereits ab 0,1 Lot und mit einer Margin von 20 Prozent beginnen und war an Werktagen fast rund um die Uhr möglich.

Bekannter britischer Broker

Der bekannte britische Broker mit Sitz in London ist weltweit im Forex- und CFD-Handel tätig. Der Handel erfolgt über den MetaTrader 4, für den über MyGXFX zahlreiche Erweiterungen verfügbar sind. Dort ist beispielsweise der Handel mit mehr als 50 Währungspaaren möglich. Die Spreads und Hebel variieren je nach Produkt. GKFX ist neben seinem guten Kundendienst vor allem für seine zahlreichen Webinare und Schulungsangebote bekannt.

Fazit

Der Broker muss den erst kürzlich eingeführten Handel mit CFDs auf Bitcoins zunächst aussetzen. Nach der Abspaltung der neuen Kryptowährung Bitcoin Gold ist nicht abzusehen, welche Auswirkungen dies auf den Handel mit Bitcoins haben wird. Daher dient diese Maßnahme dem Schutz der Kunden. GKFX wird seine Trader informieren, wann der Handel wieder aufgenommen werden kann.

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