DEGIRO Einlagensicherung – Sind Kundengelder geschützt?

Wer ein Depot beim einem Broker eröffnet, der muss sich auch mit dem Thema Sicherheit beim jeweiligen Unternehmen befassen. Schließlich wird viel Kapital auf die Depots einbezahlt, so dass ein Verlust schwerwiegende Folgen hätte. Immer wieder fällt in diesem Zusammenhang das Stichwort „Einlagensicherung“. Doch wann genau greift eine solche Sicherung eigentlich? Und existiert eine DEGIRO Einlagensicherung?

Wichtige Informationen zur DEGIRO Einlagensicherung auf einen Blick

  • DEGIRO ist ein EU-regulierter Broker aus den Niederlanden
  • Einlagen sind über einen Fonds bis 20.000 Euro geschützt
  • DEGIRO verwendet das Prinzip der sogenannten Segregation
  • Selbst im Falle einer Insolvenz sind alle Kundengelder vollständig abgesichert
  • Auch auf das Thema Datenschutz und IT-Sicherheit wird viel Wert gelegt
Inhaltsverzeichnis

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    Was ist eine Einlagensicherung?

    Wer mit Finanzinstrumenten handelt, sieht sich einer Reihe von Risiken gegenüber. Diese lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

    • Anlagerisiko: Das Anlagerisiko ist etwas, was Anleger für sich persönlich beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren einkalkulieren und bewerten müssen. Beispielsweise kann es beim Kauf von Einzelaktien dazu kommen, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden muss – es würde ein Totalverlust des Kapitals entstehen. Es gibt aber auch weniger risikoreiche Anlagen wie etwa Anleihen mit hoher Bonität oder Festgelder.
    • Sicherheit: Darüber hinaus existiert ein Risiko, das die Verwahrung des Kapitals an sich betrifft. Anleger überweisen ihrem Broker oder der Bank Geld, das anschließend auf den Märkten angelegt wird.

    Besonders für den zweiten Fall sorgen einige Staaten vor, indem sie Einlagensicherungen entwickelt haben. Schließlich soll kein Anleger dem Risiko ausgesetzt sein, dass ein Broker Gelder veruntreut oder für firmeneigene Investitionen nutzt. In Großbritannien gibt es beispielsweise das sogenannte FSCS, das Kundeneinlagen bis zu 50.000 Pfund vollständig absichert. Auch in der EU wurde ein solcher Fonds entwickelt, der sogar bis 100.000 Euro gilt.

    Aber: Dieser Fonds wurde ausdrücklich nur für Banken entwickelt, für reine Finanzdienstleister gelten andere Richtlinien. Hier liegt der Wert der Einlagengarantie bei 20.000 Euro.

    DEGIRO Sicherheit

    DEGIRO gilt als sicher und zuverlässig

    Segregation der Kundengelder

    In der Regel ist es jedoch gar nicht notwendig, dass dieser Fonds eingreift. Denn die Finanzdienstleister müssen Kundengelder und Unternehmensvermögen strikt voneinander getrennt verwahren. Damit handelt es sich bei Kundeneinlagen um sogenanntes Sondervermögen. Auf dieses haben Gläubiger des Unternehmens keinerlei Zugriff, selbst wenn der Finanzdienstleister Insolvenz anmelden würde. Insofern sind Kundengelder, die auf Depots verweilen, in der Regel zu 100% abgesichert. Damit wird gar kein Einlagensicherungsfonds benötigt.

    FSCS in Großbritannien

    Ein Sonderfall kommt Großbritannien zu, weil hier nicht der europaweit einheitliche Einlagensicherungsfonds gilt. Es handelt sich um eine zusätzliche Absicherung bzw. einen zusätzlichen Service für Trader, der sowohl für Banken als auch für Broker gilt. Denn der Fonds zahlt die Kundengelder meist schneller aus als das insolvente Unternehmen. Zudem schützt er vor dem Fall, dass Kundeneinlagen bewusst veruntreut werden. Durch die strikte Überwachung der europäischen Finanzdienstleister durch entsprechende Regulierungsbehörden ist aber auch dies praktisch nicht notwendig.

    Fazit: Für Depotvolumen existiert europaweit eine Absicherung, die bis zu einem Betrag von 100.000 Euro (Banken) bzw. 20.000 Euro (Finanzdienstleister) greift. Jedoch ist es in der Praxis sehr unwahrscheinlich, dass der jeweilige Fonds überhaupt genutzt wird. Denn Finanzdienstleister sind dazu angehalten, das Vermögen von Kunden und die Unternehmensgelder getrennt voneinander zu verwahren.

    DEGIRO Auszeichnung

    DEGIRO konnte sich 2016 den 1. Platz im großen Onlinebrokervergleich sichern.

    Ablauf von Zahlungen aus einem Einlagensicherungsfonds

    Besonders relevant sind solche Einlagensicherungsfonds eigentlich nur im Falle von Banken. Denn diese können Kundengelder teilweise nutzen, um eigene Investitionen durchzuführen. Dies ist beispielsweise bei Bareinlagen oder bei Festgeldern der Fall. Natürlich hat der Kunde einen Anspruch auf Rückzahlung seines Kapitals, jedoch kann es im Falle der Insolvenz der Bank zu Unstimmigkeiten kommen. Dann greift die Einlagensicherung wie folgt:

    1. Ein Anleger entschließt sich dazu, 100.000 Euro bei einer deutschen Bank in Form von Festgeld anzulegen. Dieses wird nach 5 Jahren fällig.
    2. Die Bank nutzt das Kapital in der Zwischenzeit, um für 75.000 Euro Kredite zu vergeben. Es kommt aber in Folge einer Wirtschaftskrise zu Zahlungsausfällen bei den Schuldnern der Bank. Letztlich werden nur 55.000 Euro zurückbezahlt.
    3. Weil dies auch bei anderen Kreditvergaben der Fall war, muss die Bank Insolvenz anmelden. Der Anleger des Festgelds wird jetzt an der Insolvenzmasse bedient und erhält beispielsweise 80.000 Euro von der Bank erstattet.
    4. Die übrigen 20.000 Euro werden vom deutschen Einlagensicherungsfonds übernommen.

    Hätte der Anleger hingegen über ein Depot in Aktien investiert, wäre keine Entschädigung notwendig gewesen. Denn das Geld liegt nicht bei der Bank, sondern wurde in das Unternehmen investiert. Selbst wenn Kapital auf dem Depot an sich verweilt, ist keine Entschädigung notwendig. Denn das Geld dürfen weder Banken noch Finanzdienstleister aktiv für Kreditgeschäfte oder andere Investitionen verwenden.

    Fazit: Die Einlagensicherung ist ein wichtiges Stichwort, das allerdings nur für Investitionen in Banken gilt. Wer etwa Geld auf dem Girokonto hat oder Festgelder anlegt, der würde im Falle einer Bankeninsolvenz durch den Fonds entschädigt. Bei Aktieninvestitionen ist dies hingegen nicht notwendig, denn das Kapital verweilt nicht aktiv bei der Bank.

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    Gibt es einen DEGIRO Einlagensicherungsfonds?

    DEGIRO ist ein Finanzdienstleister, der seinen Sitz in den Niederlanden hat. Entsprechend gelten die obigen Ausführungen bezüglich der Einlagensicherung:

    • Einlagensicherungsfonds: Bis zu einem Betrag von 20.000 Euro sind Einlagen bei DEGIRO über den europaweit vorgeschriebenen Fonds abgesichert.
    • Segregation: Dass dieser Fonds wirklich zum Einsatz kommen muss, ist allerdings mehr als unwahrscheinlich. Denn das Unternehmen verwahrt das komplette Vermögen von Kunden strikt getrennt vom Unternehmensvermögen.

    Auch die FAZ meinte zu diesem Prinzip am 09.04.2016:

    „Anders als beim Tagesgeld ist die Eröffnung eines Depots bei solchen Exoten nicht riskant, weil dessen Inhalt als Sondervermögen gilt und etwa im Falle einer Insolvenz geschützt ist.“

    Positiv fällt zudem auf, dass bei DEGIRO wirklich sämtliches Kapital auf gesonderten Konten lagert. Das umfasst ausdrücklich nicht nur das in Aktien, Anleihen und Fonds investierte Vermögen, sondern etwa auch Sichteinlagen. Selbst Investitionen in Zertifikate, die von Banken weiter angelegt werden dürfen, verweilen bei DEGIRO unangetastet.

    Cash Fund

    Im Falle der Sichteinlagen bei DEGIRO ergibt sich sogar eine weitere Sicherheitsmaßnahme. Alle Kundengelder, die derzeit auf dem Depot verweilen, werden automatisch in einen gesonderten Fonds investiert. Dabei handelt es sich um den sogenannten FundShare Cash Fund, der von der gleichnamigen Emissionsgesellschaft betreut wird. Dieser Fonds investiert alle Kundeneinlagen in absolut sichere Geldmittel, wofür Anleger sogar noch eine kleine Rendite von maximal 0,25% erhalten. Es handelt sich hierbei ausdrücklich nicht um Tagesgeld, sondern Fondsvermögen.

    DEGIRO Kosten

    DEGIRO Kosten auf einen Blick

    Regulierung

    Zu beachten gilt es auch immer, inwiefern ein Broker reguliert wird. Regulierung meint dabei, dass der Finanzdienstleister einer staatlichen Aufsichtsbehörde Rechenschaft schuldig ist. Gerade im Zuge der Finanzkrise wurden die Gesetze für Finanzgeschäfte innerhalb der EU stark verschärft, so dass die Überwachung ebenfalls recht strikt ausfällt. Allerdings existiert keine einheitliche EU-Behörde, die für diese Überwachung zuständig ist. Vielmehr gibt es nationale Behörden, die sich dezentral um die Finanzdienstleister kümmern.

    In den Niederlanden handelt es sich dabei um Autoriteit Financiële Markten (AFM). Schon seit Jahren überwacht sie große Banken des deutschen Nachbarlandes und ist seit der Gründung von DEGIRO im Jahr 2008 auch für den Broker zuständig. Hinzu kommt, dass in den Niederlanden auch die Zentralbank ein wachsames Auge auf alle Finanzdienstleister hat. Es findet somit sogar eine doppelte Überwachung statt, die das ohnehin hohe Maß an Sicherheit weiter ausbaut.

    Fazit: Bei DEGIRO sind Kundengelder in hohem Maße abgesichert. Zum einen liegt dies daran, dass es eine wirkliche DEGIRO Einlagensicherung gibt. Kundengelder sind bis zu einem Wert von 20.000 Euro durch den EU-Fonds geschützt. Allerdings ist es nicht notwendig, dass dieser Fonds überhaupt greift. Denn bei DEGIRO werden alle Kundeneinlagen strikt vom Unternehmensvermögen getrennt verwahrt, so dass diese ohnehin in vollständiger Höhe abgesichert sind.

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    Datenschutz und IT-Sicherheit

    Beim Thema Sicherheit vernachlässigen Anleger oftmals, wie diese im Bereich Datenschutz und IT ausgestaltet ist. Gerade hier bietet sich aber Potential für mögliche Lücken, die von Hackern ausgenutzt werden könnte. Deshalb sorgt DEGIRO gleich durch mehrere Mechanismen vor:

    • Verschlüsselungen: Sobald sensible Daten zwischen dem Broker und dem Kunden ausgetauscht werden, erfolgt eine umfangreiche Verschlüsselung. So ist es kaum möglich, sich in diesen Prozess einzuklinken. Regelmäßig aktualisiert DEGIRO dabei die Sicherheitsmechanismen und Codes, um auf neuste Entwicklungen eingehen zu können.
    • Datenschutz: Alle Daten, die DEGIRO im Zuge der Kontoeröffnung erhebt, werden für die Depotführung auch wirklich benötigt. Es erfolgt dabei keinerlei Weitergabe an Dritte oder eine nicht genehmigte Verwendung zu Werbezwecken.
    • Konto: Sollte es zu dem unwahrscheinlichen Fall kommen, dass sich unbefugte Dritte in das Konto bei DEGIRO einklinken, so sind die Gelder ebenfalls sicher. Denn Abbuchungen vom Depot sind nur auf ein hinterlegtes Bankkonto möglich. Somit würde das Geld wieder auf dem Bankkonto des Kunden landen, dessen Account gehackt worden ist.

    Fazit: Daten sind bei DEGIRO absolut sicher verwahrt. Denn das Unternehmen verschlüsselt den kompletten Kommunikationsprozess zwischen Server und Kunden, so dass es unbefugte Dritte äußert schwer haben, an die entsprechenden Daten zu gelangen. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, ist das Kapital nicht in Gefahr. Denn bei DEGIRO können Abbuchungen nur auf ein Konto erfolgen, dass bereite im Vorhinein beim niederländischen Broker hinterlegt worden ist. Damit würde das Geld, das sich aktuelle auf dem Konto befindet, direkt wieder auf das Bankkonto des betroffenen Kunden überwiesen.

    DEGIRO Konditionen

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    Weichere Faktoren sprechen ebenfalls für DEGIRO

    Beim Thema Sicherheit können Trader – nach ausführlicher Analyse der bereits genannten Punkte – auch auf weichere Faktoren zurückgreifen. Gemeint sind hierbei vor allem Erfahrung und Renommee des Brokers. Im Falle von DEGIRO sind beide Aspekte stark ausgeprägt, schließlich ist das Unternehmen bereits seit 2008 am Markt aktiv. Für einen reinen Online-Broker ist das bereits ein recht hohes Alter.

    Für DEGIRO spricht auch, dass sich das Unternehmen zu Beginn seiner Tätigkeit ausschließlich auf institutionelle Anleger spezialisiert hat. In der Regel ist diese Kundengruppe noch etwas anspruchsvoller und mehr auf Sicherheit bedacht als Kleinanleger. Zu den ersten Kunden gehörten beispielsweise äußerst wohlhabende Anleger, Banken oder auch Pensionsfonds.

    Seit 2013 können auch Kleinanleger ein Depot bei DEGIRO eröffnen. Dabei profitieren sie ebenso wie die institutionellen Anleger von einem hohen Maß an Sicherheit, das durch die beschriebenen Mechanismen gewährleistet wird. Zudem gilt DEGIRO derzeit als günstigster Broker am Markt, so dass sich hohe Kostenvorteile erzielen lassen. Seit 2014 ist das niederländische Unternehmen auch in Deutschland aktiv und bietet unter anderem einen deutschsprachigen Support an.

    Derzeit werden Transaktionen mit einem Volumen von rund 30 Milliarden Euro pro Jahr über DEGIRO abgewickelt. Das Unternehmen zählt zu einem der größten, ausländischen Brokern in Deutschland und hat sich in ganz Europa einen guten Ruf erarbeiten können. Ausgezeichnet wurde DEGIRO beispielsweise vom Handelsblatt, das den Broker im Jahr 2016 als besten seiner Art ansah. Durchgesetzt hatte sich DEGIRO gegen insgesamt 19 Konkurrenten.

    Fazit: Die weicheren Faktoren sprechen ebenfalls für DEGIRO. Denn das Unternehmen ist bereits seit 2008 am Markt aktiv und kann somit auf ein gewisses Maß an Erfahrung verweisen. Für den Finanzdienstleister spricht dabei auch, dass er zu Beginn seiner Tätigkeit ausschließlich institutionelle Investoren betreut hat. Diese sind in der Regel äußerst anspruchsvoll, wenn es um die Themen Sicherheit und Datenschutz geht.

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    5 Gründe, die für eine Depoteröffnung bei DEGIRO sprechen

    1. Das Unternehmen ist derzeit Europas günstigster Anbieter. Im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistern lassen sich im Schnitt deutliche Kostenersparnisse erzielen. Beispielsweise können deutsche Aktien über Xetra für nur 2,00 Euro plus 0,008% vom Ordervolumen gehandelt werden.
    2. Bei DEGIRO haben Anleger Zugriff auf Aktien, Fonds, ETFs und Derivate aus über 20 Nationen und noch weitaus mehr Märkten.
    3. Obwohl das Unternehmen aus den Niederlanden stammt, wird ein vollständig deutscher Support angeboten.
    4. Wie die umfangreiche Analyse gezeigt hat, sind Kundengelder bei DEGIRO absolut sicher.
    5. Eine Kontoeröffnung und die anschließende Freischaltung sind bereits binnen 10 Minuten abgeschlossen.

    Fazit: Umfangreiche DEGIRO Einlagensicherung

    Wer bei DEGIRO handelt, profitiert nicht nur von den unschlagbar günstigen Konditionen. Denn das Unternehmen legt auch viel Wert auf die Sicherheit von Kundengeldern. So greift beispielsweise ein staatlicher Einlagensicherungsfonds, der Depotstände bis zu einer Höhe von 20.000 Euro vollständig absichert. Weil DEGIRO das Prinzip der sogenannten Segregation anwendet, ist es aber nicht notwendig, dass der Fonds überhaupt eingreift. Denn Kundengelder sind hierdurch sogar in unbegrenzter Höhe und vollständig abgesichert. Hinzu kommt, dass es sich bei DEGIRO um einen erfahrenen und renommierten Broker handelt, der bereits seit einigen Jahren am Markt aktiv ist.

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