StockPair Erfahrungen: Broker mit hauseigener Plattform


StockPair ist ein seit 2014 durch die CySEC regulierter Broker für binäre Optionen mit Sitz in Limassol, Zypern. Der Broker hat in Eigenregie eine Handelsplattform entwickelt, die unter anderem automatisierte Verlustbegrenzungen und Gewinnmitnahmen ermöglicht. Darüber hinaus gehören erweiterte Analysefunktionen und Handelssignale externer Dienstleister zum Angebot. Handelbar sind einfache Binäre Optionen, Knock-in/Knock-out Optionen sowie variable und fixe Paar Optionen.

Die besten Stockpair Alternativen

Vor- und Nachteile – StockPair

  • Selbst entwickelte Handelsplattform (keine White Label Lizenz)
  • „Trade Control“: Gewinnmitnahmen und Verlustbegrenzung automatisch möglich
  • Überdurchschnittliche Analysefunktionen
  • Mehrere Kontomodelle zur Auswahl

  • Fast kein Ausbildungsangebot
  • Keine Wettbewerbe mit Preisgeldern
  • Kundenservice nicht durchgängig deutschsprachig

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Inhaltsverzeichnis

    1. Basiswertekatalog und Handelsarten: 120 Basiswerte, vier Optionstypen

     

    Für Basiswertekatalog und verfügbare Handelsarten gilt generell: Je mehr, desto besser. Stehen viele Basiswerte zur Verfügung, finden sich auch hinreichend viele aussagekräftige Chartmuster und andere Konstellationen, die den Einstieg rechtfertigen.

    Der Basiswertekatalog von StockPair umfasst 116 Basiswerte, darunter 14 FX Währungspaare, sieben Indizes, fünf Rohstoffe/Edelmetalle sowie 90 Einzelaktien. Durch die Paar Optionen ist die Anzahl der handelbaren Kontrakte deutlich größer. Die Anzahl der Basiswerte entspricht in etwa dem Branchendurchschnitt.

    StockPair-KiKo-Option

    KiKo-Option bei StockPair

    Handelbar sind einfache Binäre Optionen (mit Eröffnung am Geld), KI Optionen (KI: Knock-in/Knock-out), fixierte Paar Optionen und variable Paar Optionen. KI Optionen sind mit zwei Barrieren ausgestattet. Typischerweise liegt die obere Barriere ebenso weit vom aktuellen Marktkurs bei der Eröffnung entfernt, wie die untere Barriere in anderer Richtung. Trader entscheiden, welche von beiden Barrieren ihrer Meinung nach zuerst durch den Markt getroffen wird.

    Bei dieser Barriere handelt es sich definitionsgemäß um die Knock-in Barriere. Im Erfolgsfall wird der Einsatz nebst einer Rendite zurückgezahlt. Im Misserfolgsfall (der eintritt, wenn stattdessen die Knock-out Barriere zuerst getroffen wird), ist der Einsatz verloren.

    StockPair-Float-Pair

    Paar Float Option bei StockPair

    Fixe Paar Optionen werden stets zum aktuellen Marktkurs, d.h. am Geld eröffnet. Das bedeutet im Fall von Paar Optionen, dass die relative Performance der beiden maßgeblichen Basiswerte ab dem Zeitpunkt der Eröffnung gemessen wird. Bei variablen Paar Optionen wird in Kontrakte investiert, die zu in der Vergangenheit aufgelegt wurden. Das bedeutet, dass die Optionen entweder im Geld oder aus dem Geld notieren. Die Bandbreite der Renditen fällt dementsprechend sehr viel größer aus als bei einfachen Paar Optionen.

    2. Quoten, Kurse und Gebühren: Renditen über 100 % mit Pair Float Optionen

     

    Die Ablaufrenditen der Optionen sind ein wesentliches Bewertungskriterium: Je höher die durchschnittliche Rendite, desto geringer ist die zum Erreichen des Break Even erforderliche Trefferquote. Die meisten einfachen Binären Optionen (mit Eröffnung am Geld) bei StockPair sehen im Erfolgsfall eine Auszahlung zwischen 70 % und 80 % vor, in der Spitze sind Renditen bis ca. 85 % möglich, wobei die Höchstwerte nur relativ selten erreicht werden.

    Auf einem ähnlichen Niveau bewegen sich die Renditen der fixen Paar Optionen und den Knock-in/Knock-out Optionen. Mit den variablen Paar Optionen sind auch Renditen über 100 % möglich. Das setzt voraus, dass die Option zum Zeitpunkt des Kaufs aus dem Geld notiert. Mit der höheren Rendite geht somit eine geringere Erfolgswahrscheinlichkeit einher.

    Optionen mit einer Laufzeit von mindestens einem Tag können vorzeitig verkauft werden. Den Preis dafür legt der Broker fest. Der vorzeitige Verkauf einer Option ermöglicht Gewinnmitnahmen. Eine Rollover Funktion (bei vielen Wettbewerbern gebräuchlich) steht nicht zur Verfügung. Die Mindesthandelssumme pro Transaktion beträgt 20 Währungseinheiten (abhängig von der gewählten Kontowährung).

    Explizite Gebühren im Handel fallen wie bei fast allen Binäre Optionen Brokern nicht an. Das ist im außerbörslichen Handel allerdings kein Hinweis auf effektiv niedrige Handelskosten, da Deckungsbeiträge leicht in die Ablaufrenditen einkalkuliert werden können.

    3. Handelsplattform: Mit Candlesticks, Indikatoren, Investing.com und Trading Central

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    Die Handelsplattform zählt zu den größten Stärken des Brokers in der StockPair Bewertung. Die Plattform wurde in Eigenregie entwickelt und bietet mehrere Features, die bei den meisten White Label-basierten Lösungen nicht anzutreffen sind.

    Viele binäre Optionen Broker verzichten gänzlich auf Möglichkeiten im Bereich Technischer Analyse, ohne dass dies ausschließlich auf die White Label Lizenzgeber und ihr technisches Angebot zurückzuführen wäre. StockPair hat in die selbst entwickelte Plattform Candlestickcharts sowie technische Indikatoren implementiert. Darüber hinaus können Chartverläufe über verschiedene Zeiträume angezeigt werden.

    StockPair-Plattform-TA

    Technische Analyse bei StockPair

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    Zudem wurden Handelssignale der externen Dienstleister Trading Central und Investing.com eingebunden. Nutzer können die Handelsempfehlungen dieser Dienstleister direkt aus der Chart-Ansicht heraus mit einem Klick aufrufen. Einsteiger, die allein deshalb mit StockPair Erfahrung machen möchten, sollten berücksichtigen, dass für den Zugang zu den Handelssignalen höhere Kontomodelle erforderlich sein können.

    Ein bemerkenswertes Tool ist Trade Control, das automatische Verlustbegrenzungen und Gewinnmitnahmen ermöglicht. Wird die Funktion aktiviert, werden (bezogen auf den Kurs des Basiswertes) ein oberes und ein unteres Limit eingegeben. Wird eines der Limits durch den Kurs des Basiswertes erreicht, wird die Option automatisch zum dann durch den Broker aufgerufenen Rücknahmepreis geschlossen.

    StockPair-Trade-Control-Set

    „Trade Control“ wird mit einem Klick aktiviert

    Es versteht sich von selbst, dass Trade Control nur für Optionen mit Verkaufsmöglichkeit aktiviert werden kann. Der Broker veröffentlicht keine verbindliche Formel für die Berechnung der Rücknahmepreise. Nutzer verlassen sich somit auf die Fairness und müssen im schlechtesten Fall erhebliche Abschläge zum finanzmathematisch fairen Wert in Kauf nehmen.

    StockPair-Trade-Control-Limits

    Nutzer von Trade Control legen Limits fest, bei deren Erreichen die Option verkauft wird

    4. Angebote für Neukunden und Interessenten: Wenig bis gar nicht

     

    Vor allem Einsteiger, die erstmals mit einem Binäre Optionen Broker wie StockPair Erfahrungen machen, lassen sich gerne von hohen Neukundenboni überzeugen. Mit diesen hat die Branche lange Zeit auf sich aufmerksam gemacht.

    Seit Ende 2016 gelten allerdings veränderte Vorschriften für Neukundenaktionen, was sich auf das Aufkommen solcher Angebote insgesamt und auch auf die verfügbaren Neukundenboni bei StockPair ausgewirkt hat. Einzahlungsboni sind, wenn überhaupt, nur mit großen Einschränkungen noch erhältlich.

    Gibt es einen Bonus, unterliegt dieser den Bonusbedingungen. Diese sehen vor, dass im Vorfeld einer Auszahlung von Bonusgutschriften das Vierzigfache dieser Gutschrift im Handel umgesetzt werden muss. Der Handel mit Floating Pair Optionen wird nicht auf den Umsatz angerechnet.

    Handelswettbewerbe mit Preisgeldern gibt es bei StockPair nicht. Viele Konkurrenten investieren in diesem Bereich hohe Budgets. Wer gerne und im besten Fall erfolgreich an solchen Wettbewerben teilnimmt, sieht hierin einen Schwachpunkt für die StockPair Bewertung.

    5. Know-how-Angebot für Einsteiger: Webinare nur auf dem Papier

     

    Vor allem Einsteiger, die erstmals mit einem binäre Optionen Broker bis StockPair Erfahrungen machen, profitieren erheblich von ernst gemeinten Ausbildungsangeboten. Die Bandbreite am Markt reicht hier von kurz gehaltenen Produktbeschreibungen bis hin zu prallgefüllten Webinar Kalendern, Video on Demand Bibliotheken und 1:1 Sessions. StockPair hat sich am unteren Ende dieser Bandbreite positioniert.

    Ein Seminarkalender ist mit einigem Suchaufwand zwar auffindbar, offenbart jedoch überwiegend weiße Flecken. Videos on Demand und E-Books gibt es nicht. Auch auf tägliche Marktanalysen bzw. eine redaktionelle Begleitung des Marktgeschehens wird verzichtet. Im Angebot sind lediglich sehr kurze Beschreibungen der verschiedenen Optionstypen.

    Das Ausbildungsangebot ist damit der größte Schwachpunkt im StockPair Test, aber keinesfalls ein Ausschlusskriterium. Einsteiger können sich das notwendige Wissen auch anderweitig aneignen, ohne dafür zahlen zu müssen. Dennoch wäre mehr Engagement des Brokers in diesem Bereich wünschenswert.

    6. Angebote im Bereich CFD/FX: Fehlanzeige

     

    Auch wenn sich in den Geschäftsbedingungen und Risikobelehrungen häufig ein Hinweis auf FX und CFD Handel findet, ist dies bislang nicht Bestandteil des Angebots. Anders als viele Wettbewerber hat der Broker bislang auf die Einführung von CFD und FX Trading verzichtet.

    Häufig wird die Einführung eines entsprechenden Angebots als Wettbewerbsargument gegenüber der Konkurrenz interpretiert. Das ist jedoch nur bedingt der Fall, da der Vergleich im CFD Bereich angestammte CFD und FX Broker einbeziehen müsste. In solchen Vergleichen schneiden die meisten angestammten Binäre Optionen Broker nicht gut ab. Das gilt vor allem im Hinblick auf Marktmodell und Konditionen: Market Making mit 3,0 Pips Spread im EUR/USD stellt hier eher die Regel denn eine Ausnahme dar.

    Bislang ist Tradern mit Interesse an CFDs und binären Optionen eine zweigleisige Lösung mit jeweils einem Konto bei einem spezialisierten Anbieter zu empfehlen.

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    7. Kontoführung: Mehrere Kontomodelle, Inaktivitätsgebühr nach drei Monaten

     

    Die Kontoeröffnung ist kostenlos und erfordert keine Mindesteinlage. Um handeln zu können, müssen Neukunden allerdings mindestens 250 EUR/USD/GBP (alle drei Kontowährungen sind zulässig) einzahlen. Die Möglichkeit, ein Konto ohne Einzahlung (wenn auch nicht zum Handel) freischalten zu lassen, ist ein Pluspunkt im StockPair Test. Diese Option räumt Interessenten einen vollumfänglichen Einblick in die tatsächlich verfügbaren Renditen ein.

    Einzahlungen sind mittels Kreditkarte, Banküberweisung und E-Wallet (Skrill) möglich. Auszahlungen sind ab einem Betrag in Höhe von 20 EUR/USD/GBP möglich. Ein- und Auszahlungsgebühren erhebt der Broker nicht.

    StockPair-Zahlungsanbieter-Tabelle

    Zahlungsanbieter bei StockPair

    Der Broker bietet insgesamt fünf Kontomodelle an, von denen vier als Premiumkonten beworben werden: Silber (1000 EUR Mindesteinzahlung), Gold (5000 EUR Mindesteinzahlung), Platin (20.000 EUR Mindesteinzahlung) und wir VIP (50.000 EUR Mindesteinzahlung). Die Kontomodelle unterscheiden sich nicht nur anhand der inkludierten Zusatzleistungen, sondern auch durch eine monatliche Cashbackvergütung. Auf die Ablaufrenditen der handelbaren Optionen hat die Wahl des Kontos dagegen keinen Einfluss.

    Das Cashback Programm sieht monatliche Rückvergütungen in Höhe von 0,5 % bis 3,0 % des geleisteten Handelsumsatzes vor und ähnelt in seiner Wirkung damit einem Zuschlag auf die Ablaufrenditen. Damit die Rückvergütung gewährt wird, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Erstens muss ein für jedes Kontomodell festgelegtes monatliches Mindestvolumen im Handel erreicht werden (zum Beispiel 10.000 EUR beim Silberkonto), zweitens muss ein Mindestkontostand vorliegen (zum Beispiel 800 EUR beim Silberkonto).

    Stockpair-Kontomodelle-Übersicht

    Kontomodelle bei StockPair

    In Abschnitt 18 der Geschäftsbedingungen findet sich ein Hinweis auf Inaktivitätsgebühren, die auch bei vielen Wettbewerbern zur Anwendung kommen. Wird ein Handelskonto über einen Zeitraum von mehr als einem Kalenderquartal nicht genutzt, belastet der Broker eine monatliche Gebühr in Höhe von 30 EUR/GBP/USD.

    Wer mit StockPair Erfahrungen macht, sollte auch aktiv handeln wollen. In Abschnitt 19 der Geschäftsbedingungen legt der Broker eine Gebühr in Höhe von bis zu 7 % für den Fall fest, dass Auszahlungen von Kunden angefordert werden, die zuvor nie gehandelt haben.

    8. Kundenservice und Webangebot für Deutschland: Webauftritt auf Deutsch, Kundenservice nicht immer

     

    Die meisten Kunden, die Erfahrungen mit StockPair machen, dürften vorzugsweise in deutscher Sprache korrespondieren. Deshalb darf ein Blick auf den Kundenservice im StockPair Testbericht nicht fehlen. Die Kundenbetreuer sind via E-Mail, Telefon und Live Chat erreichbar. Der telefonische Kundenservice kann über eine deutsche Rufnummer angerufen werden. Dort sind in aller Regel auch deutschsprachige Kundenbetreuer anzutreffen.

    StockPair-Support-Ansicht

    StockPair bietet Support u.a. auf Deutsch

    Weitere Ratgeber zum Thema:

    Für diesen StockPair Erfahrungsbericht wurde der Kundenservice per E-Mail und Live Chat in einer Stichprobe getestet. Eine Anfrage via E-Mail wurde am selben Handelstag auf Deutsch vollständig beantwortet. Im Live Chat stand sofort ein Kundenbetreuer zur Verfügung – allerdings musste die Konversation in englischer Sprache stattfinden. Das durch die Chat Software zugesagte Protokoll des Gesprächs kam nie an.

    Der Internetauftritt ist durchgängig in deutscher Sprache erreichbar. Neben Kunden aus Deutschland adressiert das Unternehmen primär Kunden aus West- und Südeuropa. Ein für hiesige Trader eher nachteiliger Fokus auf die asiatischen Märkte ist nicht zu erkennen.

    9. Regulierung und Einlagensicherung: CySEC und ICF, Lizenz seit 2014

     

    Das Regulierungsumfeld und die Sicherheit der Kundengelder sind entscheidende Kriterien für die StockPair Bewertung. Der Broker wird seit dem Jahr 2014 durch die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde CySEC reguliert. Zypern fällt als EU Mitgliedstaat in den Geltungsbereich der EU Finanzmarktrichtlinie MiFID (und in Zukunft auch MiFID II) und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Brokerstandort entwickelt. Insbesondere Binäre Optionen- und CFD Broker residieren in dem Inselstaat. Gleichwohl ist die Regulierungspraxis mangels Banken und Brokern mit globaler Bedeutung nicht vollständig mit der in Deutschland oder Großbritannien zu vergleichen.

    StockPair-Regulierung-Logo

    StockPair ist CySEC-reguliert

    StockPair-Lizenz-CySEC

    StockPair-CySEC-Lizenz

    Die Kundengelder werden getrennt vom Betriebsvermögen bei Banken verwahrt. Dabei handelt es sich den Angaben in den FAQ zufolge um „vertrauensvolle internationale Banken“. In den Geschäftsbedingungen (Abschnitt 17) gibt der Broker dagegen an, dass die Kundengelder bei „einer beliebigen Bank oder einem beliebigen Finanzinstitut“ vorgehalten werden, die bzw. das von Zeit zu Zeit bekannt gegeben wird. Geführt werden die Kundengelder im Namen des Unternehmens auf segregierten Kundenkonten. Der Broker räumt sich das Recht ein, die Kundengelder bei Banken außerhalb der Europäischen Union (EU) anzulegen. Anleger werden in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass sich rechtliche und regulatorische Bedingungen solcher Banken von denen bei Instituten innerhalb der EU unterscheiden können. Der Broker schließt in diesem Zusammenhang eine Haftung für Dritte aus.

    Derlei Klauseln finden sich in den Geschäftsbedingungen fast aller Broker und können deshalb keinen spezifischen Maluspunkt im StockPair Test begründen. Wünschenswert wäre allerdings für die gesamte Branche ein Verzicht auf den Transfer der Kundengelder zu Banken außerhalb der EU bzw. des EEA.

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    10. Unternehmenshintergrund: Kein Branchenriese, aber innovativ

    StockPair ist eine Marke der Nextrade Worldwide Limited mit Sitz in Limassol und seit 2014 im Besitz einer CySEC Lizenz. Die Geschäftstätigkeit wurde bereits drei Jahre zuvor aufgenommen. Der Broker ist international aktiv, der Schwerpunkt liegt allerdings klar auf Mittel- und Südeuropa sowie Großbritannien.

    Ein aus unserer Sicht wesentlicher Pluspunkt im StockPair Testbericht: Die Handelsplattform wurde in Eigenregie entwickelt und nicht mit einer White Label Lizenz übernommen. Schon allein im Hinblick auf Wettbewerb und technische Weiterentwicklung wäre dies auch für weite Teile der Konkurrenz wünschenswert. Eine Dezentralisierung der Technologie dürfte Endkunden letztlich zugutekommen.

    Ein Branchenriese steht hinter dem Broker nicht: Bei der CySEC sind lediglich zwei auf den Namen der Nextrade Worldwide Limited vermerkte Domains hinterlegt – Stockpair.com ist die einzige, die zum Zeitpunkt dieses StockPair Erfahrungsberichts aktiv betrieben wurde. Der Broker bietet keine White Label Lizenzen an und ist damit ein Nischenanbieter mit hauseigener Entwicklungsabteilung.

    Der Broker investiert – wie auch viele Wettbewerber – in Werbung mit Prominenten. Eine entsprechende Kooperation besteht z. B. mit dem früheren DFB Nationalspieler Lothar Matthäus. Ob derlei Maßnahmen im Test positiv oder negativ bewertet werden, liegt im Auge des Betrachters. Beleg für eine gewisse Finanzstärke ist Sponsoring in jedem Fall.

    StockPair-Matthäus-Sponsoring

    StockPair wirbt mit Lothar Matthäus

    11. Fazit und abschließende StockPair Bewertung

    Der Handel mit Binären Optionen ist keine Geldanlage wie jede andere. Anleger sollten sich insbesondere des Totalverlustrisikos bewusst sein. Der gesamte Einsatz in einer einzelnen Binären Option und mithin auch das gesamte auf ein Handelskonto eingezahlte Geld können bei einer nicht wie erhofft verlaufenden Marktentwicklung vollständig verloren gehen. Das Totalverlustrisiko ist keine rechtliche Fußnote, sondern real. Engagements in binären Optionen sollten sich auf Mittel beschränken, deren vollständiger Verlust finanziell ohne Einschränkungen an anderer Stelle zu verkraften ist.

    StockPair unterscheidet sich in einigen Punkten von der Konkurrenz. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die selbstentwickelte und nicht über White Label Lizenzen beschaffte Handelsplattform und die Handelsarten, die sich mit Knock-in/Knock-out sowie fixen und variablen Paaren von vielen Wettbewerbern abheben. Im Hinblick auf Renditen, Gebühren, Regulierungsumfeld und Einlagensicherung entspricht das Angebot weitgehend Branchenstandards. Positiv hervorzuheben sind der Verzicht auf Auszahlungsgebühren, die Cashbackangebote und die Handelsoberfläche. Ausbaufähig ist insbesondere das Ausbildungsangebot. Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene können Erfahrungen mit StockPair machen.

    Unsere StockPair Erfahrungen als Testnote: 8/10

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