Binäre Optionen One Touch Strategie: Wetten auf die große Kursbewegung

Trader-Phantasien mit charttechnischer Substanz unterfüttern

Binäre Optionen One Touch Strategie
Binäre One Touch Optionen sind mit Renditen von 500 % und mehr äußerst reizvoll. Diese Optionsarten sind Wetten auf unwahrscheinliche Ereignisse. Eine Binäre Optionen One Touch Strategie setzt neben Leidensfähigkeit deshalb auch eine konkrete Vorstellung darüber voraus, wie große Kursbewegungen frühzeitig antizipiert werden können.

  • One Touch Optionen bieten Renditen von 500 % und mehr
  • Der Preis für die Rendite ist eine sehr geringe Gewinnwahrscheinlichkeit
  • Trader müssen nach Charts suchen, die 1-2 Ereignisse vor einem großen Ausbruch stehen

Binäre One Touch Optionen üben auf spekulative Trader einen großen Reiz aus – was angesichts von Ablaufrenditen im Bereich von mehreren hundert Prozent kaum verwundern kann. Um eine Binäre Optionen One Touch Strategie entwickeln zu können, bedarf es zunächst eines weitergehenden Verständnisses für die Funktionsweise der Kontrakte.

Inhaltsverzeichnis
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    1. Die Grundlagen: Wie funktioniert eine One Touch Option

    • Die Rendite wird bei einmaligem Berühren der Barriere ausgezahlt
    • Große Abstände, kurze Laufzeit und niedrige Volatilität begünstigen die Rendite
    • No Touch Optionen sind das Gegenstück zu One Touch Optionen
    • One Touch Optionen sind „at hit“ single barrier options
    • No Touch Optionen sind “at expiry” single barrier options
    • Bei Renditen jenseits von 100 % kann auf Volatilität spekuliert werden
    • Die Rendite wird ausgezahlt, wenn die Barriere einmalig berührt wird

    Eine One Touch Option bezieht sich wie jede Binäre Option auf einen bestimmten Basiswert, zum Beispiel den DAX, Gold oder Rohöl. Jede Option ist zudem mit einer festgelegten Laufzeit ausgestattet, die je nach Anbieter und Kontrakt zwischen ca. einer Woche und zwei Jahren angesetzt sein kann.

    Die dritte und entscheidende Komponente ist die Barriere: Wird diese während der Laufzeit durch den Basiswert zu irgendeinem Zeitpunkt berührt oder überschritten, wird die Option mit der vereinbarten Rendite zurückgezahlt. Kommt es zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit zu einer Überschreitung der Barriere, verfällt die Option wertlos.

    Die Barriere kann über oder unter dem Kurs angesetzt sein, zu dem der Basiswert zum Zeitpunkt der Eröffnung einer Position notiert. Die Renditen von One Touch Optionen sind zumindest optisch attraktiv und reichen bis hin zu 500 % und mehr. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass diese Renditen der Preis für eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit sind. Doch wie genau wird die Rendite bestimmt?

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    Von diesen Faktoren hängt die Höhe der Rendite ab

    Wovon die Rendite einer One Touch Option abhängt, lässt sich intuitiv nachvollziehen. Erstens ist die Distanz zwischen Barriere und aktuellem Kurs des Basiswertes entscheidend. Je größer diese Distanz ist, desto stärker muss eine Kursbewegung ausfallen, damit die Option im Gewinn abläuft.

    Da es während der Laufzeit zu einer bestimmten Kursbewegung kommen muss, fällt die Rendite umso höher aus, je kürzer die Laufzeit ist. Auch das lässt sich intuitiv nachvollziehen: Bleibt weniger Zeit um etwas zu „schaffen“, ist das Risiko eines „Scheiterns“ größer.

    Volatilität-Modell-Schaubild

    Die Volatilität hat Einfluss auf die Rendite bzw. den Preis einer Option (hier: klassisches Optionspreismodell für gewöhnliche Optionen)

    Die dritte maßgebliche Komponente für die Bestimmung der Rendite ist die Marktvolatilität. Diese ist definiert als die Schwankungsintensität des Marktes. Angenommen, der DAX notiere bei 10.000 Punkten und die Barriere einer Option liege bei 10.500. Es liegt nahe, eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit zu vermuten, wenn der Markt aktuell stark schwankt. Bewegen sich die Kurse dagegen impulslos und nur geringfügig in die eine oder andere Richtung, erscheint die Distanz unter diesen Umständen kaum zu überbrücken. Kurzum: Je höher die Volatilität, desto geringer die Rendite.

    Neben diesen objektiven Einflussgrößen spielt auch die Quotierungspolitik des Brokers eine Rolle. Dieser kann zur finanzmathematisch fairen Rendite mehr oder weniger große Abschläge vornehmen.

    Kurzfazit: Eine One Touch bietet eine umso höhere Rendite, je größer die Distanz zum Basiswert, je kürzer die Laufzeit und je niedriger die Volatilität ist.

    No Touch Optionen sind das Gegenstück zu One Touch Optionen

    Das Gegenstück zu One Touch Optionen sind No Touch Optionen. Auch hier entscheidet eine Barriere über den Verlauf der Option. Der Markt darf diese aber im Gegensatz zur One Touch Option während der vereinbarten Laufzeit NICHT berühren. Kommt es zu einer Berührung der Barriere, verfällt die Option sofort wertlos.

    Diese umgekehrten Vorzeichen wirken sich auch auf die Rendite aus. Eine hohe Volatilität führt bei No Touch Optionen zu einer hohen Rendite: Wer in einem schwankenden Marktumfeld darauf wettet, dass der Markt ein bestimmtes Kursniveau nicht erreicht, geht ein größeres Risiko ein als in einem ruhigen Marktumfeld.

    Eine große Distanz zwischen Basiswert und Barriere mindert die Rendite. Da die Option zu jedem Zeitpunkt bis zur Fälligkeit wertlos verfallen kann, verlängert eine lange Laufzeit die Rendite.

    At hit und at expiry – eine andere Terminologie für Touch Optionen

    Wenn Sie sich bei Brokern wie zum Beispiel BDSwiss, anyoption oder 24Option über den Handel mit digitalen Optionen informieren, stoßen sie fast immer auf dieselbe Terminologie. Die oben skizzierten Handelsarten werden dort als One Touch bzw. No Touch Optionen bezeichnet.

    Wenn sie sich außerhalb der Anbieter und mit diesen verbundenen Informationsquellen mit Binären Optionen auseinandersetzen (zum Beispiel Lehrbücher über Optionen), stoßen Sie auf eine andere Terminologie. Hier werden diese Optionen als Barrier Optionen bezeichnet.

    Da nur eine Barriere „im Spiel“ ist, handelt es sich um Single Barrier Optionen. Eine One Touch Option ist definitionsgemäß einer „at hit“ Single Barrier Option. Der Grund: Der Eintritt des Basisereignisses kann nur durch den Marktverlauf, nicht aber durch den bloßen Ablauf der Option ausgelöst werden.

    Bei No Touch Optionen handelt sich um „at expiry“ Single Barrier Optionen. Das Basisereignis kann nicht durch Marktbewegungen, sondern nur durch den Ablauf der Option ausgelöst werden.

    Überlegungen zur Entwicklung einer speziellen One Touch Strategie

    • Es geht um die Antizipation unwahrscheinlicher Ereignisse
    • Es gilt, nach Indizien für größere Kursbewegungen zu suchen
    • Kreuzwiderstände und Umkehrformationen sind mögliche Kandidaten

    Wie muss eine Binäre Optionen One Touch Strategie konzipiert sein? Wenn Sie mit diesem Optionstyp handeln, setzen Sie auf den Eintritt unwahrscheinlicher Ereignisse. Bei fast allen Brokern sind die Barrieren so weit vom Basiswert entfernt, dass größere Kursbewegungen notwendig sind. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich in dieser Konstellation optisch sehr attraktive Renditen gestalten lassen.

    Eine Binäre Optionen One Touch Strategie muss demnach Kriterien entwickeln, anhand derer nach Indizien für größere Kursbewegungen gesucht wird. Einfach nur eine Option zu kaufen und zu hoffen, dass durch den Eintritt eines unerwarteten Ereignisses plötzlich die Kurse stark steigen oder fallen, kommt blindem Wetten gleich und wird nicht zum Erfolg führen.

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    2. Charttechnische Konstellationen, an die sich größeres anschließen könnte

    Es liegt nahe, eine Binäre Optionen One Touch Strategie aus der Suche nach charttechnischen Ereignissen abzuleiten. Letztlich bleibt aufgrund der Anforderung an die zu antizipierende Kursbewegung nur das frühzeitige Spekulieren auf größere charttechnische Ausbrüche (oder einen allgemeinen und hinsichtlich der Richtung nicht definierten Anstieg der Volatilität, siehe unten).

    Eine Möglichkeit dazu bieten Schulter-Kopf-Schulter-Formationen. Diese treten nach Aufwärts- und Abwärtstrends als Umkehrformationen auf. Das dadurch charttechnische unterstellte Kursziel errechnet sich aus der Distanz zwischen der Spitze des Kopfes und der Nackenlinie und wird bei einer oberen Umkehrformationen von dieser subtrahiert, um das Zielkursniveau zu bestimmen.

    Schulter-Kopf-Schulter-Formation

    Sie können einerseits auf den Bruch der Nackenlinie warten und dann eine Option kaufen. Hier gilt es allerdings einzuwenden, dass im Umfeld eines Ausbruchs die Volatilität typischerweise stark ansteigt. Dies führt zu sinkenden Renditen von One Touch Optionen. Denkbar wäre deshalb eine Binäre Optionen One Touch Strategie, bei der Ausbrüche in einem relativ frühen Stadium antizipiert werden.

    SKS-Formation-Schaubild

    SKS-Formationen können für One Touch Strategien geeignet sein

    So könnte im Fall einer oberen Schulter-Kopf-Schulter-Formation bereits bei der Ausbildung der zweiten Schulter eine Option mit einer weit unter dem aktuellen Kursniveau angesetzten Barriere erworben werden. Kommt es dann tatsächlich zum Ausbruch, ist deren Erreichen möglicherweise realistisch. Selbstredend steigt bei einem frühen Einstieg die Gefahr eines gar nicht stattfinden Ausbruchs und einem damit einhergehenden Totalverlust. Das ohnehin bei allen Formationen bestehende Risiko von Fehlausbrüchen mindert die Chancen zusätzlich.

    Unabhängig von den gewählten Einstiegsvoraussetzungen wird jede Binäre Optionen One Touch Strategie notwendigerweise mit einer überschaubaren Trefferquote leben müssen. Das ist zu verschmerzen, weil sich mit den hohen Renditen der erfolgreichen Trades mehrere Verluste amortisieren lassen. Wer angesichts längerer Verlustserien schnell nervös wird, ist mit One Touch Optionen allerdings auf dem falschen Weg.

    Kreuzwiderstand

    Eine weitere denkbare Konstellation sind Kreuzwiderstände. Ein Kreuzwiderstand ist definiert als die Kombination eines horizontalen Widerstands und einer signifikanten Linie, die auf demselben Niveau als Widerstand fungiert. Kreuzwiderstände treten häufig längere Zeit nach dem Bruch eines bedeutenden Trends auf.

    Kreuzwiderstand-Chart-Candlestick

    Kreuzwiderstände können nach Durchbruch große Kurspotenziale indizieren

    Für Widerstände gilt: Je signifikanter sie sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Überwindens durch den Markt. Gleichsam gilt: Je signifikanter ein überwundener Widerstand ist, desto größer ist das anschließende Kurspotenzial in Ausbruchsrichtung.

    Hier gilt, was auch für die Schulter-Kopf-Schulter-Formation gilt: Einerseits ist es möglich, den erfolgreichen Ausbruch abzuwarten und im Nachgang auf eine sich anschließende, größere Kursbewegungen zu spekulieren. Im Umfeld des Ausbruchs kommt es aber auch bei Kreuzwiderständen typischerweise zu einer Volatilität, wodurch die Renditen zurückgehen.

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    Den Spieß umkehren: spekulieren auf Fehlausbrüche

    Mit No Touch Optionen können Sie auf Fehlausbrüche spekulieren. Die Rendite dieser Kontrakte steigt ceteris paribus mit der Marktvolatilität. Kommt es im Umfeld eines signifikanten charttechnischen Ausbruchs zu einem deutlichen Anstieg der Marktvolatilität, können Sie mit einer geeigneten Barriere auf einen Fehlausbruch wetten. Komplettiert der Markt den angedeuteten Ausbruch dann tatsächlich nicht, profitieren Sie von der Berechnung der Optionsrenditen.

    Warnung I: Sie handeln gegen alle anderen

    Wenn Sie sich auf Strategien solcher Bauart einlassen, handeln sie gegen die vorherrschende Meinung nahezu aller anderen Marktteilnehmer. Es hat seinen Grund, dass die Renditen von One Touch Optionen mit weit entfernten Barrieren so hoch sind: In aller Regel kann der Broker die Optionsprämie in voller Höhe vereinnahmen.

    Hier gibt es eine Denkfalle. Treten unwahrscheinliche Ereignisse ein, erscheinen sie im Nachgang oft als deutlich leichter vorhersagbar als es tatsächlich der Fall war. Vielleicht denken Sie heute, dass es gar nicht so schwer gewesen wäre, für das Jahr 2016 Donald J. Trump als US Präsident, den „Brexit“ und Leicester City als Fußballmeister vorherzusagen. Schließlich gab es für alle drei Ereignisse schon zu Beginn des Jahres in irgendeiner Form Signale.

    Die Zeitung „die Welt“ berichtete am Morgen des 9. November (Donald Trump war gerade zum US Präsidenten gewählt worden) über einen britischen Buchmacher, der die Quoten für eine hypothetische, retrospektive Dreierwette berechnet hatte:

    „Das beste Beispiel lieferte am Mittwoch der englische Wettanbieter Coral. Die Buchmacher twitterten die Kombination aus drei verschiedenen äußerst unwahrscheinlichen Tipps von Ereignissen aus dem Jahr 2016. Wer in Kombination darauf gesetzt hätte, dass der krasse Außenseiter Leicester City tatsächlich englischer Fußballmeister wird, dass die Engländer sich für den Brexit entscheiden und dass Donald Trump US-Präsident wird, hätte laut Coral aus fünf englischen Pfund 15,1 Millionen gemacht. Aber einen solchen wagemutigen Tipper dürfte man wohl vergeblich suchen.“

    Wette-Trump-Brexit-Leicester

    Aus 5 GBP 15,1 Mio. GBP – Beispiel für unwahrscheinliches Ereignis

    5,1 Millionen GBP Gewinn bei fünf Pfund Einsatz: Diese Rendite lässt sich mit One Touch Optionen zugegebenermaßen nicht erreichen. Entscheidend an diesem realen Beispiel ist die Denkfalle, in die Trader leicht treten. In einem Gemisch aus zu viel Optimismus, Hoffnung, Ehrgeiz und schlicht unzutreffende formaler Betrachtung werden die Chancen auf den Eintritt bestimmter Ereignisse zu hoch eingeschätzt.

    Warnung II: Verluste sind die Regel

    Wenn Sie One Touch Optionen handeln, müssen sie auch lange Verlustserien ertragen können. Trauen Sie sich das nicht zu, eignen sich andere Strategien mit einem anderen Payoff Profil besser. Gehen Sie zudem keinesfalls davon aus, dass eine lange und teure Verlustserie irgendwann durch eine Reihe hochprofitabler Trades ausgeglichen wird. Das ist möglich, aber alles andere als sicher.

    Die Trefferquote entscheidet

    Rechnen Sie sich selbst aus, welche Trefferquote sie benötigen. Wenn Sie für 100 EUR Einsatz im Erfolgsfall 600 EUR zurückbekommen und im Verlustfall den gesamten Einsatz verlieren, setzen Sie für Ihre ersten 100 Trades insgesamt 10.000 EUR ein. Sie müssen mindestens 17 dieser 100 Transaktionen mit einem Gewinn abschließen, um im „grünen Bereich“ zu agieren. Eine Trefferquote von 17 % ist angesichts der sehr niedrigen einzelnen Eintrittswahrscheinlichkeiten ausgesprochen anspruchsvoll.

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    3. Spekulation auf Volatilität

    Eine Alternative bzw. Ergänzung zur Spekulation auf signifikante charttechnische Ereignisse ist die Spekulation auf Volatilität. Solche Strategien werden auch in klassischen Optionshandel angewandt und basieren auf der Möglichkeit, mit einer Option mehr als 100 % Rendite zu erzielen, während der maximale Verlust auf 100 % begrenzt ist.

    Angenommen, der DAX notiert bei 10.000 Punkten. Sie kaufen zwei One Touch Optionen: Eine mit einer Barriere bei 11.000 Punkten und eine mit einer Barriere bei 9.000 Punkten. Beide Optionen weisen eine Rendite in Höhe von 500 % im Gewinnfall auf und laufen einen Monat lang.

    Straddle-Strategie-Schriftzug-anyoption

    Spekulation auf Volatilität wird auch als „Straddle“ bezeichnet

    In diesem Fall spekulieren Sie nicht darauf, dass der Markt steigt oder fällt. Sie spekulieren einzig und allein auf Kursschwankungen – egal in welche Richtung. Fallen die Kursschwankungen in eine Richtung stark genug aus, erhalten Sie aus zum Ablauf der entsprechenden Option 600 EUR. Diesen stehen 200 EUR Einsatz (100 für jede Option) gegenüber.

    Spekulationen auf ansteigende Volatilität können erfolgversprechend sein, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind. Erstens sollte die Volatilität zum gegenwärtigen Zeitpunkt niedrig sein. Zweitens sollten wichtige Ereignisse anstehen, deren Ausgang die Situationsbewertung durch die Marktteilnehmer maßgeblich beeinflussen kann. Dazu zählen zum Beispiel sehr wichtige Konjunkturdaten, Zinsentscheidungen der Notenbanken usw.

    Wichtig: Der Markt darf von den Ereignissen keine größeren Verwerfungen erwarten. Stattdessen müssen diese Verwerfungen plötzlich eintreten, etwa durch ein überraschend schwaches Wirtschaftswachstum etc. Erwartet der Markt für bestimmte Ereignisse und Veröffentlichungen einen großen Unsicherheitsbereich, schlägt sich die in einer höheren Volatilität nieder

    4. Exkurs: Sind Barrier Optionen nur für Zocker?

    Barrier Optionen werden mitunter als besonders spekulativ kritisiert. Das trifft auf One Touch Optionen auch zweifelsfrei zu. Allerdings kommen Optionen dieses Typs auch bei Anlagezertifikaten mit einem ganz anderen Risikoprofil zur Anwendung. Ein Beispiel dafür sind Bonuszertifikate.

    Bonuszertifikat-Performance-Schaubild

    Auch bei Anlagezertifikaten spielen Digitaloptionen eine Rolle

    Diese Zertifikate werden – etwas vereinfacht dargestellt – aus einer Longposition im Basiswert (z. B. DAX) und einer No Touch Option zusammengesetzt. Die Barriere der No Touch Option liegt unter dem Marktkurs zum Zeitpunkt des Fixings. Wird die Barriere zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit verletzt, erhält der Inhaber des Bonuszertifikats eine garantierte Bonusrendite. Nicht das Prinzip von Barrier Optionen, sondern ihre Parameter sind wesentlich für das Risiko.

     

    Fazit

    One Touch Optionen bieten sehr hohe Renditen und sind dementsprechend riskant. Strategien können entweder wichtige charttechnische Ereignisse wie zum Beispiel im Zusammenhang mit Kopf-Schulter Formationen oder Kreuzwiderständen zu antizipieren versuchen oder auf einen deutlichen Anstieg der Volatilität setzen. Über den Erfolg entscheidet letztlich die Trefferquote. Für Trader ohne Leidensfähigkeit sind die Strategien nichts.

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