Binäre Optionen Betrug: So schließen Sie Abzocke aus

Mit Branchenkenntnis die Spreu vom Weizen trennen

Binäre Optionen Betrug
Binäre Optionen sind ein sehr leicht zugängliches und deshalb ausgesprochen populäres Finanzinstrument. Es kann deshalb kaum verwundern, dass in der Branche auch einige schwarze Schafe ihr Unwesen treiben. Dieser Leitfaden mit Hintergrundinformationen über die Branche hilft Ihnen, Abzockern zuverlässig aus dem Weg zu gehen.

  • Broker sollten innerhalb der EU reguliert sein
  • Der Regulierungsstatus lässt sich bei Behörden online nachvollziehen
  • Ob eine bestimmte Website zu einem Broker gehört, ist ebenfalls einsehbar
  • Blacklists von Finanzbehörden warnen vor Betrug und Auffälligkeiten
  • Eine finanzstarke Eigentümerstruktur ist ein gutes Zeichen
Inhaltsverzeichnis

     

    1. Was kann auf einen unseriösen Hintergrund hindeuten?

    Um solide Informationen bezüglich der Integrität eines Brokers zu erhalten, ist zumeist ein Blick hinter die Kulissen des Unternehmens erforderlich. Gerade im Bereich der Binären Optionen lassen sich fragwürdige Absichten keinesfalls zuverlässig an der Qualität des Internetauftritts ausmachen. Einerseits weisen bedauerlicherweise auch die deutschen Übersetzungen größerer Broker Schwächen auf, andererseits können auch unseriöse Betreiber eine professionelle Arbeit entwickeln (lassen).

    Der äußere Eindruck reicht deshalb nicht. Stattdessen gilt es, zumindest im Vorfeld größerer Einzahlungen einige Rückversicherungen einzuholen und einen kleinen Katalog mit Warnhinweisen abzuarbeiten. Dieser Katalog betrifft den Regulierungsstatus, die Eigentümerstruktur des Unternehmens, bisherige Auffälligkeiten und die Verfügbarkeit bestimmter Dokumente.

    Warnsignal I: Der Broker ist nicht reguliert

    • Stellen Sie mit einer Abfrage fest, ob eine Regulierung besteht
    • Stellen Sie sicher, dass eine bestimmte Website auch tatsächlich zum Broker gehört

    Das wichtigste Warnsignal ist ein fehlender bzw. unklarer Regulierungsstatus. Die meisten Vorfälle im Zusammenhang mit Binäre Optionen Betrug entfallen auf Broker ohne Regulierung innerhalb der Europäischen Union. Regulierungen außerhalb der Europäischen Union sind nicht zwingend ein Ausschlussgrund, sollten aber vor allem in Kombination mit einer nicht-professionellen Eigentümerstruktur als Alarmsignal interpretiert werden.

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    Hat ein Broker seinen Sitz in der Europäischen Union, muss auch eine Lizenz einer nationalen Regulierungsbehörde vorliegen. Oft handelt es sich dabei um die zypriotische CySEC oder die britische FCA. Liegt eine Lizenz vor, wird der Regulierungsstatus in aller Regel auch angegeben, etwa im Footer der Seite oder unter einem eigenen Menüpunkt. Dazu sind dann die zuständige Behörde und die Lizenznummer sichtbar.

    Damit sollten sich Trader aber nicht zufriedengeben. Bevor eine größere Einzahlung zugunsten eines Brokers getätigt wird, ist ein Blick in die Datenbanken der Regulierungsbehörden empfehlenswert. Dort kann nachgeprüft werden, ob tatsächlich eine Lizenz existiert. Darüber hinaus lässt sich über die Datenbanken schnell herausfinden, ob eine bestimmte Domain einem regulierten Broker zuzuordnen ist oder nicht. Will ein dubioser Anbieter mit Binären Optionen Abzocke betreiben, könnte zum Beispiel schlicht behauptet werden, eine Domain im Auftrag eines regulierten Brokers zu betreiben, ohne dass dies der Wahrheit entspricht.

    CySEC-Abfrage

    Abfrage bei der CySEC

     

    Unregulierte Anbieter sind in der EU nicht zur Entgegennahme von Kundengeldern berechtigt. Zumeist trennen diese Anbieter Kundengelder und Betriebsvermögen auch nicht. Zudem besteht keinerlei Transparenz im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit. So lässt sich zum Beispiel kaum ermitteln, ob Gewinne auffällig hoch ausfallen und Kunden möglicherweise übervorteilt werden. Auch Dokumentationen im IT-Bereich, anhand derer unseriösen Anbietern ein Binäre Optionen Betrug nachgewiesen werden könnte, werden zumeist unterlassen. Kurzum: wer sich auf einen nicht regulierten Broker einlässt, überweist Geld in eine Blackbox. Es kann prinzipiell gut gehen, ein de facto Totalverlust ganz ohne jegliche Chance auf Gewinne im Handel ist jedoch ebenso möglich.

    Warnsignal II: Der Broker steht auf einer schwarzen Liste

    • Behörden wie z. B. die AMF veröffentlichen „schwarze Listen“
    • Prüfen Sie, ob die Homepage eines Brokers dort aufgeführt ist

    Aufsichtsbehörden wie zum Beispiel die französische AMF führen „schwarze Listen“, auf denen Marken und Domains gelistet werden, unter denen unseriöse Anbieter Binäre Optionen Abzocke betreiben. Prüfen Sie vor der Einzahlung auf jeden Fall, ob ein Anbieter bereits bei einer Behörde aufgefallen ist. Ein Vermerk auf einer solchen schwarzen Liste ist nicht zwingend mit einem gerichtsfest nachgewiesenen Betrug gleichzusetzen, sollte für Privatanleger jedoch ein Ausschlussgrund sein. Es gibt genügend Anbieter, die zu keinem Zeitpunkt auffällig wurden und stets ausschließlich im Rahmen der verliehenen Lizenzen agieren. Warum also ein Risiko eingehen?

    AMF-Blacklist-Hinweis

    Schwarze Listen werden z. B. von der AMF veröffentlicht

     

    Warnsignal III: Dokumente sind nicht abrufbar

    • Es gibt zwar einen Menüpunkt „Regulierung“, der aber keine Dokumente erhält
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    Kennen Sie die Empfehlung der Polizei zum Verhalten an Geldautomaten? Zum Zwecke der Betrugsprävention werden Bankkunden aufgerufen, an der Tastatur, dem Kartenschlitz und weiteren Bestandteilen des Automaten zu rütteln. Dadurch fallen Manipulationen im besten Fall auf, bevor es zum vollendeten Betrug kommt.

    Eine ganz ähnliche Empfehlung gilt für die Webseiten von Binäre Optionen Betreibern. Betrüger kalkulieren damit, dass nur ein kleiner Teil der Interessenten den Angaben tatsächlich auf den Grund geht. So könnte zum Beispiel eine falsche Lizenznummer angegeben werden: Nur sehr wenige potentielle Kunden werden die obigen Empfehlungen berücksichtigen und zuvor eine Datenbankabfrage durchführen.

    Genauso verhält es sich mit Dokumenten zur Regulierung. Bei unseriösen Anbietern findet sich oft ein eigener Menüpunkt dafür. Wer darauf klickt, sieht wiederum unverdächtige PDF Dokumente. Werden diese allerdings öffnet, findet der Besucher sachfremde- oder Alibitexte vor, in denen gerade nicht die versprochenen Informationen zur Regulierung aufzufinden sind.

    Seriöse Betreiber würden einen derartigen Fauxpas schon allein durch Abmahnungen von der Konkurrenz teuer bezahlen. Unseriösen Betreibern machen die Rechtsabteilungen anderer Broker und die Regulierungsbehörden wenig Angst, da sie im Zweifel sowieso nicht greifbar sind. Klicken Sie deshalb alle wichtigen Dokumente an und vergewissern Sie sich, dass diese auch tatsächlich verfügbar und inhaltlich stimmig sind. Ist dies nicht der Fall, verlassen Sie die Homepage und melden Sie die Auffälligkeit an eine Finanzaufsichtsbehörde.

    Warnsignal IV: Wechselhafte Historie und finanzschwache Eigentümer

    Googeln Sie Marken und URLs eines Anbieters. Oft finden sich in den Suchergebnissen Hinweise darauf, dass eine URL bereits von verschiedenen Unternehmen betrieben wurde. Vergewissern Sie sich dann, dass keines dieser Unternehmen auf einer schwarzen Liste vermerkt ist.

    Generell ist eine wechselhafte Historie kein gutes Zeichen. Will ein unseriöser Betreiber mit Binäre Optionen Abzocke Geld verdienen, könnte er auf die Idee kommen, eine nicht mehr gebrauchte Handelsmarke der seriösen Konkurrenz zu erwerben. Mit dem Vertrauen dieser Marke lassen sich auch im Graubereich höhere Umsätze erzielen. Zudem wird ein erheblicher Teil der Interessenten gar nicht wissen, dass die Marke zwischenzeitlich den Eigentümer gewechselt hat.

    Ein weiteres Alarmsignal sind finanzschwache Eigentümer. Es versteht sich von selbst, dass hinter einem Unternehmen aus dem Finanzsektor auch finanzstarke Aktionäre stehen sollten. Wenig vertrauenerweckend sind deshalb Firmengründungen mit sehr niedrigem Stammkapital, das im Extremfall noch nicht einmal eingezahlt wird.

    Eine mögliche Betrugsmasche besteht etwa darin, ein gewöhnliches Unternehmen ohne Lizenz für den Finanzbereich zu gründen. In diesem Fall kann es ein bis zwei Jahre dauern, bis die zuständigen Behörden erste Dokumente und Nachweise über die Geschäftstätigkeit einfordern. Für diesen Zeitraum kann gegenüber arglosen Interessenten mit einem Handelsregistereintrag geworben werden, der einer näheren Überprüfung schon allein aufgrund der fehlenden Broker Lizenz jedoch nicht standhalten kann.

    UK-HRG-Stammkapital

    Ein „Broker“ hat das Stammkapital nicht eingezahlt? Finger weg!

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    2. Wie funktioniert „Abzocke im Kleingedruckten“?

    Abzocke hat zwei Gesichter. Erstens können Betreiber, wie in den obigen Beispielen dargestellt, gegen Gesetze und Auflagen verstoßen und ihre Kunden dadurch schlicht betrügen. Zweitens ist Abzocke auch durch eine unangemessene Übervorteilung möglich. Denkbar sind insbesondere überhöhte Auszahlungs- und Inaktivitätsgebühren, unangemessen niedrige Renditen, extrem hohe Kosten für Handelsoptionen und unfaire bzw. intransparente Abrechnungskurse.

     

    Überhöhte Auszahlungsgebühren

    • Achten Sie vor der Kontoeröffnung auf Mindestauszahlung und Auszahlungsgebühren

    Es gibt für Broker zwei Möglichkeiten, an Auszahlungen von Kundengeldern zu verdienen. Erstens kann eine Mindestauszahlung festgelegt werden, bei deren Unterschreiten der Auszahlungsantrag schlicht abgelehnt wird. In Kombination mit den Inaktivitätsgebühren (siehe nächster Abschnitt) führt dies dazu, dass Kontoinhaber entweder weitere Trades abschließen, Geld einzahlen oder den Verfall des Guthabens durch Inaktivitätsgebühren mit ansehen müssen.

    Zweitens können hohe Entgelte für Auszahlungen verlangt werden – etwa 30 EUR oder 50 EUR für jeden Auftrag. Dabei handelt es sich um interne Gebühren der Broker und nicht um Bankgebühren. Letztere fallen bei einigen Anbietern (insbesondere solchen aus Übersee) zusätzlich an, wenn die gewählte Banküberweisung eine Kostenaufteilung zwischen Sender und Empfänger vorsieht.

    Achten Sie vor der Eröffnung eines Handelskontos deswegen auf die Auszahlungsmodalitäten. Im besten Fall ist zumindest eine Auszahlung pro Kalendermonat gänzlich kostenlos. Zudem sollte keine bzw. nur eine sehr geringe Mindestauszahlung von zum Beispiel 10 EUR oder 20 EUR vorgesehen sein.

    Überhöhte Inaktivitätsgebühren

    • Faire Broker informieren frühzeitig und verlangen wenig

    Die meisten Binäre Optionen Broker verlangen Inaktivitätsgebühren. Die Entgelte werden mit der Aufrechterhaltung der Kundenbeziehung auch im Fall andauernder Inaktivität des Kunden gerechtfertigt. Gegen moderate und fair umgesetzte Inaktivitätsgebühren ist in der Tat wenig einzuwenden, da gänzlich desinteressierte Kunden schließlich zu einer Kündigung greifen und ihre Gelder abziehen können.

    Es gibt allerdings zwei Indizien dafür, dass Broker Inaktivitätsgebühren nicht zur Kostendeckung, sondern zur Gewinnerzielung einsetzen. Ein Indiz dafür ist die unangemessene Höhe solche Entgelte. Während einige Broker zum Beispiel 5 EUR pro Monat verlangen, fallen bei anderen Anbietern 50-100 EUR oder sogar noch höhere Entgelte an. In dieser Höhe lassen sich die Gebühren keinesfalls durch Kosten für die Kontoführung rechtfertigen.

    Ein zweites Indiz ist der detaillierte Ablauf bei der Festsetzung der Gebühr. Faire Broker warnen ihre Kunden vor (!) der ersten Belastung der Gebühr auf dem Konto durch eine E-Mail vor. Wird die Inaktivitätsgebühr erstmalig nach 120 Tagen ohne Aktivität belastet, könnte zum Beispiel nach 115 Tagen eine Warnung erfolgen. Die verbleibende Zeit würde ausreichen, um das Konto zu kündigen oder zu reaktivieren. Stattdessen informieren viele Broker ihre Kunden erst nach (!) der ersten Belastung der Gebühr. Fällt die Gebühr zugleich recht hoch aus, steht der Verdacht im Raum, das Entgelt würde als willkommene Zusatzeinnahme betrachtet und sollte durch eine frühzeitige Warnung des Kunden nicht gefährdet werden.

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    3. Wie können Broker ihre Kunden im Handel übervorteilen?

    Die Grenzen zwischen einem juristisch relevanten Binäre Optionen Betrug und einer Übervorteilung der Kunden verlaufen vor allem im aktiven Handel fließend. Übervorteilung ist durch unangemessen niedrige Renditen, hohe Kosten für Handelsoptionen wie zum Beispiel die vorzeitige Schließung von Kontrakten sowie unfaire Abrechnungskurse denkbar.

     

    Unangemessen niedrige Renditen

    Es gibt ein Maßstab für faire Ablaufrenditen, der sich aus den finanzmathematischen Formeln zur Optionspreistheorie und den einzelnen Variablen wie zum Beispiel der Volatilität und der Laufzeit herleiten lässt. Es versteht sich von selbst, dass kein Broker die finanzmathematisch fairen Renditen tatsächlich quotieren kann, da durch Abschläge auf diese Renditen der Deckungsbeitrag erzielt wird. Wäre dies nicht der Fall, müssten explizite Transaktionsgebühren in Rechnung gestellt werden.

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    Wie werden Renditen berechnet? Oft erfordert die Antwort langes Suchen im Kleingedruckten

     

    Wann aber sind Ablaufrenditen unangemessen niedrig? Einen einheitlichen Wert gibt es nicht. Bei einfachen Binären Optionen mit Eröffnung am Geld können Ablaufrenditen unterhalb von 60 % als unangemessen niedrig eingestuft werden. Ein niedriger Ablauf geht mit einer sehr hohen hypothetischen Trefferquote einher. Diese Trefferquote müsste erreicht werden, um die Gewinnschwelle zu erreichen.

    Hohe Kosten für Handelsoptionen

    Immer mehr Broker weichen vom originären 0-1 Prinzip von Digitaloptionen ab und ermöglichen ihren Kunden eine vorzeitige Schließung laufender Kontrakte. Auch das verlängern von Optionen über die ursprüngliche Laufzeit hinaus ist möglich. Die vorzeitige Schließung dient der Gewinnmitnahme bzw. Verlustbegrenzung, das Verlängern dem Vermeiden bzw. Hinauszögern eines drohenden Verlustes.

    Gegen diese neuen Handelsfunktionen ist im Grundsatz nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Das Profil von Binäre Optionen Handelsstrategien verspricht dadurch, stetiger zu werden. Problematisch sind allerdings die recht hohen Kosten. Diese werden entweder in Form einer Gebühr in Rechnung gestellt oder (bei einer vorzeitigen Schließung) durch einen Abschlag auf den finanzmathematisch fairen Optionspreis erreicht. Bei einigen Anbietern können die Entgelte bzw. Abschläge so hoch ausfallen, dass eine Übervorteilung vorliegt.

    Unfaire Abrechnungskurse

    Ob eine Binäre Option beim Ablauf im Geld notiert (und mit Rendite zurückgezahlt wird) oder mit einem Totalverlust abgerechnet wird, entscheidet der Abrechnungskurs des Basiswertes. Faire Abrechnungskurse erfüllen mehrere Bedingungen:

    • Auf alle Kontakte wird der gleiche Abrechnungskurs angewandt
    • Die Herleitung des Kurses ist eindeutig
    • Der Kurs liegt möglichst nah an der Preisbildung der Referenzbörse

    Den Angaben zur Kursstellung in den Geschäftsbedingungen und Risikohinweisen ist zumeist nicht zu entnehmen, wie genau ein Abrechnungskurs festgelegt wird. Räumt sich Broker das Recht ein, den Kurs aus einem Korb von Kursen zu bilden, ist dies bereits ein Alarmsignal. So könnte der Broker Geld- und Briefkurse von mehreren Handelsplätzen heranziehen und durch einen Algorithmus jeweils denjenigen auswählen, der den höchsten Gewinn verspricht.

    Die Herleitung des Kurses sollte eindeutig sein. So könnte zum Beispiel das arithmetische Mittel aus Geld- und Briefkurs der Börse ermittelt werden, für die am betreffenden Handelstag im betreffenden Basiswert der höchste Handelsumsatz verzeichnet wurde. Solche Regelungen sollten zusätzlich Angaben zu Rundungsvorgängen enthalten.

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    4. Ein Blick hinter die Kulissen einer boomenden Branche

    Binären Optionen wird auffällig häufig nachgesagt, attraktiv für Betrüger und Anbieter im Graubereich zu sein. Dieser Vorwurf ist nur bedingt haltbar, wenn er ausschließlich auf Anbieter mit EU Lizenz angewandt wird. Die Ambivalenz der Branche dürfte zur einen großen Teil ein Resultat der bislang sehr niedrigen Zutrittshürden zu dem Markt sein. Diese gestatten auch Anbietern von fragwürdiger Qualität und Absicht die Aufnahme von Aktivität. Dieselben Anbieter könnten in etablierten Produkten wie zum Beispiel Aktien oder CFDs https://www.onlinebroker.net/cfd-broker-testsieger/ voraussichtlich keinerlei Sichtbarkeit erreichen.

    Die meisten Broker sind nur für den Vertrieb zuständig

    Die niedrigen Zutrittshürden basieren nicht zuletzt darauf, dass ein Großteil der Broker am Markt streng genommen gar keine Broker sind. Vielmehr handelt es sich um White Label Lizenznehmer einiger großer Plattformen im Hintergrund. Die Plattformen entwickeln die gesamte IT-Infrastruktur und stellen die Kurse und Quoten. Die Lizenznehmer sind lediglich für Vertrieb und Kundenbetreuung unter eigener Marke zuständig und werden für Umsätze provisioniert.

    Eigentümer demonstrieren ihre Finanzstärke durch Sponsoring

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    Broker investieren in Sponsoring, um Finanzstärke unter Beweis zu stellen

    Wenn prinzipiell jeder Webseitenbetreiber den Handel mit binären Optionen anbieten kann, wie lassen sich dann seriöse Finanzunternehmen von Amateuren und Anbietern im Graubereich unterscheiden? Diese Frage haben sich Binäre Optionen Broker mit finanzstarkem Hintergrund auch gestellt. Die Antwort dieser Anbieter: Wer Finanzstärke durch Sponsoring unter Beweis stellt, grenzt sich von finanzschwachen und unprofessionellen Anbietern ab. Das ist der Grund, aus dem mit Boris Becker, Lothar Matthäus, Formel-1-Teams und Fußballklubs geworben wird.

    Fazit

    Wer Abzockern zuverlässig aus dem Weg gehen will, muss auf einen vollständigen Regulierungsstatus innerhalb der EU, eine seriöse Eigentümerstruktur und faire Gebühren achten. Über Datenbanken von Regulierungsbehörden lassen sich der Regulierungsstatus sowie die Validität von Internetdomains leicht prüfen. Lagen in der Vergangenheit bereits auffällige Merkmale vor, ist ein Broker bzw. eine Domain zumeist auf schwarzen Listen vermerkt. Ob es häufige Eigentümerwechsel gab oder die Akteure ansonsten persönlich auffällig sind, lässt sich häufig im Handelsregister nachvollziehen.

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