24Option Paypal: Alles zu Ein- und Auszahlungen bei dem Broker

Gebühren für Ein- und Auszahlungen und weitere Entgelte im Überblick

Bietet 24Option Paypal für Ein- und Auszahlungen an? Welche Einzahlungsmöglichkeiten gibt es sonst noch? Was kosten Auszahlungen? Und wann fällt eine Kontoführungsgebühr an? Diese und weitere Fragestellungen rund um das Kleingedruckte des Brokers werden in diesem Beitrag beantwortet.

  • Einzahlungen sind kostenlos
  • Einzahlungen sind mittels Banküberweisung, Kreditkarte und Internet möglich
  • Für Auszahlungen fallen Gebühren an
Inhaltsverzeichnis
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    1. Welche Einzahlungsmöglichkeiten gibt es?

    Einzahlungen sind mittels Kreditkarte, Banküberweisung, Perfect Money, Skrill, OKPAY, Neteller, Giropay, Sofortüberweisung.de und Paysafecard möglich. Da Skrill und Neteller akzeptiert werden, erwarten viele Kunden, dass 24Option Paypal als Einzahlungsweg akzeptiert. Das war aber bis heute noch nie der Fall. Paypal und ebenso Paydirekt sind bei Binäre Optionen Brokern selten als Zahlungswege anzutreffen.

    Dass 24Option Paysafecard als Einzahlungsmittel akzeptiert, kommt jenen zugute, die Bargeld in Guthaben auf dem Handelskonto umsetzen und zugleich keine sensiblen Daten preisgeben möchten. Mehrere, aber längst nicht alle Broker LINK ZU RATGEBER 27 akzeptieren Einzahlungen auf diesem Weg. Alternativen zu Paysafecard, wie z. B. Barzahlen.de, sind in der Branche bislang nicht existent.

    Von der gewählten Einzahlungsmethode hängt auch ab, wie lange es bis zur Gutschrift des Betrages auf dem Handelskonto dauert. Einzahlungen mittels Kreditkarte und E-Wallet werden in der Regel sofort gutgeschrieben, weil Banküberweisungen kann es bis zu einer Woche dauern. Die meisten Einzahlungsmethoden eigentlich auch für Auszahlungen; ausgenommen sind Giropay, Paysafecard und Sofortüberweisung.de.

    2. Fallen für Einzahlungen Gebühren an?

    Für Einzahlungen verlangt der Broker keine Gebühren. Es können allerdings Entgelte durch Bank, Kartengesellschaft oder Zahlungsdiensteanbieter erhoben werden. Für Einzahlungen mittels Banküberweisungen gilt ein Mindesteinzahlungsbetrag in Höhe von 1.000 USD. Einzahlungen in EUR, GBP und CHF werden zugunsten eines Kontos der Rodeler Limited bei der zypriotischen Eurobank getätigt. Einzahlungen in USD erfolgen zugunsten eines Kontos bei der Unicredit Bank in Rumänien.

    24Option Überweisung Einzahlung

    Einzahlungen per Überweisung sind möglich

     

    Einzahlungen mittels Banküberweisung sind relativ umständlich. Zudem dauert es mehrere Tage, bis das Geld dem Handelskonto gutgeschrieben wird. Die anderen Einzahlungsmethoden versprechen eine sofortige Gutschrift. Überweisungen werden zugunsten eines Kontos bei der Eurobank in Zypern oder zugunsten eines Kontos der UniCredit Bank in Rumänien angewiesen. Kunden müssen ihre Kontonummer im Betreff angeben, damit die Einzahlung zugeordnet werden kann.

    Wichtig: zahlen Sie niemals von Konten Dritter ein, zum Beispiel Freunden oder Bekannten. Einzahlungen von Konten Dritter dürfte der Broker aufgrund der geltenden Gesetze zur Geldwäscheprävention nicht akzeptieren. Es wird deshalb mindestens zu Verzögerungen, im schlimmsten Fall zu einer Kontokündigung durch den Broker kommen.

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    3. Fallen für Auszahlungen Gebühren an?

    Für Auszahlungen verlangt der Broker Gebühren. Ob die regulären Entgelte laut Preisverzeichnis tatsächlich anfallen, hängt aber auch vom Kontomodell ab. In den größeren Kontomodellen (die eine höhere Mindesteinzahlung erfordern) sind Auszahlungen entweder gänzlich oder zumindest einmal im Monat von den Auszahlungsgebühren befreit.

    Regulär fallen 3,5 % des ausgezahlten Betrages für jede Kreditkartentransaktion an. Für jede 24Option Auszahlung per Überweisung fallen bei in EUR geführten Konten 24 EUR an. Die Auszahlungsgebühren bei Transaktionen zugunsten von E-Wallet Konten reichen von 0,9 % bis 3,5 %. Die Tabelle unten ist dem Gebührenverzeichnis des Brokers entnommen und listet die Entgelte im Detail auf.

    24 Option Auszahlungsgebühren Tabelle

    Die Auszahlungsgebühren bei 24Option

     

    4. Wie werden Ein- und Auszahlungen veranlasst?

    Einzahlungen müssen bei 24Option bereits bei der Kontoeröffnung vorgenommen werden – Neukunden werden auf die entsprechende Unterseite geleitet. Ansonsten können Einzahlungen jederzeit über den über die Handelsplattform aufrufbaren Menüpunkt „Banking“ eingeleitet werden. Wie genau eine Einzahlung abläuft, hängt auch von der gewählten Einzahlungsmethode ab.

    Wird mit Kreditkarte eingezahlt, muss dem Broker zeitnah eine Kopie der Karte zur Verfügung gestellt werden. Abgesehen davon funktionieren Kreditkartenzahlungen genauso wie in beliebigen Onlineshops. Einzugeben sind Betrag, Kartennummer, Karteninhaber und CVC Code. Falls Sie zur Einzahlung auf ein Konto bei 24Option Paysafecard nutzen, müssen Sie den auf der Karte vermerkten Code und den gewünschten Betrag angeben.

    Um eine 24Option Auszahlung zu beantragen, müssen Sie das entsprechende Formular im Menüpunkt „Banking“ ausfüllen. Beachten Sie, dass Auszahlungen erst nach Eingang sämtlicher Verifikationsdokumente (Ausweiskopie und Wohnsitznachweis) möglich sind. Unabhängig von der gewählten Auszahlungsmethode dauert es bis zur Gutschrift auf Ihrem Konto mehrere Werktage, mitunter auch deutlich länger.

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    5. Verlangt 24Option Inaktivitätsgebühren?

    Der Broker verlangt Kontoführungsgebühren, wenn das Handelskonto über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird. Das ist auch bei zahlreichen Konkurrenten der Fall – dennoch bietet es sich an, bei absehbar länger andauernder Abstinenz entweder sämtliche Gelder abzuziehen (bei einem Kontostand von null fällt keine Inaktivitätsgebühr an) oder das Konto vollständig zu kündigen LINK ZU RATGEBER 41.

    Die Inaktivitätsgebühren des Brokers sind in der Tabelle unten zu sehen. Die Tabelle ist dem Gebührenverzeichnis von 24Option entnommen. Am Ende des zweiten Monats wird demnach eine Gebühr in Höhe von 80 EUR belastet, die bei andauernder Inaktivität auf 120 EUR und bei mehr als sechs Monate andauernder Inaktivität auf 200 EUR pro Monat ansteigt.

    24Option Inaktivitätsgebühren

    Inaktivitätsgebühren bei 24Option

     

    Im entsprechenden Abschnitt der Geschäftsbedingungen finden sich weitere Hinweise auf das Verfahren bei dauerhaft ruhenden Konten. Demnach wird bei einer vier oder mehr Jahre andauernden Inaktivität, der eine Benachrichtigung des Kunden an dessen letzte bekannte Adresse folgte, das Kundenkonto geschlossen und als ruhend betrachtet. Verbleibendes Guthaben bleibt Eigentum des Kunden. Dieser kann jederzeit eine Auszahlung beantragen.

    Auch für etwaige Bonusbeträge spielt Inaktivität eine Rolle. Der Broker darf den vollen Betrag aller aktiven Boni vom Kontoguthaben abziehen, sofern dies in den Bonusbedingungen festgelegt wurde.

    6. Was in den Geschäftsbedingungen ist sonst noch wichtig?

    Ein Blick in die Geschäftsbedingungen schadet nie. Oberflächlich ist der Handel mit Binären Optionen sehr einfach, weil die Handelsplattformen kaum Anforderungen an den Benutzer stellen. Es empfiehlt sich aber insbesondere bei größeren Einzahlungen, einen Blick auf die Absicherung der Kundengelder zu werfen.

    Die Sicherung der Kundengelder bei 24Option

    Es findet sich in den Geschäftsbedingungen von 24Optionen ein Passus, in dem sich der Broker das Recht einräumt, die Kundengelder auch bei Banken außerhalb des EEA anzulegen. Dort wird ausdrücklich drauf hingewiesen, dass die rechtlichen und rhetorischen Rahmenbedingungen bei einer solchen Bank signifikant von denen eines Instituts in Zypern oder innerhalb des EEA abweichen können. Kommt es zu einer Insolvenz oder einem ähnlichen Ereignis bei der kontoführenden Bank, kann dies zu einer abweichenden Behandlung der Kundenansprüche führen als es bei Banken innerhalb des EEA der Fall wäre.

    Gemäß Abschnitt 21.6 der AGB darf das Finanzinstitut, bei dem die Kundengelder angelegt werden, diese in einem Sammelkonto führen. Das kann dazu führen, dass der Broker im Fall einer Insolvenz lediglich eine ungesicherte Forderung gegen das Finanzinstitut besitzt und diese im Auftrag des Kunden einfordert. Abschnitt 21.7 sieht zudem vor, dass die Kundengelder auf Sammelkonten geführt werden können.

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    Der Broker kassiert Zinsen, die Kunden nicht

    In Abschnitt 21.8 legt der Broker fest, dass Kunden auf alle Zinsansprüche verzichten. Gleichzeitig räumt sich der Broker in Abschnitt 21.9 ein, die Kundengelder in Tagesgeldanlagen anzulegen und die Zinserträge zu vereinnahmen. Dieser Abschnitt mag im aktuellen Zinsumfeld kaum relevant sein, da Privatkunden ohnehin nahezu keine Zinserträge mehr erhalten. Steigen die Zinsen wieder, kann dies aber ein zumindest sekundäres Beurteilungskriterium werden.

    24Option ist Mitglied des zypriotischen Anlegerentschädigungsfonds ICF. Dieser ersetzt im Entschädigungsfall 90 % der anerkannten Ansprüche, maximal jedoch 20.000 EUR pro Kunde. Es lohnt sich, den ICF genau unter die Lupe zu nehmen.

    Der Investor Compensation Fund (ICF)

    Der ICF sichert Privatkunden ab. Geschäftskunden gehören dagegen zur Gruppe der nicht abgesicherten Kunden. Dazu gehören unter anderem Investitionsfirmen (IFs), juristische Personen, die mit dem Broker verbunden sind und die im allgemeinen  der gleichen Unternehmensgruppe angehören, Banken, kooperative Kreditinstitutionen, Versicherungen, Vermögensverwalter, Sozialversicherungen und, besonders wichtig – Investoren, die vom Unternehmen auf eigenen Wunsch hin als Geschäftskunden eingestuft wurden.

    Die Regeln des ICF gelten nicht nur für Kunden mit einer Vertragsbeziehung zu 24Option. Sollte Ihnen in Zukunft ein Binäre Optionen Broker vorschlagen, ihr Konto ein Geschäftskonto umzuwandeln, sollten Sie diesen Passus unbedingt berücksichtigen. Mögliche Kostenvorteile oder andere Privilegien für Geschäftskunden bezahlen Sie mit einem weitgehenden Verlust der Einlagensicherung durch den ICF.

    Der Entschädigungsfall wird in Zypern durch die Finanzaufsicht CySEC festgestellt. Dieses Verfahren kommt auch in Deutschland zur Anwendung: Erst wenn die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) den Eintritt des Entschädigungsfalls festgestellt hat, können deutsche Entschädigungsinstanzen wie zum Beispiel die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken tätig werden.

    Während die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland Kundengelder bis 100.000 EUR absichert, fällt auch hierzulande der Schutzumfang für Forderungen aus offenen Wertpapiergeschäften geringer aus. Die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) ersetzt 90 %, maximal jedoch 20.000 EUR. Das entspricht der Haftungszusage des zypriotischen ECNs.

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    Die Rodeler Limited erläutert in ihren AGB: „Jedem einzelnen abgesicherten Kunden zustehende Entschädigungssumme wird im Einklang mit den gesetzlichen vertraglichen Bedingungen, welche die Beziehung zwischen dem abgesicherten Kunden dem Unternehmen bestimmen, berechnet und unterliegt der Ausgleichsregelung, die bei der Berechnung der zwischen dem abgesicherten Kunden und dem Unternehmen bestehenden Ansprüchen zum Tragen kommt.“

    Ferner heißt es: „Die Berechnung der zahlbaren Entschädigung beruht auf der Gesamtsumme aller von abgesicherten Kunden gegenüber dem Unternehmen anerkannten Ansprüche und ergibt sich aus allen abgesicherten, vom Unternehmen bereitgestellten Dienstleistungen ungeachtet der Währung, des zu Bereitstellung dieses Services verwendeten Ortes oder die Anzahl von Konten, in denen der Kunde als Begünstigter verzeichnet ist.“ Kurzum: es hilft nichts, wenn sie bei einem Broker zehn Konten führen und dort jeweils nur 20.000 EUR einzahlen. Auch dann gilt die maximale Entschädigungssumme in Höhe von 20.000 EUR.

    Es muss grundsätzlich zwischen einer Pleite des Brokers selbst und einer Insolvenz der kontoführenden Bank unterschieden werden. Die Unterscheidung erübrigt sich nur, wenn die Bank in Zypern ansässig ist und die dortigen Regelungen zur Einlagensicherung gelten. Dann gilt auch für eine Bankinsolvenz eine maximale Entschädigungssumme in Höhe von 20.000 EUR pro Kunde.

    Sitzt die Bank jedoch in einem anderen Land, ergeben sich Unterschiede. Wie oben bereits angeführt, fallen dieser zulasten des Kunden aus, wenn sich die Bank außerhalb des EEA befindet. Dann entfällt im schlimmsten Fall jegliche Entschädigung. Deutlich günstiger gestaltet sich die Situation, wenn die Bank in einem EU Mitgliedstaat sitzt, der nicht Zypern ist. Für die meisten EU-Mitgliedstaaten gilt mittlerweile eine gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 EUR pro Kunde. Bei vielen deutschen Banken gilt zusätzlich die Haftungszusage einer erweiterten Einlagensicherung, wie zum Beispiel des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken.

    Fazit

    Einzahlungen bei 24Option sind mittels Überweisung, Kreditkarte, Paysafecard und über diverse E-Wallet-Konten möglich. Für Einzahlungen fallen keine Gebühren an. Auszahlungen sind dagegen abhängig vom gewählten Kontomodell gegebenenfalls kostenpflichtig; Bis zu 30 EUR für eine Banküberweisung und 3,5 % für Auszahlungen via Kreditkarte fallen an. Wird das Konto längere Zeit nicht genutzt, verlangt 24Option Inaktivitätsgebühren, die mit der Dauer der ausbleibenden Nutzung laufend ansteigen und im Extremfall das gesamte Kontoguthaben aufzehren können.

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